Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Samstag, 31. Juli 2010

PERRY RHODAN: Radio-Interview bei SWR 1 (auch zum Nach-Hören)


Kaum war ich am Dienstag in Berlin angekommen, klingelte das Handy. Soweit – sogut. Nur hörte ich es nicht ;-)
Egal, jedenfalls fand ich einige Stunden später auf der Mailbox eine Nachricht von Herrn Brauer, seines Zeichens Journalist beim SWR. Er wolle schon seit langem mal etwas zu Heftromanautoren machen ... und so ist er bei mir gelandet.
Zwei Minuten Abstimmung, und wir waren für Donnerstag, also vorgestern, verabredet. Er kam zu mir und war (Ehre wem Ehre gebührt) auch noch auf die Minute pünktlich.

Hier erfuhr ich erst mal, wie er ausgerechnet auf mich gekommen ist. Vor Jahren (!) erschien in der Studentenzeitschrift UNICUM ein Interview mit mir, geführt von Hartmut Kasper. Eben dieses Interview liegt nun seit Jahren (!) im Körbchen von Herrn Brauer. Und nun machte er Nägel mit Köpfen.

Wir sprachen lange über meinen Arbeitsalltag, die Situation von Heftromanen im Allgemeinen, über das typische "KannManDavonLeben ®" und noch mehr über PERRY RHODAN im Speziellen.
Wenn man von meinen "Äh"s und "Hm"s und "DieseFrageNachDemHonorarEinesHeftromansLassenWirBesserAusGell"s absieht, kam eine schöne Menge brauchbaren Materials dabei heraus.

Herr Brauer hat daraus einen Vier-Minuten-Beitrag gebastelt, der heute Mittag auf SWR 1 in der Sendung "Arbeitsplatz" lief.

Unbedingt anhören – und zwar hier auf der SWR-Homepage: http://www.swr.de/swr1/bw/programm/-/id=446250/nid=446250/did=6566512/3v9ali/index.html

Als Podcast, der auch abspeicherbar ist, hier: http://www1.swr.de/podcast/xml/swr1/arbeitsplatz.xml

Und kommentieren könnt ihr's ein wenig tiefer ...

Als Romanautor arbeitet man übrigens in ganz anderen Zeitrahmen als ein Journalist; am Dienstag das erste Telefonat, gleich nach der Rückkehr von Berlin am Donnerstag das Treffen, zwei Tage später dann on air ... das ging mir fast zu schnell. Ein Radiojournalist freilich sieht das anders: da ist ein solcher Zeitrahmen schon entspannt-luxuriös.
Wenn man da bedenkt, dass ich gerade ein Buch fertig gestellt habe, das im Frühjahr 2012 (!) auf den Markt kommen wird ...

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Freitag, 30. Juli 2010

Lese gerade: Star Trek Deep Space Nine – Staffel 8


Vor etlichen Jahren hat mich STAR TREK ins Fernsehserien-Fieber gebeamt; die Next Generation war's. Die dritte Star Trek-Serie "Deep Space Nine" mauserte sich schließlich aber zu meiner Lieblingsserie. Der zyklische Aufbau, v.a. ab Staffel 3, machte den Unterschied. Der Dominion-Krieg und seine ganze Wirren, herrlich!

Ich liebte an der Serie eigentlich alles. Den Aufbau. Die Charaktere, vor allem Odo. Die Irrungen-Wirrungen. Verflixt, sogar die Liebesgeschichte Odo/Kira über Jahre hinweg. Gul Dukat: Was war der für eine klasse Figur! Und so viel anderes. Der abrupte Tod einer Hauptfigur, ganz lapidar nebenbei und natürlich direkt nach der Hochzeit ...

Nach DS9 retteten mich die "anderen" Star-Trek-Serien, sprich Voyager und Enterprise. Die waren auch gut, sehr gut gar, aber doch nicht sooo gut. (Wenn auch Enterprise in den letzten beiden Staffeln erst richtig Potential entwickelte und Voyager ein paar absolute Highlights setzte, wie das "Killing Game" und viele Borg-Sachen.)

Danach flaute mein TV-Serien-Interesse ab, ehe es mit Battlestar Galactica wieder geweckt wurde und schließlich über Heroes zu Lost kam, wo es seinen absoluten Höhepunkt fand ... aber das ist eine andere Geschichte.

