Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Einen hab ich noch - Korea und BlackBerry

Interessant finde ich ja, dass mein Blog etliche Male aus Korea aufgerufen wurde - und auch aus der Russischen Föderation.

Und wer sind die drei (in Worten: drei) Leute, die vom BlackBerry aus auf meine Seite zugegriffen haben? Ihr seid die Modernsten :-)

So, jetzt aber endgültig: bis 2011!
VG
CM

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Und nun noch: Ausblick auf 2011

Nach dem obligatorischen Rückblick auf 2011 darf natürlich der Ausblick auf 2011 nicht fehlen.

Weil mir die Kürze gestern gefiel (ha!), nun ebenso kurz. Oder noch kürzer, ich lass mich nämlich gern überraschen und bin sicher, dass da aufregende Dinge noch dicht hinter dem Horizont stehen, von denen ich noch nicht das geringste ahne.

Aber ein paar hab ich schon.

1) 2011 werde ich zum ersten Mal die beiden großen Buchmessen besuchen - Frankfurt und Leipzig. Nach Leipzig wollte ich schon ewig, hab's nie geschafft. Dafür streiche ich (seufz) den Besuch der Fedcon von meiner das-mache-ich-für-gewöhnlich-im-Jahr-Liste. Aber dafür gibt's ...

2) ... den WeltCon im Oktober: PERRY RHODAN wird fünfzig und ist frischer und knackiger denn je! Wird bestimmt eine mördermäßig gute Veranstaltung!

3) Das Jahr beginnt gut (hoffentlich): der erste Perry am Kiosk ist meiner; die 2577, Kosmisches Puzzle

4) Lustig, weil ich mich noch gar nicht so "klassisch" fühle: Ab Ende 2011 gehen glaube ich meine Jerry-Cotton-Romane in die Zweitauflage. Witzig, irgendwie. Ich hab noch nicht genau nachgeguckt, könnte auch erst in 2012 soweit sein.

5) Nach dem Start vor etlichen Wochen, der gut anlief, gehen in 2011 meine Schreibseminar-Wochenenden, die ich für die Volkshochschule Frankfurt gebe, weiter. Mal gucken, wie sich das entwickelt ...

6) Im Herbst 2011 erscheint mein erstes Kinder- und Jugendbuch. Cool. Bis dahin dürften einige weitere fertig sein, schließlich gibt es auch noch 2012 ff.

7) Ich muss jetzt aufhören, aufzulisten, sonst komm ich mit der Arbeit in Verzug und schiebe zuviel in 2011, was noch 2010 erledigt werden kann.

Tschüss, guten Rutsch und all das.
Bis 2011!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Rückblick auf 2010 (kein sentimentaler Quatsch :-))


Uh, wenn ich mir schon einen Weihnachts-Blogeintrag verkniffen hab, so muss doch ein obligatorischer Rückblick 2010 kommen. Und morgen dann gleich ein Ausblick 2011, ha!

Jedweden sentimentalen Quatsch will ich mir aber verkneifen und nur kurz über einige Projekte und Entwicklungen schreiben, die besonders herausragten – aus meiner Sicht.

1) Meine beste Veröffentlichung in 2010: Mein Sohn Noah, geboren im März.
2) Die spannendste Entwicklung in 2010, dienstlich gesehen: Vorstoß in den Jugendbuchsektor; Auswirkungen werden ab 2011 sichtbar werden.
3) Dickstes Projekt in 2010: PERRY RHODAN: „Jupiter“, erscheint in ein paar Tagen bei Heyne, ein 1000-Seiten-Klopper, den ich gemeinsam mit den Kollegen Hubert Haensel und Wim Vandemaan geschrieben habe.
4) Die Geschichte, die mich 2010 am meisten bewegte: „Lost“ endete mit Staffel 6 – was für eine irre Story, was für eine geniale Serie.
5) Längstgehegte Projekte in 2010: Ich habe endlich meinen Larry-Brent-Roman „Marmortod“ über die Gründung der PSA geschrieben. Ich habe immer noch nicht mein eigenständiges Thrillerprojekt beendet – aber in 2011, jawoll!
6) Ungewöhnlichstes Manuskript in 2010: Ich habe mit ATLAN-X „Sternenfall der Goldenen“ einen Roman mit groooßen historischen Anteilen geschrieben, für mich verrückt, weil ich historische Romane gar nicht mag. Und verflixt noch eins, es hat Spaß gemacht!
7) Seltsamste Entdeckung in 2010: Ich habe mit „The Walking Dead“ eine Zombie-Serie angeschaut und war begeistert, obwohl ich Zombie-Filme ab-so-lut nicht leiden kann. Nun liegen schon vier Hardcover-Comicsammelbände auf meinem Nachttisch.

So, das war‘s, was mir auf die Schnelle so einfiel. Über einen Blogeintrag darf man ja nicht zu lange nachdenken, sonst ist er nicht mehr authentisch, gell? Es gibt bestimmt noch anderes. Zum Beispiel:

8) Stressigste Buchmesse aller Zeiten – fand in 2010 in Frankfurt statt. Puh, das war heftig. Aber gut!

Jetzt soll‘s aber wirklich genug sein.

Montag, 27. Dezember 2010

Gelesen: Die drei ??? - Der namenlose Gegner


Herrlich, ein wenig in Kindheits- und Jugenderinnerungen zu stöbern.

He, halt! Für alle Spitzfindigen: Ich gebe zu, dass ein Buch, das in 2009 erstmals erschienen ist, bei mir keine KINDHEITSERINNERUNGEN auslösen kann.

Es geht natürlich um die Serie ... eben um die drei Fragezeichen. Justus, Peter und Bob. Die drei Jungs, ohne die Rocky Beach Hort einer unglaublich hohen Kriminalitäsrate wäre. Oder doch zumindest einer unglaublich hohen Rate unaufgeklärter Kriminalfälle und mysteriöser Mystery-Erscheinungen :-)

Wie Tausende anderer auch habe ich als Kind und Jugendlicher die ???-Hörspiele gehört, und ich liebe sie immer noch. ???-Bücher hingegen habe ich nur selten gelesen (Ich erinner mich noch an den "Ameisenmenschen" und den "Doppelgänger", die ich besaß.) Kassetten hingegen hab ich tausendmal gehört. Die Bücher lese ich erst seit einigen Jahren immer mal wieder - vor allem die Klassiker ... und meine Frau hat sich durch eine gesamte Regalwand gelesen :-)

Bei den Kassetten erinnere ich mich aus meiner Kindheit vor allem an zweierlei:

a) der "unheimliche Drache" war so tierisch UNHEIMLICH, dass ich das Hörspiel im Zelt in unserem Garten einfach nicht zuende hören konnte, weil ich mich so gegruselt hab!

b) Der Schrei des seltsamen Weckers - Mann, war der genial!

Aber ich betätige mich gerade mal wieder als Laberheini und schweife ab. Ich will doch was zu dem recht aktuellen Buch "Der namenlose Gegner" schreiben. Autorin ist Kari Erlhoff, die mir - ich geb's zu - erst vor gut zwei Monaten zum ersten Mal richtig aufgefallen ist, nämlich auf der Frankfurter Buchmesse, wo sie ein selbstdesignetes T-Shirt mit der Aufschrift "Rocky Bitch" trug. (Grins!)

In den letzten Tagen habe ich also ihren "namenlosen Gegner" gelesen, mit einer schicken Unterschrift auf Seite 3 und einer Autogrammkarte als Lesezeichen. Von der Karte lächelt eine sympathische, coole junge Frau, und als die Karte einmal neben meinem Kopfkissen lag, war ich nur froh, dass meine Frau nicht gerade ins Zimmer kam :-)))

Sympathisch und cool - das sind auch zwei gute Stichworte für das Buch (ja, ja - ich nähere mich dem eigentlichen Thema! Juche!). Die Sprache ist locker und spritzig, und, hm, "jugendlicher", als ich es jemals könnte. Das trifft sehr schön den frischen Stil der Serie, die natürlich auch mit der Zeit gegangen ist. Mir gefällt das, die drei Fragezeichen wirken schlicht und einfach wie folgt: Sie sind im Heute angekommen.

Die Grundidee des Buchs ist einfach super, einer jener Gedanken, die wohl (vermute ich) als Geistesblitz gekommen sind. Damit meine ich die Identität des "namenlosen Gegners". Leider verdirbt der Buchrückentext hier ein wenig die Pointe, die während des Lesens besser gekommen wäre, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch - der mitdenkende Leser (und das sind alle, die die ??? lesen, hey, das muss hier mal erwähnt werden!) weiß es natürlich ohnehin gleich, als der Junge ohne Gedächtnis ausgerechnet auf Skinny Norris trifft. Ha, das war super. Ohne den Klappentext wäre halt die Überraschung während des Lesens ... cooler rübergekommen, aber das macht nichts.

Kari Erlhoff bringt diese ganze Verwirrungen gut rüber, und gerade wie sie den guten alten (oder besser gesagt, den bösen jungen) Skinny Norris mit ins Spiel bringt, das macht einfach Spaß.
Kleine Details wie die "Entführung" des Bonsai-Baumes sind super-nett und sorgen für den einen oder anderen Grinser beim Lesen. Und Skinnys Abgang am Ende ist richtig bewegend - sehr gut mir das gefällt. (Oh, eben bin ich ins falsche Franchise gerutscht, viele Grüße von Yoda.)

Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja, klar! Wer mal wieder in die ??? reinschnuppern will und wissen will, wie es heute in der Serie so aussieht, der ist hier gut bedient!

Hier findet man eine schicke Homepage der Autorin, wo u.a. auch einiges zu diesem Buch - und ihren anderen ???-Büchern - zu finden ist: www.kari-erlhoff.de

Ich bin keiner, der gern "negatives" Zeugs über Bücher schreibt (wenn mir was nicht gefällt, les ichs nicht zuende und schreib erst gar nicht drüber), aber damit mir niemand vorwirft, ich sei ein Jubelperser: Wenn ich mir also etwas "Kritisches" aus den Fingern saugen soll, so vielleicht, dass die Spannung am Anfang nur langsam anzieht und der Nachbarschaftsstreit allgemein hätte etwas pompöser abgehen können. Aber der "namenlose Gegner" macht das locker wieder wett. Rundum empfehlenswert! Und ich werde mich im neuen Jahr gleich aufmachen, ein weiteres Kari-Erlhoff-???-Buch zu lesen.

Eins noch: Das Kapitel "Bombenstimmung" trägt einen Titel, der glatt hätte von mir sein können - irgendwie ganz montillonisch :-)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Was ganz anderes: Baby-Blues

Mal was ganz anderes: keine Fantasy, SF, Mystery in Roman, Comic, Film oder Selbst-Verfasserschaft ...

Zur Zeit lese ich "Baby Blues", Band 12, "Die natürliche Unordnung", von Rick Kirkmann und Jerry Scott.
Die meisten werden Susi, Timmy, Babs und Paul - samt Anna - aus der Tageszeitung kennen, die Comic-Strips sind dort weit verbreitet.
Was aber die wenigsten wissen: Rick Kirkmann und Jerry Scott müssen irgendwie eine Kamera bei uns installiert haben. Denn immer wieder bringen sie Szenen, die einfach nur aus unserem Haushalt stammen KÖNNEN! Ja, es geht nicht anders! Die gucken bei uns rein ...

Das Familienalltagsleben (am Beginn der Serie mit der Schwangerschaft, inzwischen mit dem dritten Kind) ist derart treffend in Szene gesetzt, dass man einfach nur staunen kann. Wer ohne Kinder lebt, hält es wohl für übertrieben ... aber NEIN, ist es nicht :-)

Wir lieben die Bücher, lesen sie immer und immer wieder. Und fühlen uns im Alltag immer wieder daran erinnert.

Der neueste Band ist dieser:



Wer die Serie nicht kennt, kann hiermit einsteigen - wenn es im Laufe der Zeit auch immer witziger wird und dieses erste Buch meiner Meinung nach noch mit Abstand am un-witzigsten ist.



Schon Band 2 - "Nächte des Grauens" zeigt überdeutlich, wie gut Kirkmann und Scott Bescheid wissen :-)

(Der nächste Eintrag - schon überfällig - wird dann ein paar Eindrücke bringen über den Roman, der noch auf dem Nachttisch liegt: Die drei ??? - Der namenlose Gegner.

Dienstag, 14. Dezember 2010

PERRY RHODAN-Exposé eingetroffen: Ab in die Badewanne


Juche, schöne Post im Mailkasten (um 10.16 Uhr, wer‘s genau wissen will): Das Exposé für meinen nächsten PERRY RHODAN-Roman.

Damit hatte ich noch gar nicht gerechnet, umso besser. Da hab ich gleich mal alles, an dem ich gerade sitze, liegenlassen und den Drucker angeschmissen.

Noch ehe es ganz ausgedruckt war, eine weitere Mail; diesmal von Dirk Schulz, der das Cover zeichnen wird. Ob ich schon eine Idee hätte, was das Cover zeigen könnte?
Das entlockte mir ein Grinsen, kurzer Mailwechsel: wir kennen das Expo beide noch nicht, sind aber gedanklich schon voll bei der Arbeit.

Danach folgte die Montillon'sche Arbeitsweise. Exposé gedruckt und damit in die Badewanne verziehen. Das mach ich gerne zum Erststudium ... und außerdem tut es meinen vermaledeit verschuppten Ohrmuscheln gut, in warmem Wasser eingeweicht zu werden.