Hier und jetzt geht's um Deep Space Nine – und um die Roman-Fortsetzung der Serie, die ja bekanntlich mit Staffel 7 endete. In Buchform erscheint nun die offizielle Fortsetzung in Form einer "achten Staffel", Buch 8.1 ist "Offenbarung, Teil 1", die Staffel startet also mit einem geradezu klassischen Zweiteiler.

Ich bin beim Lesen noch nicht allzu weit, möchte trotzdem gleich mal Werbung machen. Schon die "Zeitleiste zur Erinnerung" am Anfang weckte in mir wieder tausend Bilder und Emotionen.
Der Roman startet danach gut und interessant, wenn ich auch noch nicht allzu viel dazu sagen kann. (Naja, im Drumherumlabern bin ich auch nicht schlecht – und staune gerade bass, dass "Drumherumlabern" bei Word als echtes Wort erkannt wird.)

Soviel schon mal: die Bücher sehen schick aus und erscheinen offenbar regelmäßig, so dass ein Ende bislang nicht abzusehen ist. Ich lese freilich die deutsche Übersetzung, die bei CrossCult erscheint. Demnächst kommt Buch 8.5 auf den Markt, so dass ich noch eine kleine Aufholjagd vor mir habe.

Wenn ich das erste Buch durch habe, werde ich mehr berichten ...

Das Buch gibt's hier:




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Montag, 26. Juli 2010

Gedanken beim Schreiben des JUPITER-Romans


Neulich beim Schreiben des Auftakts zu meinem Teilen des PERRY RHODAN-Paperbacks "Jupiter" ...

Eigentlich wollte ich mit einer eher "klassischen" Auftaktszene beginnen; etwas Action, Perry himself in trouble.
Theoretisch ganz nett, wollte es irgendwie nicht funktionieren.
Etwas anderes musste her. Etwas ... Gewiefteres.

Also dachte ich mir, beginne ich doch mit einer Szene, die zunächst mal ein wenig rätselhaft dasteht. Ein wenig bizarr.
Die entsprechende Seite tippte sich wie von selbst.
Hinterher las ich sie, fand sie auch prima, fragte mich aber: "Ist das nicht zu ungewöhnlich für PERRY?" Zweifellos ist das ungewöhnlich. Und bizarrer als bizarr.

Also schickte ich es gleich mal an drei Testleser.
Jeder hatte so seine Anmerkungen zu diesem kleinen Stückchen Text, und ich änderte hier ein bisschen, da ein bisschen. Kleinigkeiten nur.

Jetzt schaute ich es mir eben wieder an und denke immer noch, ob es vielleicht ein wenig zu heftig ist *grins*. Jedenfalls wäre es ein starker Einstieg, der die Grenzen dessen, was im Perryversum "üblich" ist (falls es so etwas überhaupt gibt), ein wenig dehnt. Mir gefällt das.

Aber egal. Ich komme zu keinem Ergebnis, stelle mir vielleicht zu viele Fragen. Manchmal will Kreativität einfach fließen, ohne dass das Hirn allzu viel hineinredet.
Sollen doch andere denken – meine vorübergehende Lösung ist erst mal ganz einfach: Ich werde dieses Textteilchen zusammen mit einer Menge anderem Text in ein paar Tagen zum Verlag schicken und mir anhören, was der Chefredakteur dazu sagt.
Der kann mir immer noch den Kopf herunterreißen.

Jetzt tauche ich erst mal wieder ein in die Weiten des Jupiter, bzw. in die Enge meines Spielorts, den ich als einer von drei Autoren dieses Mammut-Paperbacks zu bearbeiten habe.

Jetzt melde ich mich erst mal kurz ab: ein Zwei-Tage-Trip mit meinen beiden älteren Söhnen (8 und 6) nach Berlin steht an. Action und Spannung der ganz anderen Art ...

Link

Donnerstag, 22. Juli 2010

Hinter den Kulissen: Kinderbücher


Momentan quasi hinter den Kulissen arbeite ich an einem Projekt, das erst in mehr als einem Jahr "spruchreif" werden – sprich: erscheinen – wird. Schätze mal, in einem Jahr wird das offiziell angekündigt, dann gibt's auch hier im Blog mehr darüber. Bis dahin vielleicht zwei, drei verklausulierte Einträge meinerseits, die zeigen, was sich in einem Autorenleben so abspielt.