Schon beim ersten Lesen ziehen Bilder und Ideen in mir auf, das ist gut - ist nicht immer so. Das wird eine schöne Arbeitszeit, das merke ich jetzt schon. Da gibt es einige kleine Rand-Anmerkungen, die ich aus dem Stand in einige Seiten Handlung verwandeln könnte. Das Ganze ist ziemlich plastisch.
Fein!
Es gibt einige Haupthandlungsfiguren, mit denen ich schon gearbeitet habe (wie sollte es auch anders sein, jetzt, da sich der Zyklus langsam aber sicher dem Ende nähert), es werden Handlungsfäden fortgesponnen, zu denen ich selbst in Romanen die Grundlage gelegt habe. Wunderbar.

Doch jetzt wird das Exposé erst einmal ein klein bisschen Winterschlaf halten, ehe es zu einem Roman verwandelt wird. Ich widme mich noch einigen anderen Sachen. Oder ... naja ... vielleicht könnte ich ja "nebenher" schon mal genauere Planungen anstellen und/oder die eine oder andere Szene schreiben ... Spaß machen würd's schon.

Ansonsten finde ich‘s gerade erstaunlich, wie viele Sätze man schreiben kann, ohne auch nur das Geringste zu verraten. Gefällt mir.

Montag, 13. Dezember 2010

Dorian Hunter 28 zum zweiten

So, nach einem unruhigen Wochenende, während dem ich zu gar nix kam: nun die Fortsetzung.

Mit Band 28 liegt also der Zyklusabschluss "meines" ersten Dorian-Hunter-Zyklus vor. Er begann noch ohne meine Beteiligung, und entwickelte sich immer mehr in eine komplexe Richtung, in der die Figuren und ihre Charakterentwicklung dominant wurden. Lucinda Kranich etwa. Oder auch Typen wie George Morales und Phillip, der Hermaphrodit (von dem ich immer noch nicht ohne nachzugucken weiß, mit wie vielen "l" und "p" er sich eigentlich schreibt, und nachgucken werde ich jetzt nicht ...).

Am Ende von Band 28 ist alles anders. Dazu sag ich verständlicherweise mal nicht so viel, nur vielleicht eins: es gibt kleine Fäden, die sich in den Nachfolgezyklus ziehen. Das Expo zu Band 29 ist längst draußen, die Autoren (bzw. der Autor und die Autorin) sind natürlich an der Arbeit. In der Schwarzen Familie gibt es eine neue Situation, doch Dorian bleibt kaum Zeit, sich darum zu kümmern. Das Unheil schlägt - auf besondere Art - mitten bei ihm zuhause zu ...

Auf Reaktion zum Zyklusende bin ich gespannt. Die Sache mit Asmodi I ... da frag ich mich: wie kommt das an? Und: Typen wie Lucinda fragen sich das auch :-)))

Freitag, 10. Dezember 2010

Montillon/Morlar'sche Neuerscheinung: Dorian Hunter 28 (zum ersten!)


So gut wie neu erschienen: Dorian Hunter 28, "Der ewige Dämon", ein schickes Hardcover im Zaubermond-Verlag.

Ein Buch, das es in sich hat - der Abschluss des "Höllenplagen"-Zyklus, der 7 Bände umfasste ... und der für die Serie einen Wendepunkt darstellt. Ja, doch, kann man so sagen.

Der erste Teil, das 22. Buch "Baal" erschien noch gänzlich ohne meine Beteiligung, dann kam es gerade am Beginn des neu gestarteten Zyklus zu einem folgenschweren Gespräch zwischen Verleger Dennis Ehrhardt und mir.
In einer netten Restaurantkneipe in Hamburg, übrigens. Ich war dort, weil ich an Hörspielaufnahmen für die Hunter-Serie teilgenommen hatte. Eigentlich nur als Gast, aber es wurde eine Sprecherrolle draus, ha: ich spreche den legendären Freak Nummer 3 (glaub ich), in Folge 7 ... ein Satz ist von mir zu hören, aber das dauerte lange, bis der im Kasten war. Eine super Erfahrung.

Äh - ich schweife ab. Zurück zur Kneipe. Man hatte den Buchzyklus gestartet, ohne exakt zu wissen, wie es weitergehen sollte. Als Dennis und ich die Kneipe verließen, stand fest, dass ich ab sofort (Buch 23) die Exposés für die Serie schreiben solle. Als erstes schmiss ich sämtliche vorhandenen Ideen über den Haufen - nicht weil sie schlecht waren, sondern weil sie nicht meine waren.

Ich bog mir alles so hin, wie es meiner Art entsprach (Buch 23 und 24 sind da ein bisschen ein Übergang), ab 25 spätestens ist die ganze Art der Exposéführung "Montillon". Das mag einem gefallen oder nicht.
Mir gefällt's :-)

Der Zyklus entwickelte sich rasant und stringent auf einen Höhepunkt zu, der die ganze Serie verändert: eben in Buch 28.
Asmodi I ist ja bekanntlich wiedererstanden, aber - tja, er starb als jämmerliche Kreatur, weil das ganz und gar nicht so lief, wie er wollte ... und doch kündigt Lucinda Kranich großmütig an, dass er auf einem Sabbat auftauchen wird.

Somit nimmt - fällt mir gerade auf - eine Handlung ihr Ende, die im 12. Roman der Heftserie ihren Anfang fand ... der just aktuell als Hörspiel erschienen ist! "Das Mädchen in der Pestgrube", darüber wird in ein paar Tagen hier auch etwas zu lesen sein.

Aber weil mir dieser Blog-Eintrag zu lang wird, vertröste ich auf morgen, dann geht's weiter :-)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Noch ein zehn-Sekunden-Beitrag: FRINGE STAFFEL 2

Da müssen noch 10 Sekunden geopfert werden!

Angekommen: Fringe, Staffel 2, auf DVD - juche!



Und demnächst gibt's wieder vernünftig lange Textbeiträge hier im Blog.

10-Sekunden-Beitrag zwischendurch

Roman fertig schreiben ... keine Zeit für was anderes ... keine Gedanken übrig ...

:-)

Montag, 6. Dezember 2010

Neu erschienen: "Feuerrose", ein Zamorra-Hardcover


So, zur ersten der aktuellen Zaubermond-Hardcover-Neuerscheinungen ...

"Feuerrose" heißt das inzwischen schon 36. Professor-Zamorra-Buch. Geschrieben haben es Christian Schwarz und ich gemeinsam; und es handelt sich um die Fortsetzung des 19. Buchs, "Das dunkle Kind", ebenfalls von uns beiden. Wie sollte es anders sein.

Wobei "Fortsetzung" nicht ganz so direkt zu verstehen ist. Wir greifen die Hauptfigur auf, sagen wir es so. Und wir lösen einige Rätsel.

Das Buch gibt's auf www.zaubermond.de, dort gibts auch das schicke Titelbild zu sehen ... nämlich hier, wenn ihr weit genug nach unten scrollt. http://www.zaubermond.de/zaubermond_shop.html?cat=8&shopmenu=info

Mit Christian Schwarz und seiner Frau sind meine Frau und ich befreundet, das macht die Zusammenarbeit umso schöner. Dennoch kommen wir nicht sooo oft zum Telefonieren und Besuchen, wie wir's gern hätten. Da war die Zeit des gemeinsamen Schreibens an dem Buch schon eine Ausnahme. Meine Frau grinste schon, als Christian zum x-ten mal anrief und wir wieder eine Stunde besprachen, wie's weitergehen sollte.
Ich höre heute noch den Jubelschrei, als wir uns dem Ende näherten. Ein Jauchzer, wie er im Buche steht. Christian war gerade in der Zeitungsredaktion unterwegs (sein, hm, Hauptberuf, wie einige vielleicht wissen). Was seine Kollegen wohl gedacht haben? Egal.

Hier ein Zitat aus dem Prolog. Der Epilog gefällt mir ja noch besser, aber den kann ich aus verständlichen Gründen nicht abdrucken. Zamorra-Leser werden Augen machen. Jawollja.

"Feuerfall"
Eine Legende der Brarktanen

In jenen Tagen, als sich das Universum aus dem Nichts schälte, das LUZIFER und andere ausatmeten, gerann der böse Hauch zu einer eigenen Dimension. Sie verformte sich ständig und verändert sich bis heute, weil auch der Drachenatem im Wind wehnt und stets neue Formen annimmt.

Seht nur nach oben. Seht die Wolken, wie sie ziehen.

Doch ihr habe nicht nach den Wolken gefragt, sondern nach ihnen. So will ich euch berichten, wie sie entstanden:
Wie Feuer fielen sie aus dem Nichts. Sie brannten nicht und doch entflammten sie. Sie bildeten sich dort, wo die Urkräfte aneinander rieben. Ohne sie wären das Universum und seine zahllosen Welten wieder erloschen, wie es zuvor schon millionenfach geschehen ist.

Doch diesmal war es anders. So kam es, dass sie die Mächte in ein fragiles Gleichgewicht brachten. Die Waage gerann zu Materie, die Quelle ebenso, die Hölle der Unsterblichen und so vieles mehr, das ihr weder wisst noch wissen müsst. Selbst der große Asmodis wurde ausgespuckt vom Schoß der Wehen, mit denen die Hölle entstand. Er zappelte im dunklen Dämonenblut und mit ihm der dunkelhelle Zwilling.

Was wie Feuer vom Himmel fiel, trieb lange umher, ehe es sich niederließ. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet ein Brarktane es fand. Oder dass es sich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, von einem Brarktanen finden ließ.

Ja seht nur! Wer klug ist und Ohren hat zu hören, der höre!


(So, das sei mal genug. Weiter geht's für alle, die das Buch kaufen. Tja. )

Freitag, 3. Dezember 2010

Start der "Zaubermond-Woche": Drei Montillon-Neuerscheinungen!


Soeben fiel mir das Paket ins Haus - bzw. der Postbote überreichte es meiner Frau ganz anständig. Darin stecken die aktuellen Neuerscheinungen des Zaubermond-Verlags.

Doch ehe ich dazu komme, eine kurze Episode, die mir gerade einfällt, wo ich von "fallenden Paketen" schwätze. Es ist schon eine Weile her, als es klingelte, damals wohnte ich noch zur Miete im ersten Stock. "Ein Paket für Sie", hörte ich über die Sprechanlage, und drückte den Summer. Öffnete die Tür. Der Paketbote kam die Treppe hoch, stolperte und sagte (ungelogen!): "Ups!" - Ich guckte auf seine Jacke, sah, dass er bei UPS angestellt war und meinte nur: "Sie nehmen Ihren Job aber ernst." Fand er witzig. Ich auch :-)

So, zurück in die Gegenwart.
Das Zaubermond-Paket kommt viermal im Jahr, und ich öffne es eigentlich immer sofort. Diesmal stecken gleich drei Bücher drin, die u.a. meinen Namen auf dem Cover tragen. Das schmeichelt dem Ego, jawollja!

Es sind dies:

Das neue Professor-Zamorra-Buch, Hardcover Nummer 36: "Feuerrose", von meinem lieben Kollegen und Freund Christian Schwarz und mir.

Das Torn-Hardcover 31, "Die Bestie von Shanghai", von mir nach Motiven des genialen Serienerfinders Michael J. Parrish alias ... äh, nein, den Realnamen schreibe ich hier nicht, har, har!

Außerdem Dorian Hunter Buch 28, "Der ewige Dämon", gemeinsam mit Peter Morlar, der den Löwenanteil des Textes geschrieben hat, aber immerhin stammen die Expos zu den beiden Teilromanen von mir ... und die haben's als Zyklusfinale absolut in sich. Das ist Sprengstoff pur, explosiver als das Dynamit, das in dem alten Schiff auf der Lost-Insel lagerte.

Zu allen drei Büchern folgen in Kürze eigene Blogeinträge. Da gibt's immer ein paar Hintergrund-Geschichtchen zu erzählen.

Und jetzt schaue ich mir nicht die neuen Bücher an, nein, nein, sondern schreibe an meinem aktuellen PERRY RHODAN weiter!

(Aber eins noch: eine Zaubermond-Produktion ist auch das neue Hunter-Hörspiel 12, "Das Mädchen aus der Pestgrube", das ich vorgestern gehört habe - super! Auch dazu bald einen eigenen Blog-Eintrag. Nennen wir es doch ... "Zaubermond-Woche")

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Beim Schreiben höre ich ... David Garrett

Dass ich beim Schreiben ein Soundtrack-Hörer bin, ist nichts Neues.

Aber ich habe mal wieder was Neues gefunden.
Klasse!



David Garrett gilt als der "schnellste Geiger der Welt", und: he, ich mag eigentlich keine Geigenmusik. Aber das hier ist einfach großartig.
Was soll ich sagen? Groß-ar-tig!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zunächst war da ein großes leeres X (Teil 2)


Weiter geht's!

Worum geht’s? Um eine Odyssee durch unwirtliches Land vor 3000 Jahren auf See-, Wüsten-, Gebirgs- und Luftwegen. Um rätselhafte, sehr plastisch-schockierende Morde. Um ...

Ach, halt, unterbrechen wir hier kurz.

Ich schrieb also den Prolog des enMAXB. Und irgendwie gefiel mir der Text schon, aber das gewisse Etwas fehlte. Also tippte ich den letzten Satz des Prologs, den nun leider nur derjenige lesen kann, der das Taschenbuch in der Hand hält und den ich hier auch nicht verrate. Ich verfasste diesen Satz spontan, quasi aus einer Inspiration heraus, die null und nichts mit dem Exposé zu tun hatte, und die den weiteren Verlauf des gesamten Buches radikal beeinflussen würde.

Da geriet ich schon ins Schwitzen. Aber mir gefiel das so gut, dass ich es erst einmal ließ. Und weiterschrieb. Diese Farbe - grün -, die ich da ins Spiel brachte, bestimmte das komplette Geschehen mehr und mehr. Ich war selbst verblüffend oft verblüfft (oh, welch absonderliche Wortwahl), wie exakt das alles zusammenpasste und sich mehr und mehr zu einem Gesamtbild fügte.

Die Mordgeschichte (der Thrilleranteil, sozusagen) nahm dadurch eine Wende, die weitere Recherchen nötig machte. Und mir öffneten sich ganz erstaunliche Möglichkeiten ... die schließlich für mich den größten Reiz der ganzen Arbeit ausmachten. Mit welcher Freude fand ich da dieses Pulver, das ...

Aber lassen wir das.

Den Henna-Abend vor der (historisch stimmigen) Hochzeit halte ich für mit das Beste, das ich bislang geschrieben habe. Eingedenk dessen, dass Selbsteinschätzung ein garstig Ding ist, das auch nach hinten losgehen kann. Andere mögen es nicht so gut finden.

Das Skript wuchs rasch, und die Buchmesse in Frankfurt nahte. Mein Ziel war: Ich schicke den gesamten Roman vor dem Messestart in den Verlag und gebe ihn in die treuen Hände von Sabine Kropp. Doch wie das so ist mit Zielen, ging das daneben. Also wagte ich ein völlig neues Erlebnis - oh Wunderwelt des Autorendaseins: Tagsüber nahm ich an der Buchmesse mit 1000 Terminen, Treffen und Besprechungen teil ... am Abend und am frühen Morgen werkelte und feilte ich noch am Manuskript. Was umso besser ging, weil die Rückmeldungen der Redakteurin zu dem, was sie bisher gelesen hatte, sehr positiv waren.

So muss das gehen!

Ihr gefiel die Stimmung des Buchs ebenso wie so manche Kleinigkeit ... etwa der Titel des oben erwähnten Prologs: »Wer zündet die Sterne an?« Bald macht im Roman die Rede vom »Sternanzündemann« die Runde - auch so ein, hm, inspiriertes Detail, das sich perfekt harmonisch in das Gesamtbild der Story einpasste. (Und das wiederum von einem Kinderlied inspiriert wurde, das zu der Zeit oft auf unserer Baby-CD lief, die wir dem jüngsten Montillon-Spross vorspielten. Nur dass mein Sternanzündemann samt seiner Feuerhand nicht mehr sonderlich Baby-geeignet ist, wie ich schon zugeben muss.)

Und da Marc A. Herren in Frankfurt auch zugegen war, konnte ich gleich noch das Ende des Romans mit ihm abstimmen; denn ich wollte es leicht gegenüber der Vorgabe abändern. Marc passte das alles wunderbar, sodass er trotz der kleinen Verschiebungen und Ergänzungen mit seinem Band drei perfekt anschließen kann.

Nun bin ich sehr sehr sehr gespannt auf das fertige Taschenbuch, das bald (noch im November!) erhältlich sein wird ... das erste Nicht-Kneifel-Zeitabenteuer unseres Lieblingsarkoniden.

Freitag, 26. November 2010

Zunächst war da ein großes, leeres X (Teil 1)



Wenn ich etwas zu den Ursprüngen meiner Arbeit am zweiten Band der aktuellen ATLAN-X-Trilogie schreiben will, muss ich ziemlich genau ein halbes Jahr zurückdenken.Der Exposé-Autor Marc A. Herren war bei mir zu Besuch, weil wir gemeinsam zur Fedcon fahren wollten, DER großen SF-Media-Veranstaltung in Bonn.

Wir plauderten über dies und jenes und stellten fest (irgendwo zwischen Pfälzer Saumagen und Schweizer-Schnaps-Espresso-Flammenritualen): Es wäre doch nett, einen Rollentausch vorzunehmen. Nein, nicht so wie in diversen unsäglichen Fernseh-Soaps - sondern ganz PERRY-RHODAN-intern.

Marc hatte im Perryversum mit Romanen der PR-Action-Serie debütiert ... die er nach meinen Exposés schrieb. Der Gedanke, dass ich zur Abwechslung einmal nach einem Exposé von ihm schreiben könnte, gefiel uns.

Gedacht, geplant: Ich fragte bei Redakteurin Sabine Kropp an, was sie von dieser Idee hielt. Kurz gesagt, schusterte sie mir gleich das zweite Expo der Trilogie zu. Ein mehr als denkwürdiger Band, der mich zittern ließ: Das erste »echte« Atlan-Zeitabenteuer, das nicht von Altmeister Hans Kneifel geschrieben sein werden würde. (Tolles Futur-Zwei-Konjunktiv!) Sprich: Der Band, an dem sich in Zukunft alle ATLAN-X aus Nicht-Kneifel-Hand messen müssen. Perfektes Angriffsziel für alle Kritiker. Öffentliches Zurschaustellen auf dem Marktplatz der Eitelkeiten, äh, der Rezensionen. Die Chance, dem Mythos entweder ein neues Gesicht zu geben, oder ihn zugrunde zu richten.

Puh!Ich wagte es trotzdem und stand erst einmal vor einem metaphorischen großen X: dem Leerraum. Und hatte ein wenig Bammel vor dem realgeschichtlichen Part des Manuskripts ... denn eigentlich, hm, mag ich gar keine historischen Romane. Ja, so einer bin ich.

Als ich jedoch erst einmal zu schreiben begann, wuchs die Freude gerade am Geschichtlichen bei jeder Manuskriptseite. Dabei war nicht von allzu großem Übel, dass ich einen historisch recht versierten Testleser auf meiner Seite wusste. (Wie übrigens noch einige mehr, von denen einer lustigerweise auch an einem ATLAN-Manuskript arbeitete, das ich im Gegenzug selbst las und mit Anmerkungen verunzierte.)

Je mehr die Geschichte wuchs, desto klarer wurde mir: Das wird ganz anders als die Hans-Kneifel-Bände. Nicht weil diese schlecht wären (beileibe nicht), aber weil ich nun einmal nicht Hans Kneifel bin. Dennoch näherte ich mich dem Erbe vorsichtig und mit großer Achtung, was man dem Roman anmerkt - hoffe ich. So passt das Ergebnis eindeutig in die Serie, aber eben als ein »eher neuartiger Montillon-ATLAN-X-Band«. (Kurz und griffig bekannt als enMAXB).

Schon die Titelfindung kostete einige Mails, die zwischen Verlag, Expoautor und mir hin- und hergingen. Da waren martialische Titel im Spiel, eher traditionelle und lyrisch anmutende. Ich freue mich wie Alaska, wenn er die Frau Samburi findet, dass mein eigener Titelvorschlag sich durchsetzte: »Sternenfall der Goldenen«. Der gefällt mir ... und er drückt das Herz des Romans aus, auf den viele Handlungsstränge abzielen und der einen (mindestens) doppelten Wendepunkt der Geschichte darstellt ...


Fortsetzung folg!

Mittwoch, 24. November 2010

Mal wieder verklausulierte Kinder- und Jugendbuch-Hinweise

Ich hab's vor einigen Wochen schon mal erwähnt: 2012 werden einige Kinderbücher von mir erscheinen, oder sagen wir Kinder- und Jugendbücher.

Seit der Buchmesse sieht's so aus, als würde der Startschuss schon 2011 fallen, juche!

Gerade habe ich die Arbeit an einem PERRY RHODAN beendet, und ehe ich den nächsten angehe, schreibe ich zum Kopf-Frei-Bekommen auf dieser Schiene ein paar Seiten. Es ist für mich immer gut, mal wieder etwas anderes zu machen zwischendurch.

In diesem Fall macht es mir tierisch Spaß. Es könnte vom Veröffentlichungszeitpunkt her das erste Kinder-Jugend-Buch werden, das von mir erscheint - obwohl es das dritte ist, an dem ich arbeite und wohl das fünfte, für das mir der Vertrag ins Haus flattert.
Kompliziert, gell? Müsste man fast noch einige Semester Mathematik studieren. (Hatte nicht Howie von "Ein Colt für alle Fälle" immer ein Semester exakt das studiert, was gerade gebraucht wurde? In meiner Erinnerung muss der Junge etwa 1000 Semester auf dem Buckel haben!)

Und nein, ich kann noch nicht mehr sagen, wie die Teile heißen werden oder wo sie erscheinen usw.
Alles zu seiner Zeit. Dieser Blogeintrag dient nur dazu, die Flamme der Neugierde am Flackern zu halten.
Har, har!

Dienstag, 23. November 2010

Mein "Sternenfall der Goldenen" ist erschienen


Seit gestern Nachmittag habe ich die Belegexemplare zuhause: Mein Taschenbuch "Sternenfall der Goldenen" aus der ATLAN-X-Reihe ist erschienen.

Sehr schick, das Teil, wenn mir das Cover zum Vorgänger auch noch besser gefiel; das zeigte Nitetis, meines zeigt ATLAN. Da Frauen bekanntlich hübscher sind als Männer ... tja, was soll ich sagen.

Ich will gar nicht so viel über das Taschenbuch erzählen. Denn: Am Freitag kommt auf der PERRY RHODAN-Homepage der erste Teil eines zweiteiligen Logbuchs, in dem ich exakt darüber plaudere. Über die Arbeit an dem Taschenbuch, eben.
D.h. am Freitag kopiere ich den Logbuchtext hier ins Blog, und dann gibt's mehr darüber. Gerne mit anschließender Diskussion im Kommentarteil.
Würde mich freuen. Auch wenn sich Leute finden, die es gelesen haben und etwas loswerden wollen: Ich stehe Rede und Antwort. Naja, Antwort vielleicht. Vielleicht drücke ich mich auch drumrum ...

Das Taschenbuch kann man sich hier angucken und nötigenfalls auch kaufen :-)



Es ist der zweite Band einer Trilogie, wer aber den ersten Band nicht kennt, wird sich auch zurechtfinden, da der Klappentext grundlegend einführt und ein bisschen wiederholt, was in Band 1 geschehen ist. Sollte sich ein solcher Nur-Band-2-Leser unter meinen Bloglesern befinden, so erdreiste er sich bitte, hier vorab Fragen zu stellen. Ich prophezeie: Antwort wird dir zuteil werden.

Jawollja!

Hier noch ein kleiner Link, ein Blogeintrag von Kollege Enpunkt; bitte dort unter das heutige Datum scrollen. http://perry-rhodan.blogspot.com

Hier mal die Grobeinteilung des Buchs.

Prolog: Wer zündet die Sterne an?
Teil 1: Exodus ins Leben und den Tod
Erstes Zwischenspiel: Leuchten in der Nacht
Teil 2: "Goldhonig in Massen konnten wir anbauen"
Zweites Zwischenspiel: Brennende Himmel
Teil 3: Der Sternenfall
Epilog: Erwachen

In diesem Sinne: Was ATL-X angeht, gibt's übermorgen den erwähnten Nachschub. Ich blättere derweil in dem Taschenbuch.

Amazon schmeichelt mir!

Ich habe ein neues Pseudonym, das dem Ego schmeichelt!!

Amazon hat mir ein Buch empfohlen - "JUPITER" aus der Perry Rhodan-Serie.

Da hab ich ja selbst mitgeschrieben, das find ich schon lustig genug.

Aber mein Ego war bei der Autorenangabe echt geschmeichelt - wir haben das Buch ja zu dritt geschrieben. Und was steht da? "Von Wim Vandemaan, Hubert Haensel und ..."

Ich bin also "...". :-)))

Samstag, 20. November 2010

Hammer bei Hotelbuchung für Buchmesse 2011



Hammer. Um mich vom (dringend nötigen) Schreiben abzulenken, dachte ich mir: Buch doch mal das Hotel für die nächste Buchmesse in Frankfurt. Ich weiß, sehr früh, aber: je früher, je besser, auch preislich ist da oft einiges zu machen. Warum also nicht mal 11 Monate früher rumschauen?

Also ging ich mal ins Buchungssystem eines Hotels, in dem man höchstens Mal die Nacht von Samstag auf Sonntag bezahlen kann, weil die doch merklich, merklich, merklich billiger ist als die superteuren Nächte der Buchmessen-Wochentage. (Kostet vielleicht noch ein Fünftel oder so.)

Doch was passiert? Das Buchungssystem hat einen absonderlichen Fehler und zeigt mir eine super-duper-Rate an, die für Normalsterbliche nicht zugänglich ist.
Hm.
Eigentlich bin ich ja nicht berechtigt, die Rate zu buchen, aber es juckt mich schon in den Fingern. DAS wäre natürlich ein Hotel für die vier Buchmessen-Nächte.
Aber ich brings nicht über's Herz. Wäre irgendwie Beschiss.
Treudoof wie ich bin, ruf ich mal im Hotel an und teile das mit. Die nette Dame sagt mir: "Wenn es tatsächlich angezeigt ist und buchbar wär für mich, solle ich einfach buchen. Wäre mein Glück."
Zack, gesagt, getan.