Wer meine Twitter-Einträge verfolgt hat (www.twitter.com/ChristMontillon), hat dort auch gelesen, dass ich neulich an einem Kinderbuch gearbeitet habe. Gestern habe ich mit der Lektorin telefoniert: es ist nun alles im grünen Bereich, das Buch wird erscheinen. Dauert aber noch; siehe oben.

Meine Arbeit daran ist so gut wie abgeschlossen ... aber: das Buch wird nicht allein erscheinen, sondern mit zwei oder drei weiteren Titeln von mir gleichzeitig.
Gerade suche ich in den Tiefen meines Hirns und außerhalb (von wo auch immer so eine erste Inspiration kommt, wer weiß das schon) nach grundlegenden Ideen ... zum nächsten Buch habe ich ein einziges Schlagwort im Kopf, aus dem in den nächsten Wochen sicher eine Handlung entstehen wird.
Das Schlagwort stammt übrigens nicht von mir, sondern von meinem achtjährigen Sohn Tim. Er meinte, er würde gern mal was über XYZ (*zensiert*) lesen.

Das läuft momentan aber "in zweiter Linie", während ich hauptsächlich an PERRY RHODANs "JUPITER" arbeite. Das Taschenbuch soll ja bekanntermaßen merklich früher erscheinen, nämlich schon nächsten Februar.

Über diese Kinderbuch-Sache hab ich mich tierisch gefreut – ich hüpfte sozusagen durch die Wohnung, während in meinem Rücken die Aufziehschraube langsam zurücksurrte. (So ging's mir damals auch, als ich meinen ersten ATLAN-Roman schreiben durfte, sprich, meinen ersten Beitrag zum Perryversum. Was seit damals alles geschehen ist, ist kaum zu glauben.)
Kinderbücher sind ein ganz anderer Bereich als alles, was ich sonst schreibe und publiziere; aber das hier war ein richtiges Herzenprojekt. Schließlich hab ich nicht umsonst drei Kinder ...
Ich bin selbst sehr gespannt, wie das alles weitergeht.


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Dienstag, 20. Juli 2010

Dreh zur PERRY RHODAN-Dokumentation für's Kino


Den meisten, die dies hier lesen, dürfte bekannt sein, dass Florianfilm derzeit unter der Regie von Andre Schäfer eine Dokumentation über PERRY RHODAN dreht – die noch in diesem Herbst ins Kino kommen wird.

Vorhin habe ich mit Wim Vandemaan – seines Zeichens PR-Autor und Mitarbeiter am Film – telefoniert. Es gibt jede jede Menge Filmmaterial, eine erste Rohfassung des eigentlichen Films ist wohl erstellt worden.

Vor etlichen Wochen reiste ich mit meinen beiden großen Kindern nach Essen in den Stadthafen, wo ein spezielles Kinderkarussell aufgestellt worden war ... in das sich so einige PERRY RHODAN-Schaffende samt ihren Kindern zwängten. (Kaum glaubhaft: damals nieselte es ständig, wir wurden nass und froren; das ist ja bei der derzeitigen Hitzewelle schwer vorstellbar.)

Es wurde viel viel viel gefilmt in diesem Karussell (so viele Runden habe ich sicherlich noch nie gedreht – kein Mensch auf diesem Erdenrund hat das wahrscheinlich). Eine Menge Karussell-Material hat's wohl zumindest in die erste Schnittfassung geschafft.
Unter anderem gabs an diesem Tag auch ein Interview mit mir, das vor malerischer Kulisse gefilmt wurde. Die malerische Kulisse war in diesem Fall ein unglaublich riesiger Berg von zerbröseltem Glas.
Meine beiden Kinder standen schick neben mir, während ich gefilmt wurde, das gefällt mir: Da kommen die auch ins Kino.
Für die beiden war's damals ohnehin super: Der Große hatte extra zwei Tage schulfrei bekommen, der Kleine musste nicht in den Kindergarten.
Der Kleine hatte übrigens schon im Zug auf dem Weg nach Essen "Heimweh" – was nicht so schön war. Ein wenig DS-Spielen hats gerichtet. Das Drehen fand er aber cool, und das Hotel auch, so dass er kaum zuhause angekommen über "Hotelweh" klagte.

Einmal machte es bei den Kindern übrigens "Klick" – und zwar, als am Morgen nach dem Dreh ein kleiner Bericht über die Dreharbeiten im Fernsehen lief und wir den anschauten. "Ah, so sieht das dann im Kino aus", sagte mein Großer. Er hatte auf einmal den Perspektivwechsel verstanden.
Ansonsten erinnere ich mich auch intensiv an das Filmzelt und die vielen Süßigkeiten, die dort herumlagen. Ähem.