Jetzt kann die Frankfurter Buchmesse kommen. Das Hotel ist schon mal gecheckt und wird für einen entspannten Aufenthalt sorgen. Zu einem unschlagbaren Preis (dank dieses Fehlers im System und zusätzlich dank anderer Umstände), in dem man in Frankfurt zu Buchmessezeiten höchstens noch einen Platz in einem Zwölfbettzimmer der Jugendherberge bekommt oder so etwas.

Stark.

Die Jagd nach billigen, aber guten Hotelzimmern ist ein Hobby von mir geworden, seit ich schriftstellerbedingt öfters mal durch die Gegend reise. Gerade zur Buchmesse gebe ich lieber ein paar Euronen mehr aus, wenn ich dafür wenigstens mal abschalten kann und etwas Ruhe im Buchmessenstress finde.
Aber so etwas wie diesmal ist mir auch noch nicht passiert.
Holldrio!

Freitag, 19. November 2010

Neuer Infotransmitter

Hier der Text meines PERRY RHODAN-Infotransmitters, der heute an alle Empfänger ging. Wer das Teil abonniert hat, kanns auch in einer optisch weitaus schöneren Version bekommen ...



*****

INHALT:

- Hallo aus den Weiten des Alls ...
- "Die andere Seite des Todes" erscheint am 19. November
- PR-eBooks: Ein Interview mit Heidrun Imo
- Ein Interview mit Arndt Ellmer
- Der Preis für PERRY RHODAN wird erhöht
- Und tschüss!

*****

Hallo aus den Weiten des Alls ...

... und aus der Halle der 1000 Aufgaben!

Jedenfalls komme ich mir so vor, als wäre ich mitten in dieses
Zentrum der Stardust-Felsennadel versetzt worden. Fehlen nur die
Kartuschen rundum - an den 1000 Aufgaben mangelt es nicht.

Neben diesem Infotransmitter werkele ich gerade noch ein wenig an
einem Roman für die Erstauflage, und eine altbekannte Figur so zu
schildern, geht an die Nieren. Wer bald die 2577 liest, wird wissen,
was ich meine. Gerade habe ich die Mail eines Testlesers erhalten, der
mir schrieb, dass das ja wohl nicht sein könne ... oder doch?

Ich als geneigter Autor atme tief durch und schweige.

Wer nun sagt, das wären ja erst zwei Aufgaben, der hat schon
Recht - aber mit den 998 anderen will ich euch mal nicht langweilen.
Ein Blick auf meinem Schreibtisch würde sie euch offenbaren. Eine
davon lautet: "Schreibtisch aufräumen!", eine weitere:
"Das Expo zu deinem Jugendroman baumelt halb vom Druckertisch und
wird gleich runterfallen, da willst du auch noch ein Kapitel
schreiben" ... ach ja, und da neben liegt eine Quittung, die in
eine Rechnung verwandelt werden will. Aber zu den 995 anderen schweige
ich nun wirklich.

Also auf zum neunten Taschenheft!

*****

"Die andere Seite des Todes" erscheint am 19. November

Ich finde ja schon den Titel genial, und das Cover ist das bislang
beste der Taschenheft-Reihe. Meiner bescheidenen Meinung nach - mehr
kann ich ja nicht kundtun.

"In wenigen Tagen kommt das neunte PERRY RHODAN-Taschenheft in
den Handel. Es stammt von Peter Terrid, erschien erstmals im Jahr 1991
und war damals seiner Zeit weit voraus. Der Roman 'Die andere Seite
des Todes' schildert eine virtuelle Welt und das Leben von
Menschen, die ihren Körper aufgegeben haben und
gewissermaßen in einem Computerprogramm leben. [...] Das
Titelbild stammt wieder von Dirk Schulz. Es ist ungewöhnlich:
Bisher zeigten die Covers bei den PERRY RHODAN-Taschenheften vor allem
Raumschiff-Motive, diesmal ist eine Illustration zu sehen, die aus dem
Rahmen fällt. Die Redaktion ist sehr gespannt, wie das ankommen
wird."

So steht's hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010111702.html).

Und damit ich gleich nochmal zitieren kann, verweise ich auf einen
zweiten Artikel (http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010111502.html)
zum Taschenheft:

"Als Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid im Dezember 1998 starb,
war der Schock für die Leser groß: Der Autor hatte oft
ungewöhnliche Romane vorgelegt, in denen seine schier
unerschöpfliche Fantasie die Hauptfiguren in seltsame Abenteuer
schickte. Heute noch sind viele seiner Romane bei den PERRY
RHODAN-Lesern unvergessen.

Das gilt nicht nur für seine Heftromane, sondern in besonderem
Maß auch für seine Taschenbücher. [...] Mit Samantha
Dryton, einer interstellaren Ermittlerin, schickt Peter Terrid eine
besondere Heldin in einen Einsatz. Es geht um eine Welt, auf der ein
Großrechner eine neue Art des Zusammenlebens propagiert. Menschen
geben ihre Körperlichkeit auf und werden zu virtuellen Lebewesen
...

Als das Taschenbuch 1991 erschien, war es noch weit bis zu
Kinoerfolgen wie ‚Matrix« oder Diskussionen über
'Second Life'. Peter Terrids Roman war damals seiner Zeit weit
voraus - und das liest sich im Jahr 2010 unter anderen Gesichtspunkten
noch einmal spannend."

Also ich bin gespannt, denn ich habe das Originaltaschenbuch nie
gelesen; ein Fehler, wie mir scheint. Aber das kann man jetzt ja leicht
ändern! Denn das Erscheinungsdatum ist ...

... uuups, heute! Ob das noch Zufall ist? Oder das Ergebnis eines
Langzeitplans, in dem Autoren wie ein bescheidener Christian Montillon
nur Schachfiguren einer lenkenden Instanz im Hintergrund sind?
Möglicherweise der neu auf der kosmischen Bühne erschienenen
Superintelligenz IMO?

A propos "Imo". Lest mal die nächste News.

*****

PR-eBooks: Ein Interview mit Heidrun Imo

Für alle, die sich über die letzten Zeilen wunderten:
Heidrun Imo ist die Frau, wenn es ums PERRY RHODAN-Onlinemarketing
geht; und sie ist auch diejenige, die jeden Infotransmitter erst einmal
zensiert (ha!), ehe er an die Öffentlichkeit geht. Am oben
genannten Langzeitplan allerdings trägt sie keinerlei Schuld, das
war reiner Zufall. Etwas, das es im echten Leben im Unterschied zu den
meisten Romanen tatsächlich gibt.

Das Online-Magazin "Zauberspiegel" hat Heidrun einige Fragen
gestellt.

"Der Beitrag befasst sich mit dem Thema ‚PR in der
digitalen Welt« und liefert einen umfangreichen Einblick in die
digitale Entwicklung von PERRY RHODAN. Die Fragen stellte Jochen Adam,
der in den letzten Jahren zum PERRY RHODAN-Spezialisten des Magazins
wurde und diese Kolumne betreut.

Das Interview beleuchtet nicht nur die Anfänge der digitalen
Vermarktung bei PERRY RHODAN, sondern widmet sich auch den eBook-Trends
sowie den Möglichkeiten in diesem Segment."

Wer hier klickt
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010111001.html), wird gleich zum
Interview weiterverlinkt. Man sollte es sich nicht entgehen lassen ...
gerade wenn man (wie ich) nicht soooo der eBook-Profi ist. Ein
interessanter Blick in eine andere Welt, sozusagen.

Und nun gleich noch ein Interview!

*****

Ein Interview mit Arndt Ellmer

Er ist allen Lesern dieser Zeilen zweifellos wohlbekannt als
PR-Teamautor und LKS-Onkel: Arndt Ellmer. Und doch hat er so einiges
aus dem Nähkästchen zu plaudern, das interessante Blickwinkel
auf seine Arbeit eröffnet.

"In diesem Jahr feiert die SOL - das Magazin der PERRY
RHODAN-FanZentrale - das fünfzehnte Jahr ihres Bestehens.
Mittlerweile ist die 60. Ausgabe erschienen, die neben vielen Artikeln,
Werkstattberichten, einer Story und einem Gewinnspiel auch ein
Interview mit dem Team-Autor und LKS-Betreuer Arndt Ellmer
enthält, das PERRY RHODAN-Experte Rainer Stache führte.

Arndt Ellmer ist so etwas wie der Joker im Team und kommt in allen
Sätteln, pardon, Gleitersitzen zurecht. Und ganz nebenbei ist er
inzwischen auch der Dienstälteste unter den Autoren. Allein das
ist Grund genug für ein SOL-Interview ..."

Und wer auf unsere Homepage springt
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010111901.html), kann sich
gleich einen Auszug aus dem Interview zu Gemüte führen!

*****

Der Preis für PERRY RHODAN wird erhöht

"Künftig kostet der einzelne Roman 1,95 Euro" - so
steht's hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010111101.html), und vielleicht
hat's der eine oder andere schon am Kiosk bemerkt.

"In den letzten drei Jahren haben wir den Preis für die
PERRY RHODAN-Heftromane stabil gehalten, obwohl sich für uns
beispielsweise die Druck-, Papier- und Transportkosten deutlich
erhöht haben. Leider müssen wir uns jetzt der aktuellen
Marktentwicklung anpassen: Mit PERRY RHODAN-Band 2570, der am 19.
November 2010 in den Handel kommt, wird der Preis für den
einzelnen Roman auf 1,95 Euro erhöht."

Also noch mal ein Thema, das just heute aktuell wird. Tzz, vielleicht
doch ein Langzeitplan? Unter diesem Blickwinkel scheint sogar die
gesamte Industrie und Wirtschaft mit eingebunden zu sein.

Preiserhöhungen sind natürlich immer schade, aber eben hin
und wieder unvermeidlich. Also ist PR ab sofort 10 Cent teurer.

*****

Und tschüss!

So, jetzt widme ich mich wieder meiner Arbeit am aktuellen
PERRY-RHODAN-Roman. Jenseits von allen Langzeitplänen. Es bleibt
das gute Gefühl, eine von tausend Aufgaben erledigt zu haben.

Bis zum nächsten Mal,

Euer

Christian Montillon

*****

Mittwoch, 17. November 2010

Jawoll, auch ich schaue „The Walking Dead“


Die zwei Folgen der (Mini-)Serie „The Walking Dead“, die auf Deutsch bereits gelaufen sind, habe ich gesehen. Und das mit rechter Begeisterung.
Wie kam ich eigentlich dazu?
Dazu muss man wissen: Zombiefilme mag ich nicht. Mehr noch, ich kann sie nicht ausstehen und verspüre nicht die geringste Lust, sie mir anzuschauen - hab auch noch nie einen komplett geschaut. Am zündenden Namen des Machers „Frank Darabont“ liegt es auch nicht (obwohl ich zuletzt den „Nebel“ sehr gut fand), und ich lese auch nicht die Comicvorlage.
Hm. Seltsam, genau besehen. Irgendwie lag‘s wohl an zweierlei: a) es ist eine Serie, die pompös gestartet ist, und ich liebe nun mal gute Fernsehserien ... und b) hat‘s mir jemand schmackhaft gemacht, der sich gleich die „Urausstrahlung“ in Amerika angeschaut hat und dessen Urteil eigentlich recht zuverlässig ist, weil er einen Geschmack hat, der meinem ähnlich ist.
Was ist an „The Walking Dead“ so gut? Ich kann‘s nicht richtig in Worte fassen. Die Story? Nein, die erfindet weder das Rad noch das Genre neu. Es ist die Machart. Die Charaktere. Die coolen Details. Irgendwie eine Mixtur aus alldem. Wer also genügend Nerven hat und eine Ekelgrenze, die etwas weiter gesteckt ist als beim im Fernsehen sonst Üblichen, dem kann ich die Serie absolut empfehlen.
Außerdem dachte ich, naja, 6 Folgen, das ist überschaubar. Inzwischen wurde natürlich bereits die Verlängerung in eine zweite Staffel bekannt gegeben (so schnell, dass man geneigt ist, an einen Marketinggag zu glauben und die 2. Season von vorne herein schon in der Tasche steckte. Aber mit solchen Hintergründen hab ich mich nicht beschäftigt und werd‘s auch nicht tun, kann also sein, dass ich Unfug babbele.)
Für alle, die sich wundern - die erste Folge auf Deutsch wurde arg, arg, arg gekürzt (um 20 Minuten oder so), aber interessanterweise nicht um irgendwelches brutale Material, sondern eher um Charakterszenen.

Fazit: es ist schon derbe, was man da zu sehen bekommt; es geht weiter, als im TV sonst üblich; und in der zweiten Folge die „Tarnungsszene“ ist ja wohl bizarrer als bizarr, und so richtig ekelhaft, aber trotz allem irgendwie ... naja, genial eben. Nix um dabei Müsli zu essen oder gar ein englisches Rumpsteak zu futtern, aber die mag ich sowieso nicht.
Ich werde weiterschauen und herauszufinden versuchen, was das Besondere der Serie ist. Vielleicht verratet ihr mir‘s ja auch.
Ach ja - wundert sich eigentlich niemand darum, dass sich der Held nicht einmal die Frage gestellt hat, wie es mit der Welt soweit gekommen ist, wie es nun mal gekommen ist?!? Also mich tät das schon interessieren, wenn ich er wär. Aber andererseits: Wenn ich er wär, wär ich wohl erst gar nicht aus dem Krankenhaus herausgekommen.

Montag, 15. November 2010

Wieder da!

Hallo an alle, die - wie die Statistik zeigt - trotz der ewigen Pause immer mal wieder mein Blog angeklickt haben.
Die angekündigte Pause fiel länger ... oder sagen wir: lääääääänger - aus als gedacht/geplant/befürchtet.
Es war einfach zu viel zu tun, ich war zu lange unterwegs, hatte zu viele tolle Projekte zu beenden etcetc.

Aber: jetzt gehts wieder los! Heute mit diesem allgemeinem Bla-Bla, morgen mit einem richtig schönen, inhaltlichen Artikel! Jawollja! Es hat sich eigentlich so viel aufgestaut, dass ich bis Monatsende locker jeden Tag etwas posten könnte. Mal schauen, ob's klappt.

Bis morgen! (und nun werden auch wieder alle Kommentare gleich freigeschaltet)

Montag, 4. Oktober 2010

Blogpause

Ja hallo erstmal.

Das Blog geht in eine kleine Pause: Romanzuendeschreibstress, Buchmesse, eine Woche Urlaub.

Dann melde ich mich zurück. Ahoi!

Dienstag, 28. September 2010

ATLAN-X erscheint bald


Ein paar Worte zu meinem ATLAN-X-Taschenbuch, das bald erscheint. Wer mit ATLAN-X so gar nichts anfangen kann (wer oder was ATLAN ist, das weiß jeder hier, davon gehe ich mal aus): es ist die neue Taschenbuchreihe mit den Zeitabenteuern unseres Lieblingsarkoniden. Atlan ist eine Unzeit vor der Handlungszeit der aktuellen Trilogie auf Terra (oder Larsaf III) gestrandet, verbringt die meiste Zeit im Tiefschlaf und erwacht hin und wieder, um in die Geschichte unseres Planeten auf die eine oder andere Weise einzugreifen. Historischer Roman und Science Fiction, oder, wie auf den Taschenbüchern steht: "Historisch-phantastischer Roman".

Aktuell erscheint die zweite Trilogie der "neuen" Zeitabenteuer, der Tamaran-Zyklus. Das erste Taschenbuch ist schon draußen, stammt von Hans Mr. Zeitabenteuer Kneifel und heißt "Die Prophezeiung von Sais". (Von Hans stammen alle bisher erschienenen Zeitabenteuer, und das sind jede Menge - die meisten davon in den ATLAN-Blaubänden erhältlich.)

Mein Roman wird daran anschließen und trägt - oh Überraschung - ebenfalls einen Titel, den ich aber noch nicht verraten darf, weil er noch nicht offiziell draußen ist. Nur soviel: Er ist sehr schön :-)

Die historische Arbeit am Skript ist faszinierend. Etwa sind die recherchierten Namen von Leuten aus der damaligen Zeit (6. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung) seltsamer als alle Zukunftssciencefictiontralala-Namen, die ich sonst so in die Tastatur tippe. Tiguafaya und Feguise heiraten, zum Beispiel, mit coolen (ziemlich realhistorischen) Sitten.

PS: Lustig: das Expo zum Roman schrieb Marc A. Herren, der schweizer Kollege ... der noch vor kurzem seine ersten PERRY RHODAN-Action-Romane schrieb - nach meinen Expos. Da mussten wir selbst drüber lachen, als er im Mai bei mir zu Besuch war und wir erstmals auf die Idee kamen, wir müssten mal anfragen, ob ich nicht einen der Romane zur Trilogie schreiben könnte.

Donnerstag, 23. September 2010

Besuch in Wien (2), diesmal mehr Perry


Am Samstag marschierten wir also zu dritt los, vorbei an der Pestsäule und dem Eingang zur Hofburg, immer Richtung Rathaus - das dank seiner bombastischen Architektur kaum zu übersehen ist. Direkt daneben fand er statt, der AustriaCon. (An die Veranstalter: wie wär's nächstes Mal mit einem PERRY RHODAN-Fähnchen ganz oben an der obersten Rathausspitze?)

Zwei-drei Leute fingen uns gleich ab und lüpften den Buggy über die Stufen, führten uns zu unserer Erleichterung zu einem Aufzug. "In den Keller müsst ihr", sagte Roman, und wir - gehorsam wie wir sind - folgten. Um in einem Gewölbe zu landen, in dem wir die eine oder andere Runde drehten und dann doch wieder ein Stockwerk nach oben düsten. Besser! So fanden wir den Con tatsächlich.

Noah mit seinen sechs Monaten war ein größerer Star als der Herr Papa (gut so!), er erntete tausend Blicke und fühlte sich sichtlich wohl. Wir haben den Eindruck, dass er sich immer langweilte, wenn wir dann mal nicht auf dem Con waren. Er wird ein großer Congänger werden, vermute ich.

Viele bekannte Gesichter, von der Hubert-Haensel-Tochter (ha, ich weiß, du bist ein Individuum und definierst dich nicht als Tochter deines Vaters, aber so ist's vielleicht einfacher zu verstehen), die ohne ihren Vater angereist war - weil der in der Arbeit steckte - über Leute, die ich aus dem Forum "kenne" und nun erstmals sah; Ziska (ohne Anführungszeichen) lief mir in dieser Hinsicht als erste über den Weg.

Über das Programm etc. ist alles schon gesagt worden an anderer Stelle - sehr gut, da kann ichs mir sparen :-). Ich war Projekt-P-närrisch und staune immer noch über den Gips-Gucky samt nobler Verpackung, die heil in meinem Arbeitszimmer angekommen sind. Wie könnte ich die ganzen Frauen vergessen, die mich ansahen und sagten: "Du fehlst mir." Hmmm - sie meinten zwar mein Sammelbild für das Album, aber was soll's. (Hoffentlich liest meine Frau das nicht.)

Sehr schickes Detail: Zwei Tage vor Aufbruch schickte ich einen Infotransmitter rund, in dem ich sinngemäß schrieb: "Wer mir auf dem Con glaubwürdig versichert, nur wegen dieses IT den Con zu besuchen, dem gebe ich ein signiertes Heft." Tjjjjaaaaa ... dann sollte man auch Hefte einstecken, Herr Montillon. Ich hatte sie noch gerichtet, aber dann liegenlassen. Tatsächlich kam nämlich ein Besucher just und gerade und überhaupt wegen des Transmitters ........ das Heft geht dir bald zu, falls du diese Zeilen liest. Sowie ich wieder auf die Post komme! Versprochen.

Ein Detail, das nix mit dem Con zu tun hat: Samstags Abends sang eine Gruppe auf dem Platz vor dem Stephansdom geistliche Lieder, was wir hörten, wenn wir unser Fenster öffneten - und es schuf eine erstaunlich tolle Atmosphäre.
Wir lieben Wien. Sagte ich's schon?

Mittwoch, 22. September 2010

Trip nach Wien mit Baby und Perry Rhodan (1)


Nachdem sich das Netz inzwischen überschlägt mit Berichten zum PERRY RHODAN-AustriaCon (sind das die "Netzboten" und/oder "Netzweber", frag ich mich) ... will auch ich endlich meine 5 Cents beitragen.

Wien ist die Lieblingsstadt meiner Frau und ganz nebenbei auch meine Lieblingsstadt. Das passt sich also prima. So stiegen wir am Freitag um die Mittagszeit ins Flugzeug, zum ersten Mal mit dem kleinen Noah. Fliegen mit Baby, hm, da war mir ein wenig mulmig zumute. Unnötigerweise, wie sich herausstellte. Die Lufthansa schenkte ihm einen kleinen Stoffvogel, der ihn köstlich amüsierte und beschäftigte, und noch am Boden in Frankfurt nahm er eine Stillmahlzeit ein (Mampf), woraufhin er ein Nickerchen hielt, bis wir fast in Wien waren. Die Landung war genauso problemlos. Prima. Den Vogel liebt er immer noch, wir nennen ihn inzwischen "Hansi", in Anlehnung an die Firma, die ihn herschenkte. Auf dem Rückweg bekam er gleich noch eine Rassel und eine Quietscheente. Da ist das Geld für's Ticket fast schon wieder draußen :-)

Am Gepäckband in Wien stupste mich jemand an - "na Christian, kennst du mich noch?" Ich hatte schon in Frankfurt gedacht, den jungen Mann kenn ich doch ... der gute alte Jonas, aus dem idyllischen Örtchen Frankenstein, bei uns in relativer Nähe. (Bei dem Wohnort müsste er eher John Sinclair lesen als Perry Rhodan ... aber ich würde mich auch für Perry entscheiden *pfeif*)
So kam Jonas in den Genuss, mit dem Auto in die Stadt zu gondeln - ein Hoch auf die Veranstalter des AustriaCons, die uns abholten und sogar eine Babyschale organisierten.

Unser Hotel lag nobel direkt neben dem Stephansdom (glaubt nicht, ich wäre plötzlich Krösus, die Umstände erlaubten eine supergünstige Buchung). Den Freitag gönnten wir uns erst mal in aller Ruhe allein in der Stadt - sprich, den Con suchten wir nicht auf. Ich weiß, wir haben bös was verpasst. Dafür genossen wir den Flair der Inneren Stadt, spazierten um die Pestsäule, mampften eine gute Pizza und all so Zeugs.
Leben herrschte vor dem Hotel bis 5 Uhr morgens oder so - genial allerdings die perfekt abgedichteten Fenster: wenn die geschlossen waren, hörte man nix mehr. Puh!

Zum Con selbst marschierten wir zu dritt (oder immerhin zwei marschierten, einer ließ sich lieber im Buggy schieben ...) erst am Samstag morgens. Und weil das ein neuer Tag war, vertröste ich mit dem Rest des Berichts gleich mal auf morgen. Das passt ja.

Montag, 20. September 2010

Eine Menge Montillon in der neuen SOL (und ein Zukunftsausblick)


Nachdem ich das Wochenende in Wien verbracht habe, lag zuhause eine Menge Post. Nun weiß ich gar nicht, worüber ich zuerst bloggen soll. In den nächsten Tagen drängt mich also einiges, so dass mit täglichen Updates zu rechnen ist.
Themen werden sein:
- Trip nach Wien inclusive Flug mit Baby und Besuch des PERRY RHODAN-Cons
- Neue Zaubermond-Bücher, natürlich wieder mit Montillon-Beteiligung
- Tolles Buch meines inzwischen langjährigen Schreib-Kollegen Dennis Ehrhardt erschienen
- Verflixt, warum habe ich noch nicht über DORIAN HUNTER 11 gebloggt?!
- Die Fußstapfen eines Altmeisters: ATLAN-X-Manuskript wächst
- und wahrscheinlich fällt mir auch noch etwas anderes zwischendurch ein.

Heute: Ich zog aus der Post die neue SOL ... das Magazin der PERRY RHODAN-Fanzentrale. Das Heft ist jedes Mal toll, diesmal birgt es für mich eine ganze Erinnerungstüte!

Da wäre zum einen der Bericht darüber, wie ich gemeinsam mit Kollege, Freund und Weggefährte Marc Apfelsinius Herren (naja, der zweite Vorname stimmt nicht ganz, aber lest mal den Artikel) im Mai die Fedcon besuchte. Es gibt dabei Chaotarchenkrieg und (räusper) sexy Fotos. Keine Angst, jenes Wort aus vier Buchstaben bezieht sich nicht (!) auf MAH oder mich. Außerdem sehen wir die jüngste Leserin, die bereits alle PERRY RHODAN-Romane gelesen hat.

Es gibt eine tolle Fotostrecke von Kollege Andreas Weiß, der den tollen Drehtag zur PERRY RHODAN-Kinodokumentation festgehalten hat, der auch im Mai im Essener Stadthafen stattfand, mit einer Menge PR-Autoren und deren Kindern. Mich freut's immer, wenn ich meine Kinder auf solchen Fotos unterbringe, ha, das ist was für's Familienalbum. Ich bin u.a. zu sehen, wie ich vor einem gigantischen Scherbenhaufen stehe und interviewt werde ... eine Szene, die (wie ich gerade erfahren habe) es bis in die Endfassung der Doku geschafft hat. Spitze!

Außerdem berichte ich über meinen Besuch in der Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt, wo ich eine Menge Schüler der 12. Klasse mit PERRY RHODAN quälte. Oder auch amüsierte, wer weiß.

Aber keine Angst: es gibt auch jede Menge Monti-lose Berichte. Das sind wahrscheinlich die besten. Grins.

Das Heft sollte man dringlich sich besorgen. Wo? Hier: www.prfz.de (heißt: Perry Rhodan FanZentrale).

Donnerstag, 9. September 2010

"Sie fliegen, Georgie" – Ich lese gerade Stephen Kings "Es"


Immer wenn sich die Lektüre eines Romans dem Ende zuneigt, stehen 5 oder mehr schöne Bücher parat, die gelesen werden wollen.
Jedesmal keine einfache Entscheidung.
Diesmal hab ich mir eins der dicksten Buch aus dem Regal gezogen, das ich besitze. Ein Buch, das ganz nebenbei den Vorteil hat, mein Lieblingsroman schlechthin zu sein.

Stephen Kings "Es".

Ich kann mich erinnern, wie ich es zum ersten Mal las, ich dürfte etwa 14 gewesen sein. Recht jung für einen derartigen Wälzer, ich weiß ... zumal ich eher 13 als 15 war, falls die 14 nicht stimmt.
Die zweite Lektüre erfolgte vor wenigen Jahren; ich erinnere mich seltsamerweise daran, dass ich zu der Zeit einen Zamorra-Heftroman schrieb, einen der letzten, den ich zur laufenden Heftserie beisteuerte. (Im Hirn ist das aus irgendwelchen Gründen verknüpft, o Wunder des menschlichen Denkens.)