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Montag, 19. Juli 2010

PERRY RHODAN Infotransmitter 19.7.2010


So ... ein Post der "anderen Art".
Heute habe ich einen "Infotransmitter" für PERRY RHODAN verschickt und mache mal einen Testlauf, indem ich den Text auch hier ins Blog stelle.
Bei Fragen ("Info...was? Hä?") einfach einen Kommentar schreiben!
Das ganze etwas schöner formatiert mit hübschen Bildchen findet ihr hier: http://perry-rhodan.net/newsletter/19_07_10.html ... und dort funzen auch die Links, die hier nicht funzen ...


Grüße aus Terrania!

Honovin. Ein hübsches Wort, finde ich, über dessen Bedeutung Perry Rhodan lange rätselt. Er findet es in diversen Variationen als Graffiti in einer Raumstation, die samt ihrer Bewohner zunehmend merkwürdiger wird.
Wo? Im PERRY RHODAN-Paperback "Jupiter", an dem ich gerade mit meinen Kollegen Wim Vandemaan und Hubert Haensel arbeite. Erscheinen wird es laut Homepage des Heyne-Verlags im Februar nächsten Jahres – erfahrungsgemäß ist es immer etwas früher zu haben. Ansonsten ist noch nicht soooo viel darüber bekannt, ich will/darf auch nicht zu viel verraten. Was man aber weiß, ist dies hier. Es wird also ein richtiger Ziegelstein, der nicht nur zum Lesen geeignet ist, sondern auch ...

... zum Muskeltraining (in diesem Fall am besten zwei Exemplare kaufen) ...

... zum Blumenpressen (gut geeignet, um Müttern/Geliebten/Freundinnen/Ehepartnern damit eine Freude zu bereiten) ...

... und um Unwissende damit zu beeindrucken ("PERRY RHODAN? Ich dachte immer, das sind diese kleinen Heftchen.")
Ich kümmere mich jedenfalls bald wieder um DANAE, ein Casino, in dem nicht nur Roulette und Poker gespielt werden. Auf die Arbeit an diesem Romanteil freue ich mich besonders.
So, und nun genug orakelt. Heute soll's um die fünfte Auflage gehen, um eine schicke Hörbuchbox und um ein wenig Nostalgie.



Zwischenjubiläum in der fünften Auflage

In der fünften Auflage erscheint aktuell ja bekanntermaßen der "Cantaro"-Zyklus, also die Heftromane ab Nr. 1400.
Genau ab heute* liegt am Kiosk der Doppelband mit den Romanen 2450/51 aus. Ein sen-sa-ti-o-nel-ler Zufall, der nur mit kosmischen Manipulationsversuchen und/oder dem Einsatz von Flammenstaub erklärbar ist.
Es ist also Zyklushalbzeit! Verfasst wurden die zwei Romane des Doppelbandes von H. G. Francis ("Die Herren der Straßen") und Robert Feldhoff ("Die Siragusa-Formeln").

Ein wenig mehr Info gibt's hier, unter anderem das unter heutigem Gesichtspunkt durchaus etwas strange Titelbild! Alleine das ist sehenswert. Und wer weiß, vielleicht erwischt ihr ja ausgerechnet das eine Exemplar am Kiosk, in das etwas von dem oben erwähnten Flammenstaub hineingerutscht ist ...

*So habe ich es am Freitag geschrieben – dass der Newsletter aufgrund technischer Probleme erst heute, am Montag, versendet werden kann, konnte ich da noch nicht ahnen. Also ein Fehler im Langzeitplan der Hohen Mächte? Wer weiß ...




Andromeda 5 von Frank Borsch frisch aus dem Presswerk

"In diesen Tagen ist das fünfte Andromeda-Hörbuch 'Der Schattenspiegel' als CD-Box im Buch- und Tonträgerhandel erschienen. Der von Frank Borsch erschaffene Roman konfrontiert Perry Rhodan auf dem Planeten Tefrod mit einem Feind, der es wahrhaft in sich hat: Es ist Takegath, der Kopfjäger, der den Krieg in die friedliche Galaxis Andromeda getragen hat.
Mit der vorletzten Episode des Hörbuchzyklus setzt Frank Borsch einen fulminanten Höhepunkt vor den finalen Showdown. 'Der Schattenspiegel' erschien 2003 erstmals als Taschenbuch im Heyne-Verlag und hat den Freiburger endgültig an die Spitze deutscher Science-Fiction-Autoren katapultiert."