Nun also zum dritten Mal. Verrückt, denke ich selbst, zumal noch so viele andere schöne Bücher drauf warten, gelesen zu werden. Aber es hat mich sofort wieder gepackt. Die Stimmung dieses Buches ist einmalig. Die Figuren leben sofort wieder. Ich glaube die Atmosphäre vor allem der Kinder-Erzählparts geradezu zu schmecken und packen zu können. Ja, den Ruf als Lieblingsroman hat es gleich wieder bestätigt.

Gelesen hatte ich bislang immer die Heyne-Jumbo-Ausgabe, den roten Backziegelstein. Jetzt hab ich mir die gerade aktuelle Ausgabe besorgt, das Taschenbuch bei Ullstein. So komm ich endlich in den Genuss der etwas überarbeiteten und auch erweiterten (!) Übersetzung; soll heißen, dass sie gegenüber dem Original immer noch marginal verkürzt ist, aber jene erste Übersetzung des Ziegelsteins wies noch mehr Kürzungen auf. (Warum, weiß ich nicht, und es ist wohl auch nicht sooo gravierend, aber seltsam dennoch. Könnte damit zusammenhängen, dass die deutsche Ausgabe von ES seltsamerweise die Welt-Erstauflage war (!) und das amerikanische Original erst danach erschien – es heißt, nachdem der Text nach Deutschland ging, hat King den Roman noch mal ein wenig überarbeitet. Weiß nicht, ob die Änderungen/Kürzungen damit zusammenhängen.)

Morgen oder so müsste auch eine amerikanische Ausgabe bei mir in der Post sein, die ich für sagenhafte 0,01 Euro plus Porto gekauft habe. Also durchaus erschwinglich. Die werde ich zwar nicht lesen, aber mal reinschauen. Den einen Cent hatte ich gerade noch übrig.

Ich liebe das Buch! Klasse!
(Den Film hab ich übrigens auch auf DVD, und er hat schöne Szenen, aber das Ende ist völlig und vollkommen und auf garstigste Weise garstig verhunzt – und überhaupt kommt er ans Buch überhaupt nicht ran, aber wie sollte das bei einem solchen Wälzer sonst auch sein. Ist halt so.)



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Dienstag, 7. September 2010

Auch ich schaue SUPERNATURAL


Dieser Empfehlung meines Kollegen Oliver Fröhlich konnte ich schlicht nicht widerstehen. Selbst wenn ich's gewollt hätte, wär's nicht gegangen …
Er sagte mir neulich: "Wenn wir uns sehen, bring ich dir mal die ersten beiden Staffeln von SUPERNATURAL mit."
Dazu muss man wissen, dass Oli und ich verrückte Serienfreaks sind, die Serien manchmal anschauen und manchmal auch inhalieren :-)

Ich hab noch nicht viel gesehen, aber die Serie zündet jetzt schon. Sehr spannend gemacht, und man erahnt das Potential, das dahinter steckt. So richtig nett wird's mit übergreifendem Handlungsbogen wohl erst später, soll heißen, von Staffel zu Staffel umfassender. Das ist das, was ich eigentlich mag und dem "Fall der Woche"/"Monster of the Week" immer vorziehe.

Für schwache Nerven ist die Serie offenbar nix, mit meiner Frau werd ich sie nicht gemeinsam anschauen. Woraus niemand vorschnell schlussfolgern sollte, dass meine Frau schwache Nerven hat. Sie hat Nerven aus Drahtseil, wenn's um die Kinder geht, aber derlei Zeugs mag sie sich nicht angucken.
(Ich seh heute noch vor mir, wie sie beim Titelschriftzug von "Jurassic Park III" im Kino so zusammenzuckte, dass ich dachte, jetzt setzen die Wehen ein … Um fair zu bleiben, hier auch eine Story über mich: Bei einer Folge "Emergency Room", die Rahel dank ihrer medizinischen Ausbildung und Praxis völlig kalt ließ, musste ich mich ob der Blutmassen umlegen und die Beine hochlagern, weil das alles so viel realer ist oder zumindest sein könnte als irgendwelches Mystery-Zeug.)

Aber ich komme ins Labern. Sinn dieses Blogeintrags: Ich schaue Supernatural, werde wohl in den nächsten Wochen/Monaten durch alle Staffeln hecheln und den einen oder anderen Marathon hinlegen.
Wurde auch höchste Zeit!

(Noch ein Wort zum verrückten Serienfreak: Nach dem Ende von LOST fiel ich in ein Serientief, jetzt schaue ich noch "Prison Break" und "Fringe Staffel 2" parallel. Viel Holz. Seufz.)

Und noch ein Wort: Die erste Staffel gibt's supergünstig hier:



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Montag, 6. September 2010

Montillon-Geschnetzeltes


Puh, der letzte Blog-Eintrag liegt schon eine halbe Ewigkeit zurück. Hatte ein bisschen zu viel zu tun in den letzten Tagen. Das Schöne ist: Das wird sich auch so schnell nicht ändern. Habe mir viel vorgenommen für den September.

Darum hier eine Portion Montillon-Durchmischtes (nicht zu verwechseln mit "Montillon-Geschnetzeltem", das wäre etwas völlig, völlig anderes!)

Meine Arbeit am JUPITER-Taschenbuch ist fast beendet. Super! Erwarte dieser Tage noch eine Rückmeldung von Redaktionsseite zu meinem zweiten Teilbeitrag, der an einigen Stellen schon ziemlich skurril war. Bin mal gespannt ...

Gleichzeitig bereite ich längst ein weiteres größeres Projekt vor bzw. arbeite zaghaft daran, ab Donnerstag schätze ich mal so ziemlich rund um die Uhr. Dazu dann später mehr.

Zurzeit liegt etwas ganz anderes von mir an den Kiosken: ein MYSTERY-Taschenheft des CORA-Verlags, "Der Teufelsschatz", erschienen unter meinem hübschen Pseudonym George Templeton. Freute mich vorhin, als ich bei Facebook einen überschwänglich begeisterten Kommentar zu dem Roman las: "Scheiß die Wand an, "Der Teufelsschatz" von George Templeton ist das beste und spannendste, was ich seit langem gelesen habe." Hoffentlich ist die Wand wieder sauber *grins*

In Sachen "ominöses Kinderbuch-Projekt" bin ich auch nicht untätig: ein zweites Exposé liegt bei der Lektorin; während der Buchmesse steht ein interessantes Gespräch an, indem das Ganze sich vielleicht in Richtung "Kinder- und Jugendbuch" ausweitet. Auch nicht übel. Mehr dazu irgendwann in 2011, wenn das alles mal offiziell wird.

So, zurück ans Manuskript: Da hat's gerade ordentlich gekracht und ich werde noch ein wenig herumbasteln. Action-Szenen sind gar nicht so einfach, wenn sie fetzig sein sollen. Man labert viel zu leicht viel zu viel rum und killt damit nicht die Protagonisten, sondern die Rasanz.

Ich melde mich bald wieder. Doch, doch. Ohne allzu lange Pausen!

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Freitag, 27. August 2010

Planungen: Frankfurter Buchmesse


Puh, es sind zwar noch einige Wochen hin, aber die Planungen zum Buchevent des Jahres laufen an meinem heimischen Schreibtisch auf Hochtouren. Es wurde höchste Zeit, noch einige Termine anzugehen.

Ein Hotel hab ich mir schon vor Monaten gebucht, so dass ich da wenigstens aktuell keine Mühe mehr hatte. (Naja, aus bestimmten Gründen hab ich das Wochenende noch mal umgebucht, aber das ist eine andere Geschichte. Die Umstände machen's mir dieses Jahr möglich, von Freitag bis Sonntag ein Hotel in traumhafter Lage zu beziehen. Stark. Dem werde ich in Zukunft jedes Jahr nachtrauern, in dem es nicht so funktioniert.)

Vorgestern flatterte ein Termin ins Email-Postfach, den ich einfach nicht ignorieren konnte, was dann einen hektischen Email-Wechsel auslöste, weil der neue Termin gleich mit zwei alten kollidierte. Hat aber alles geklappt, sehr zu meiner Erleichterung. Ein Hoch auf Klaus Bollhöfener vom PERRY RHODAN-Marketing, der gleich beim Messebauer anrief, ob das Schild mit den Ankündigungen der Signierstunden schon gedruckt ist – war es nicht, und so verschoben wir einige Termine, die eigentlich schon feststanden.
Sehr gut, wenn ich nun auch am Samstag recht früh auf der Messe antanzen muss, und das nach dem Freitagabend bzw der Freitagnacht, die traditionell dem "Galaktischen Forum", veranstaltet von der PERRY RHODAN-Redaktion, gehört. Das heißt, es gibt wenig Schlaf. Pfeif drauf, das bin ich dank Baby ja gewöhnt, und die Buchmesse ist halt so. War schon immer so.

Während der fünf Tage in den Messehallen werde ich wieder zum Kaffeetrinker mutieren, wie jedes Jahr. An allen anderen Tagen im Jahr schmeckt mir das schwarze Gesöff einfach nicht, in den Hallen hält er einen am Leben.

Ich freu mich schon drauf, der wohl spannendste Termin liegt gleich am Mittwoch; oder der "bislang" wohl spannendste Termin. Da kommt sicher noch einiges dazu.
Freitag und Samstag könnt ihr mich bei Autogrammstunden am PERRY RHODAN-Stand finden; auch an den anderen Tagen werde ich sicher immer mal dort herumhängen. Ich bin der mit der Schirmmütze. (Das andere Merkmal - der schräge Buchmesseblick, diese Mischung aus Faszination, Begeisterung, Stress und Erschöpfung - wird zum Erkennen nicht ausreichen, da alle am Stand den spätestens ab Donnerstag draufhaben. )

Ansonsten schwöre ich mir, mehr zu schlafen (naja, mal sehen) und zwischendurch auch mal Luft zu schnappen (naja, mal sehen).

Wer wird auch auf der Buchmesse sein?

Ich hoffe, dass schräg gegenüber von PR wieder mein Nachbar Eckhart Schott von Salleck Publications seinen Stand hat; der hat oft ganz leckere Lebkuchen dabei, die ich ihm dann stibitze.

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Montag, 23. August 2010

Neuer Perry Rhodan-Infotransmitter


Mal wieder will ich heute den aktuellen PERRY RHODAN-Infotransmitter auch hier im Blog verbreiten. (Das letzte Mal hatte ich das glatt vergessen ...)
Hier der Text, den ihr schöner formatiert auch hier findet:
http://perry-rhodan.net/newsletter/20_08_10.html


*****

INHALT:

- Ein Gruß aus den Weiten des Polyport-Netzes!
- PERRY RHODAN im Sozialen Netzwerk
- Silberband 111 in den Startlöchern
- Ein Doppelband von Susan Schwartz
- Der Gladiator kommt!
- Ein neuer Autor für die STELLARIS-Reihe
- Und tschüss!

*****

Ein Gruß aus den Weiten des Polyport-Netzes!

Seit fast drei Wochen ist kein Infotransmitter mehr in euren
elektronischen Briefkästen gelandet. Dafür gibt es allerdings eine gute
Erklärung: Ich war in den Weiten des Polyport-Netzes unterwegs und habe
mich in dem einen oder anderen Handelsstern umgeschaut. Ähm, wer mir
das nicht glaubt, dem gefällt vielleicht dies besser: Ich habe die
Atmosphäre eines Gasplaneten durchstreift, um für meine aktuelle Arbeit
am PERRY RHODAN-Paperback "Jupiter" zu recherchieren.
Auch nicht?
Hm, vielleicht fällt mir noch etwas anderes ein, ehe ich zum
traditionellen "Und tschüss!" komme.
Letztes Mal habe ich von meinem kleinen Radio-Interview auf SWR 1
berichtet; hier findet ihr den passenden Link dazu
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010080601.html).
Jetzt aber mit Volldampf rein ins Polypo... nein, ins Soziale Netzwerk!

*****

PERRY RHODAN im Sozialen Netzwerk

"Glaubt man den aktuell vorliegenden Informationen, ist Facebook das am
schnellsten wachsende Soziale Netzwerk der Welt. Allein in Deutschland
haben sich bereits um die zehn Millionen Menschen angemeldet, weltweit
ist es schon eine halbe Milliarde."

Beeindruckende Zahlen. (An denen ist ja auch unsere Serie nicht gerade
arm, um eine hübsche Zahl geht's auch gleich in der nächsten News.) Ich
muss zugeben, dass ich soeben zum ersten Mal PERRY RHODAN bei Facebook
angeklickt habe, weil ich nicht zu den oben genannten zehn Millionen
gehöre. Was soll ich sagen? Es gibt jetzt zehn Millionen und einen
Nutzer ... so kann ich mich demnächst in Ruhe mit diesem Thema
beschäftigen. (Ruhe? Was ist das eigentlich, wenn man Romane schreibt,
im Perryversum arbeitet und drei Kinder zuhause hat?)

"Selbstverständlich ist auch PERRY RHODAN seit längerem auf Facebook
vertreten. Neben diversen Fan-Seiten, unter anderem aus Brasilien, gibt
es eine Seite, die von der PERRY RHODAN-Redaktion betreut wird. Hier
gibt's regelmäßig Mitteilungen aus der Redaktion ... nicht jeden Tag,
aber doch immer wieder. Hier wird auch diskutiert und kommuniziert -
und wen's interessiert und wer bereits einen Facebook-Account hat, ist
herzlich eingeladen, ein Freund der Seite zu werden."

Mehr Infos, etwa den passenden Link, gibt's hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010081901.html).

*****

Silberband 111 in den Startlöchern

"Bald ist es soweit: Im September 2010 erscheint der PERRY
RHODAN-Silberband 111. Der Roman 'Geburt einer Dunkelwolke' wurde wie
immer von PERRY RHODAN-Autor Hubert Haensel
(http://perry-rhodan.net/information/team/teamautoren/haensel.html)
zusammengestellt und ist thematisch im 'Die Kosmischen Burgen'-Zyklus
angesiedelt. Das Titelbild gestaltete Johnny Bruck
(http://perry-rhodan.net/information/team/altzeichner/bruck.html)."

Über die Zahl 111 sinniert Klaus N. Frick im PERRY
RHODAN-Redaktionsblog (http://perry-rhodan.blogspot.com/) (Eintrag vom
18.08.); was er Schnapszahl nennt, würde ich ja eher als Vurguzzzahl
bezeichnen, denn dann haben wir nicht nur drei Einsen nacheinander,
sondern das erste und einzige mir bekannte Wort mit drei "z" in
direkter Folge. Auch ein Rekord ...

"Zur Handlung: Das Jahr 3587 nach Christus ist eine Zeit vielfältiger
Bedrohungen für die Menschheit. Aus der Dunkelwolke Provcon-Faust
heraus greift der Mutant Boyt Margor nach der Macht. Ein fremder
Einfluss leitet ihn - und schließlich entsteht der Margor-Schwall, ein
gewaltiges psionisches Leuchtfeuer. Unterdessen droht allen
menschlichen Bewohnern in der Milchstraße ein schlimmes Schicksal: Sie
sollen vertrieben werden."

Bei diesen Zeilen
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010081801.html) werden
Erinnerungen wach: Den Margor-Schwall habe ich noch gut im Sinn, obwohl
es etliche Jahre her ist, dass ich die entsprechenden Romane gelesen
habe. Klasse!

*****

Ein Doppelband von Susan Schwartz

Diese Nachricht präsentiere ich besonders gern:

"Seit Susan Schwartz
(http://perry-rhodan.net/information/team/altautoren/schwartz.html) vor
einigen Jahren das PERRY RHODAN-Autorenteam verlassen hat, blieb sie
der größten Science-Fiction-Serie der Welt freundschaftlich erhalten.
Zuletzt publizierte sie vor über zwei Jahren den Roman »Das Wasser von
Aar« (Band 2412 (http://perry-rhodan.net/produkte/hefte/1/2412.html)),
den sie als Gastautorin verfasste.
Gastautorin bleibt sie - jetzt aber gleich doppelt: Als nächstes kommen
gleich zwei Romane der beliebten Autorin in den Handel."

Bis dahin müssen wir uns allerdings noch ein wenig gedulden. Die Titel
ihres Doppelbandes 2562 und 2563 findet ihr allerdings schon mal hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010082001.html).
Schon seit einem Monat erhältlich – und eigentlich müsstet ihr den
Roman noch am Kiosk finden – ist ihr PERRY RHODAN-Taschenheft Nummer 7
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010070201.html).

*****

Der Gladiator kommt!

Nein, es handelt sich nicht um ein Crossover zwischen PERRY RHODAN und
einem zehn Jahre alten oscarprämierten Monumentlfilm! Unser Gladiator
ist ohnehin viel älter!
Und den gibt es bald in Form einer neuen Bastelbogen-Reihe.

"Was ist ein typischer 'Perryversum-Klassiker'? Diese Frage stellt sich
im Rahmen unserer Kartonmodell-Beihefter regelmäßig. Wir möchten
unseren Lesern nicht nur Objekte aus der Welt von PERRY RHODAN bieten,
die realtiv kurz in der Handlung auftauchen, sondern sich möglichst wie
ein roter Faden immer wieder ins Gedächtnis rufen. Neueinsteiger sollen
ebenso auf ihre Kosten kommen wie 'Altleser'. Das nun erscheinende
Modell sollte dem gerecht werden: ein Kampfroboter vom Typ 'Gladiator
R1' im Maßstab 1:12."

Mich beeindruckt vor allem der Maßstab. Als nächstes wünsche mich mir
dann die SOL in demselben Größenverhältnis zum Original ... allerdings
dürfte das dann eine dreißigtausend-teilige Bastelbogenreihe werden.
Also sollte man diese Idee besser noch mal überdenken.

Das Wort gebe ich kurz an Marco Scheloske, den Gestalter des aktuellen
Kartonmodells:

"Im Vergleich zu den modernen TARAS mag er antiquiert wirken ... aber
sicher gibt es noch Siedlungswelten, auf denen er dank seiner robusten
Technik nach wie vor treu seinen Dienst tut. Um euch in die Reihe der
stolzen Besitzer einzureihen, benötigt ihr nur Geduld, eine ruhige
Hand, etwas Klebstoff und die Romane ..."

Tja, welche Romane das sind, das erfahrt ihr hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010081302.html). Kleiner Tipp:
Diese Woche geht's los ... *pfeif*

*****

Ein neuer Autor für die STELLARIS-Reihe

Und wenn dann nächste Woche der Bastelbogen noch läuft, gibt es einen
weiteren tollen Zusatz zum dann aktuellen PERRY RHODAN-Roman: eine neue
Geschichte um das Raumschiff STELLARIS – Dennis Mathiak verfasste die
Geschichte "Die Suche nach dem Glück".

"Seit dem Sommer 2007 erscheinen die Kurzgeschichten und Erzählungen um
das Raumschiff STELLARIS auf den Mittelseiten ausgewählter PERRY
RHODAN-Romane. [...] Die STELLARIS ist ein Frachter der Minerva-Klasse,
einer von vielen Millionen Raumschiffen, die zwischen den Welten der
Milchstraße verkehren. Mit ihrem Rumpfdurchmesser von 200 Metern und
einem Volumen von annähernd fünf Millionen Kubikmetern ist die
STELLARIS eine Welt für sich. Sie befördert Passagiere ebenso wie
Handelsgüter. Der Zeitsprung der PERRY RHODAN-Serie ist auch an der
STELLARIS nicht vorbeigegangen. Lewis Silberling, der erste Kapitän,
ist längst von Bord. Nach einigen anderen Kapitänen der Zwischenzeit
kommandiert nun eine Frau das in die Jahre gekommene Schiff: Sourou
Gashi."

Mehr gibt's hier
(http://perry-rhodan.net/aktuell/news/2010081601.html), auch das kleine
abschließende Zitat, das zu schön ist, um es nicht zu bringen: "Dazu
ist das Weltall ein zu wunderbarer Ort."

*****

Und tschüss!

Eine weitere Ausrede für die fast dreiwöchige Pause gesucht? Wie wär's
mit: Leider steckte ich zu tief in der Arbeit an meinem neuen PERRY
RHODAN-Manuskript. Aha, damit kommen wir der Wahrheit schon näher ...
Ganz im Ernst: Ich hetze Mondra Diamond gerade durch die Faktorei
MERLIN, doch was es mit dieser auf sich hat, verrate ich nicht. Hin und
wieder gebe ich auf meinem Twitter-Account twitter.com/ChristMontillon
das eine oder andere Schmankerl aus der täglichen Arbeit zum Besten,
neulich etwa: PERRY RHODAN "JUPITER": Habe gerade einen ge-ni-a-len
Satz getippt: "Sie verschränkte die Ellenbogen im Nacken." Ein
anatomisches Wunder! Worauf sich unser Chefredakteur nicht lumpen ließ,
mir ebenfalls auf Twitter zu antworten: Wir hatten doch vereinbart,
dass die seltsame Knochenverschieb-Mutantin nicht auftauchen darf. Du
oller Inhalts-Verräter.

Wie seltsam nur, dass ich mich an dieses Gespräch gar nicht erinnern
kann. Muss ich wohl verdrängt haben. Aber noch mal ganz im Ernst: Man
sieht, dass es manchmal eben gerade nicht allzu ernst abläuft.

Bis zum nächsten Mal

Euer
Christian Montillon

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Donnerstag, 19. August 2010

Endlich gesehen: Inception


Gestern Abend habe ich ihn gesehen, den Film über den aktuell alle reden: "Inception".
Meine Erwartungen waren hoch, gerade weil ich Nolans Vorgänger "The Dark Knight" schlicht genial fand (vor allem weil der Joker einfach überwältigend war.)

Also düsten wir gestern zu viert los ins Kino unseres Vertrauens.
Und, verflixt: es hat sich gelohnt!
Ich bin nicht enttäuscht, im Gegenteil.

Die Story ist intelligent, und sie macht einen ganz wuschig im Kopf. Mein struktur-geübtes Schriftstellerhirn ratterte während des Schauens unablässig und überlegte, wie alles sich auflösen wird, und als die Pause* kam, war ich mir recht sicher, wie alles endet.
Großteils hatte ich recht, aber das schmälerte den Genuss eigentlich überhaupt nicht – interessant war der Weg dorthin, und es gab einige Schleifen, die auch ich nicht vorausahnte. Die letzte Einstellung war großartig, und sie drückte das aus, was ich mich die ganze Zeit über fragte.

Nur genial war die Verknüpfung der Traumebenen, der schwerelose Hotelflur-Kampf und seine Herleitung (ich bin baff!) ... von den irren Bildern ganz zu schweigen. Dafür ist's Kino erfunden worden.
Interessant auch, dass aus Effekten vor allem Faszination gewonnen wird und keine Kampf-Action. Oder, naja, nicht nur Kampf-Action.

Spoilern wird ich nichts – wie könnte ich nach meinem Eintrag zu PERRY RHODAN 2556 ..., aber die meisten werden's eh gesehen haben.

Ich bereue den Kinogang nicht, im Gegenteil, und überlege gar, noch einmal das Geld zu investieren. Denn auf DVD wird er dermaleinst auch gut sein --- aber im Kino wirkt er einfach dutzendfach besser.

Ach ja, auf dem Nachhauseweg stellte sich das Gefühl ein, drüber reden zu müssen. Auch das kennen wohl die meisten. Der Film wirkt recht nachhaltig. Und am Ende blieb mir nur, meinen Begleitern "schöne Träume" zu wünschen ...

Übrigens konnte ich natürlich nicht widerstehen und höre gerade passend zum Blogeintrag-Tippen und nachher beim Roman-Schreiben den Soundtrack, den es als günstigen MP3-Download für 9,94 Euronen hier gibt:



Hans Zimmer rules :-)

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* Die dämlichste Erfindung, seit es Kinos gibt.

Montag, 16. August 2010

Erscheint in ein paar Tagen: Ein MYSTERY-Roman aus meiner Tastatur



Viele wissen wahrscheinlich nicht, dass ich »nebenher« selten – aber mit einiger Freude – auf einem ganz anderen Gebiet Romane veröffentliche.
Teenager, die sich zum ersten Mal so richtig verlieben und in eine mystery-mäßige, schauderhafte Gefahr geraten ... spannend geht's dabei zu, aber auch nicht zuuuuu heftig, und ein Schuss Romantik darf nicht fehlen.

Die Rede ist von MYSTERY-Romanen des CORA-Verlags. Ja, genau, jene Taschenhefte, die allüberall zu finden sind. Was ein echter Mann ist (Vorsicht: Ironie!) rümpft darüber vielleicht erst mal die Nase und hält es für Mädchenkram.
Hm, hier kommt das große AAABBBEEERRR: Zwar sind Teenagermädchen im Alter der weiblichen Hauptperson durchaus die Haupt-Zielgruppe, aber darauf beschränkt sich das alles ganz gewiss nicht.
Ich gebe zu: als ich vor einigen Jahren einige MYSTERY-Taschenhefte las, um mich einzustimmen auf meinen ersten Schreib-Versuch in dieser Richtung (erschienen als: siehe unten ;-)), war ich freudig überrascht, wie gut die geschrieben sind und wie viel Spannung doch darin steckt.

Ich habe bislang zwei dieser Romane veröffentlicht, unter dem eigens kreierten Pseudonym George Templeton. Das Schöne daran ist, dass sie völlig serienunabhängig stehen, also ohne jede Vorkenntnis gelesen werden können.
Ich schreibe sie ohne jeden Abgabe-Zeitdruck, wann immer ich dazu komme ... und im Bewusstsein, dass das selten der Fall ist. Spaß habe ich aber jede Menge dabei, wie oben schon erwähnt.

Bereits erschienen sind (und ich erschrecke gerade selbst, wie lange das schon her ist):
Band 274, Die teuflische Wahrsagerin, im November 2007
Band 283, Dunkles Geheimnis, im Juli 2008.
Und nun erscheint in ein paar Tagen, genauer am 27.8.: Der Teufelsschatz, als Nummer 311.

Worum geht's?
Laut Verlagshomepage: " Seelenlose Blicke scheinen Jaclyn zu folgen, seit sie und ihr Vater nach Davenport gezogen sind. Sie kann es nicht erklären, aber der modrige Geruch, die toten Meerestiere … Jemand scheint sie vor etwas warnen zu wollen. Hat es etwa mit dem legendären Piratenschatz zu tun, den ihr Vater finden will? Allmählich steigt Jaclyns Angst – obwohl ihre Freunde Jacob und Alex ihr helfen wollen. Die Zeichen werden immer bedrohlicher: Ihr Vater hat einen Unfall, dann wird jemand niedergeschlagen. Je näher Jaclyn dem Piratenschatz kommt, desto spürbarer wird die kalte Hand des Todes."