So steht's hier, und wer möchte da widersprechen? Alle Infos zur Hörbuchbox findet ihr natürlich auch, wenn ihr den Link anklickt; dort erfahrt ihr außerdem, wo ihr die Lesung als MP3-Download erhalten oder erst mal ein wenig zur Probe hören könnt!
Mir scheint, das wäre genau das Richtige für heiße Sommertage. Mal ganz ehrlich: wer wünscht sich zurzeit nicht "Schatten", sei es mit oder ohne "Spiegel"? Wenn das kein triftiger Grund ist, mal reinzuhören ...




Bildergalerie zum Weltcon in Saarbrücken

Nicht ganz zufällig gewährt die PERRY RHODAN-Redaktion gerade jetzt einen Blick in ihre Archive, was die bisherigen Weltcons angeht. Aktuell steht eine Bildergalerie zum Weltcon 1986 in Saarbrücken online; wer sich dort weiterklickt, findet auch Foto-Aufnahmen zum ersten Weltcon 1980 in Mannheim.
Für alle, die damals schon dabei waren, ein echtes Schmankerl; alle anderen werden auch den einen oder andern Aha-Effekt haben. Ich schau mir das alles mit Genuss an ... und freu mich auf den kommenden Weltcon im nächsten Jahr!

Noch ein paar Worte gefällig? Gerne:
"Zum zweiten Mal blicken wir ein wenig in die Geschichte der PERRY RHODAN-Serie: Eine Bildergalerie fasst ein wichtiges Ereignis zusammen. Diesmal geht es um den PERRY RHODAN-WeltCon, der 1986 in Saarbrücken stattfand. Über ein Dutzend Fotos, teils in Schwarzweiß, teils in Farbe, fangen die Stimmung des Science-Fiction-Ereignisses ein, das von tausenden Fans besucht wurde."



Und tschüss!

So, ich widme mich wieder der eigentlichen Schriftstellerei. Ein Hinweis in eigener Sache sei mir am Ende gestattet: Unter www.ChristianMontillon.blogspot.com habe ich vor kurzem ein Blog gestartet, in dem ich über meine (alltägliche) Arbeit berichte. Naturgemäß geht es dabei oft um PERRY RHODAN und das Umfeld der Serie – als neuester Eintrag wird sich dort gleich mal dieser Infotransmitter finden. Ha ... den kennt ihr schon, aber sonst tauchen dort nur neue Texte auf, versprochen!

Nun werde ich mir wieder ein paar Gedanken über die Spiele in DANAE machen.

Bis zum nächsten Mal!
Euer
Christian Montillon

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Mittwoch, 14. Juli 2010

Lese gerade: Skulduggery Pleasant 1: Der Gentleman mit der Feuerhand


Seit ich das coole Titelbild vor – ich glaube – 2 Jahren auf der Frankfurter Buchmesse gesehen habe, will ich dieses Buch lesen.
Irgendwie kam's nie dazu.

Skulduggery Pleasant, okay, nicht gerade ein Geheimtipp.

Ich gebe ja zu, dass ich alle Harry Potter mit Genuss gelesen hab, manche mehrfach. Und irgendwie fasziniert mich die ... hm, Jugendfantasy in Serie immer mehr. Percy Jackson 1 steht auch im Regal und wartet ... weil sich der Skelett-Detektiv Pleasant dazwischen geschoben hat.

Wie kam's?
Ganz einfach. Neulich war ich in der Bibliothek im Nachbarsdorf* (wo ich mir eigentlich nix ausleihe, weil ich Bücher, die ich gelesen habe, immer ins Regal stellen will ... – ich war mit den Kindern dort). Und da sehe ich ihn, den ersten Band von Skulduggery.
Klasse!
Da habe ich nicht lange gezögert, schließlich warte ich schon seit Jahren drauf, habe es aus unerfindlichen Gründen aber nie gekauft. Zuhause ging's mir tatsächlich so, dass ich den Roman, den ich gerade lese (und der mir eigentlich gefällt) einfach zur Seite gelegt habe und stattdessen den Abenteuern des Skeletts folge. Und natürlich seiner Partnerin Stefanie. Die Dialoge sind super-spitzfindig, die Handlung cool.