Das Titelbild – und eine Bestellmöglichkeit, ha! – findet ihr hier: http://www.cora.de/product_info.php/info/p8066_der-teufelsschatz.html

Außerdem natürlich an vielen, vielen Kiosken.
Wer also einmal etwas ganz anderes von mir lesen will ... dem sei das Taschenheft ans Herz gelegt. Und verflixt: es sieht gut aus, das Teil. Über den Inhalt will ich mal nix sagen, da bin ich irgendwie befangen :-)


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Donnerstag, 12. August 2010

Aktuell am Markt: Mein PERRY RHODAN 2556


Ich habe leider noch keine Belege erhalten, hoffe aber, sie stecken heute in der Post ... doch im PERRY RHODAN-Forum diskutiert man bereits fleißig meinen PERRY RHODAN Band 2556 mit dem Titel "Im Innern des Wunders."

http://forum.perryrhodan.net/index.php?showtopic=19741

http://forum.perryrhodan.net/index.php?showtopic=19886 (Vorsicht, im ersten Post wird genüsslich der gesamte Romaninhalt gespoilert ... diese Sitte habe ich persönlich nie verstanden ... aber viele lieben es wohl, erst sämtlichen Inhalt derart nachzulesen und danach erst an den Roman zu gehen.)

Ein Alternativtitel wäre übrigens "Die verlorene Erinnerung" gewesen, diese beiden Versionen hatte ich vorgeschlagen. Beide strotzen nicht gerade vor SF-Bezug, passten aber prima.

In der PR-Erstauflage bin ich zurzeit nicht sonderlich häufig vertreten, was aber ganz nüchterne Gründe hat: zuerst war da die Geburt meines Jüngsten, nach der ich weniger geschrieben habe, aktuell stecke ich ja was PR angeht im Projekt "JUPITER", außerdem schreibe ich einen ATLAN-X-Roman ..... so dass ich im Perryversum eigentlich recht aktiv bin.

Kleine Zahlenspielerei: von den ersten 42 Romanen des Stardust-Zyklus (ab Heft 2500) schrieb ich sagenhafte 10 Stück, was wohl Rekord sein dürfte. Danach wurde es für 15 Wochen still um mich, bis es jetzt mit der 2556 weitergeht. Und danach, seufz, gibt noch mal eine kleine Erstauflagen-Pause ... aber es ist schon abgesprochen, dass ich demnächst einen Doppelband schreibe. Nach den beiden Perryversums-Taschenbüchern, eben.

Doch egal: ich freu mich erst mal über die 2556, deren Titelbild ich übrigens sagenhaft finde.
http://forum.perryrhodan.net/index.php?showtopic=19866&st=0

Neben den ganzen hier verlinkten Links rufe ich auch in den Kommentaren zu diesem Beitrag zur Stellungnahme/Diskussion zu diesem Roman auf. Da ich eh alles freischalten muss, verspreche ich dann auch Antworten dazu :-)

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Donnerstag, 5. August 2010

Ende Oktober: Schreibwerkstatt in Frankfurt


Übrigens kann man sich für eine Schreibwerkstätte anmelden, die ich im Rahmen der VHS Frankfurt am Wochenende vom 29.-31. Oktober dieses Jahres gebe.

Es wird eine Veranstaltung speziell in Richtung "Phantastik", zum phantastischen Roman. Weiter unten findet ihr den offiziellen Ankündigungstext, wie er im Programm der VHS Frankfurt steht ... online über www.vhs-frankfurt.de, dann auf "Kultur", auf "Literatur", auf "Schreibwerkstätten".

Dort ist auch gleich die Anmeldung möglich ;-)
Das ganze findet Freitag am Abend, Samstag am Nachmittag und Abend und Sonntag am Vormittag und Nachmittag statt. Also ein hübsches Wochenendprogramm!

Demnächst schreib ich hier auch etwas zu einem speziellen PERRY RHODAN-Vortrag, den ich während der Buchmesse für die VHS halte. Jetzt aber erst mal den Text zur Schreibwerkstätte!


Schreibwerkstätte »Phantastisch schreiben«

Sie lieben phantastische Romane oder haben eine Schwäche für Vampire? Wie geht das mit der Hochspannung, der Gänsehaut und der Gruselstimmung? Lassen Sie sich von einem Profi zeigen, wies gemacht wird! In kreativen Übungen beschäftigen Sie sich mit dem Handwerk des Schreibens. Es werden eigene Texte geschrieben, gelesen und besprochen. Auf der theoretischen Ebene hilft der Vergleich von Romananfängen erfolgreicher phantastischer Bücher, literarische Qualität zu erkennen. Zur Vorbereitung bitte "Percy Jackson - Diebe im Olymp" von Rick Riordan lesen und mitbringen!

Genaue Daten:
Freitag 29.10., 19-21.30 Uhr
Samstag 30.10., 14.30-20 Uhr
Sonntag 31.10., 11-16 Uhr
In der Buchhandlung Schutt in Frankfurt – dort soll es einen tollen Raum im Antiquariatsbereich geben, versicherte mir die VHS-Verantwortliche!
Einen Haken hat das alles auch: es kostet was. Dafür werdet ihr 3 Tage lang von mir gequält, das ist doch aus was! Ich würde mich freuen, auch Blogleser unter den Teilnehmern zu finden.

Mittwoch, 4. August 2010

Soundtracks, (Kinder)Romane, Fringe, Lost und Co


Will das zusammenpassen?
Eine gute Frage: Während aus den Lautsprechern der Soundtrack zur ersten Staffel von "Fringe" donnert (nicht gerade liebliche Melodien, aber sehr inspirierend, wie die Serie überhaupt!), habe ich gestern tausend gekritzelte Notizen in ein ordentliches Exposé verwandelt. Ein Exposé für mein zweites Kinderbuch, allerdings ...
Hoffentlich ist die Handlung, inspiriert von dieser Art von Musik, nicht zuuuu aufregend und actionreich geworden. Zumal die Töne viele Erinnerungen an die einzelnen Folgen dieser recht genialen Serie wecken.
Eine Menge Spaß hatte ich jedenfalls beim Expo-Erstellen, und es kommen auf ganz eigene Weise ein paar Außerirdische vor ... aber nein, mit PERRY RHODAN hat das nichts zu tun.

Die Exposéarbeit lief allerdings "nur" nebenher, weil die Grundidee plötzlich in meinem Kopf war und zu Papier gebracht werden musste. Bis ich den Roman schreibe, dauert noch ein wenig. Eigentlich arbeite ich momentan ununterbrochen an "Jupiter", dem PERRY RHODAN-Paperback. Da passt der genannte Soundtrack schon eher ...

Soundtracks sind für mich inzwischen unentbehrliche Hilfe beim Schreiben geworden, die Liste der entsprechenden Ordner wird immer länger.
Alle paar Wochen packt es mich, und ich durchforste itunes und was es sonst noch so gibt nach neuen Alben. (Übrigens unterscheiden sich die Kosten bei itunes, Amazon & Co für MP3-Downloads manchmal erheblich, so dass ein wenig Recherche lohnt.)

Am öftesten gespielt habe ich in letzter Zeit wohl "Lost" und "Battlestar Galactica", auch den "Dark Knight". Hin und wieder schreibt es sich dabei von selbst. Vor allem ist das auch hilfreich, wenn man wirklich "abtauchen" will und im Haus doch einiges los ist – Babygeschrei und Co.

Manchmal überkommt es mich auch, und ich klicke zum Schreiben den einen oder anderen Johann-Strauß-Walzer an, aber das geht nur in speziellen Situationen. Ich hab's auch schon mit Johnny Cash versucht, doch Text ist tödlich für mich, wenn ich schreiben will.
Nicht minder ablenkend von der Arbeit ist es allerdings, Blogeinträge zu schreiben. Deshalb mache ich jetzt Schluss.





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Samstag, 31. Juli 2010

PERRY RHODAN: Radio-Interview bei SWR 1 (auch zum Nach-Hören)


Kaum war ich am Dienstag in Berlin angekommen, klingelte das Handy. Soweit – sogut. Nur hörte ich es nicht ;-)
Egal, jedenfalls fand ich einige Stunden später auf der Mailbox eine Nachricht von Herrn Brauer, seines Zeichens Journalist beim SWR. Er wolle schon seit langem mal etwas zu Heftromanautoren machen ... und so ist er bei mir gelandet.
Zwei Minuten Abstimmung, und wir waren für Donnerstag, also vorgestern, verabredet. Er kam zu mir und war (Ehre wem Ehre gebührt) auch noch auf die Minute pünktlich.

Hier erfuhr ich erst mal, wie er ausgerechnet auf mich gekommen ist. Vor Jahren (!) erschien in der Studentenzeitschrift UNICUM ein Interview mit mir, geführt von Hartmut Kasper. Eben dieses Interview liegt nun seit Jahren (!) im Körbchen von Herrn Brauer. Und nun machte er Nägel mit Köpfen.

Wir sprachen lange über meinen Arbeitsalltag, die Situation von Heftromanen im Allgemeinen, über das typische "KannManDavonLeben ®" und noch mehr über PERRY RHODAN im Speziellen.
Wenn man von meinen "Äh"s und "Hm"s und "DieseFrageNachDemHonorarEinesHeftromansLassenWirBesserAusGell"s absieht, kam eine schöne Menge brauchbaren Materials dabei heraus.

Herr Brauer hat daraus einen Vier-Minuten-Beitrag gebastelt, der heute Mittag auf SWR 1 in der Sendung "Arbeitsplatz" lief.

Unbedingt anhören – und zwar hier auf der SWR-Homepage: http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=6566512/3v9ali/index.html

Als Podcast, der auch abspeicherbar ist, hier: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr1/arbeitsplatz.xml

Und kommentieren könnt ihr's ein wenig tiefer ...

Als Romanautor arbeitet man übrigens in ganz anderen Zeitrahmen als ein Journalist; am Dienstag das erste Telefonat, gleich nach der Rückkehr von Berlin am Donnerstag das Treffen, zwei Tage später dann on air ... das ging mir fast zu schnell. Ein Radiojournalist freilich sieht das anders: da ist ein solcher Zeitrahmen schon entspannt-luxuriös.
Wenn man da bedenkt, dass ich gerade ein Buch fertig gestellt habe, das im Frühjahr 2012 (!) auf den Markt kommen wird ...

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Freitag, 30. Juli 2010

Lese gerade: Star Trek Deep Space Nine – Staffel 8


Vor etlichen Jahren hat mich STAR TREK ins Fernsehserien-Fieber gebeamt; die Next Generation war's. Die dritte Star Trek-Serie "Deep Space Nine" mauserte sich schließlich aber zu meiner Lieblingsserie. Der zyklische Aufbau, v.a. ab Staffel 3, machte den Unterschied. Der Dominion-Krieg und seine ganze Wirren, herrlich!

Ich liebte an der Serie eigentlich alles. Den Aufbau. Die Charaktere, vor allem Odo. Die Irrungen-Wirrungen. Verflixt, sogar die Liebesgeschichte Odo/Kira über Jahre hinweg. Gul Dukat: Was war der für eine klasse Figur! Und so viel anderes. Der abrupte Tod einer Hauptfigur, ganz lapidar nebenbei und natürlich direkt nach der Hochzeit ...

Nach DS9 retteten mich die "anderen" Star-Trek-Serien, sprich Voyager und Enterprise. Die waren auch gut, sehr gut gar, aber doch nicht sooo gut. (Wenn auch Enterprise in den letzten beiden Staffeln erst richtig Potential entwickelte und Voyager ein paar absolute Highlights setzte, wie das "Killing Game" und viele Borg-Sachen.)

Danach flaute mein TV-Serien-Interesse ab, ehe es mit Battlestar Galactica wieder geweckt wurde und schließlich über Heroes zu Lost kam, wo es seinen absoluten Höhepunkt fand ... aber das ist eine andere Geschichte.

Hier und jetzt geht's um Deep Space Nine – und um die Roman-Fortsetzung der Serie, die ja bekanntlich mit Staffel 7 endete. In Buchform erscheint nun die offizielle Fortsetzung in Form einer "achten Staffel", Buch 8.1 ist "Offenbarung, Teil 1", die Staffel startet also mit einem geradezu klassischen Zweiteiler.

Ich bin beim Lesen noch nicht allzu weit, möchte trotzdem gleich mal Werbung machen. Schon die "Zeitleiste zur Erinnerung" am Anfang weckte in mir wieder tausend Bilder und Emotionen.
Der Roman startet danach gut und interessant, wenn ich auch noch nicht allzu viel dazu sagen kann. (Naja, im Drumherumlabern bin ich auch nicht schlecht – und staune gerade bass, dass "Drumherumlabern" bei Word als echtes Wort erkannt wird.)

Soviel schon mal: die Bücher sehen schick aus und erscheinen offenbar regelmäßig, so dass ein Ende bislang nicht abzusehen ist. Ich lese freilich die deutsche Übersetzung, die bei CrossCult erscheint. Demnächst kommt Buch 8.5 auf den Markt, so dass ich noch eine kleine Aufholjagd vor mir habe.

Wenn ich das erste Buch durch habe, werde ich mehr berichten ...

Das Buch gibt's hier:




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