Was macht nun der Bücherliebhaber Montillon? Richtig – er akzeptiert nicht, dass er sich den Band anschließend nicht ins Regal stellen kann. Seufz, ein Kauf muss sein. Natürlich (*grins*) über diesen Link:



Könnt ihr genauso machen. Der Kauf lohnt. Ich werde sicher in diesem Jahr noch die nächsten schon erschienenen Titel lesen. Vielleicht liest ja jemand mit und kommentiert (spoilerfrei!).
Bestimmt bringe ich demnächst noch mal einen Blog-Eintrag darüber. Bislang kann ich nur sagen: Spitzfindig geschrieben, coole Ideen, und ich habe gerade einmal die Oberfläche angekratzt. Über das "Phänomen" weiß ich gar nix, und vielleicht belasse ich es auch dabei. Erst die Bücher!

* Das unaussprechliche Hettenleidelheim

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Autorentreffen Dorian Hunter / Coco Zamis


Früher trug die Serie den martialischen Titel "Dämonenkiller". Heute läuft sie unter dem etwas weniger krassen Titel "Dorian Hunter". Die Bücher erscheinen im Zaubermond-Verlag, die Hörspiele bei Zaubermond-Audio – vor allem die Hörspiele schlagen ein wie eine Bombe und sind meiner Meinung nach die besten, die es derzeit gibt. (Ich kanns ja sagen, weil ich mit den Hörspielen eigentlich nichts zu tun habe.)

Ganz anders bei den Büchern: Dort bin ich Exposé-Autor, habe zuletzt Teil 2-7 eines 7-teiligen Zyklus konzipiert. Richtig, Teil 1 entstand ohne meine Mitwirkung, ich habe dann übernommen.
Seltsam? ... Aber so steht es geschrieben. Das war damals den Umständen verschuldet.
Nun steht ein völlig neuer Zyklus an. Um diesen zu planen und sich mal wieder persönlich zu treffen, reiste das Autorenteam nach Kassel. Freilich gibt's noch das Spin-Off "Coco Zamis", das nicht vergessen werden soll – auch um diese Schwesternserie ging's am Wochenende.

So rauchten uns die Köpfe: Die einzige Serienautorin Catalina Corvo. Die Neuzugänge Oliver Fröhlich und Logan Dee. Verlagschef und Mitplaner Dario Vandis alias Dennis Ehrhardt. Mein Kollege auch bei "Perry Rhodan" Michael Marcus Thurner. Expo-Autor bei "Coco Zamis" Uwe Vöhl. Und ich.

Wir besprachen Grundsätzliches, was durchaus mal ein paar Stunden dauerte. Beim Hunter habe ich mit Band 28 (der im Dezember erscheint und den bisherigen Zyklus zu Ende bringt) ziemlich auf die Kacke gehauen und einen End- und Wendepunkt gesetzt, der sich sehen lassen kann, behaupte ich mal. Doch wie sollte es mit Band 29 weitergehen?
Jetzt weiß ich's. Die Tage waren sehr effektiv, ich habe einige vollgekritzelte Seiten, aus denen ich demnächst Exposés erstellen werde. Natürlich fehlt noch das ganze "Fleisch", aber ich weiß, wo es hin soll.

Uwe Vöhl geht's übrigens nicht anders – oder doch. Er hatte etwas angedacht, das wir gänzlich verworfen haben (nicht weil es schlecht wäre, sondern weil einfach andere Ideen entstanden). Da bin ich doch froh, dass ich gar nichts Besonderes angedacht hatte ... außer meiner geradezu genialen Mail im Vorfeld, in der ich den Kollegen mitteilte, wir müssten etwas machen, "das noch nie da war".

Etwas Hübsches zum Schluss: Catalina Corvo ist die einzige Autorin in der Runde, und sie hat uns Männer aufgeklärt, dass eine Brustform wie sie die weibliche Heldin Coco Zamis zur Schau stellt (gerne auch auf den Titelbildern, ähem ..., aber immerhin meistens züchtig verhüllt) ohne Silikon echt nicht hinzukriegen ist.
Tja ... offenbar schreiben wir doch eine Männerserie.
Ich sehe Catalina immer noch lachen, als sie uns vormachte, wie sich Frauen bestimmt NICHT vor den Spiegel stellen und dort feststellen, wie fest und üppig die Brust heute mal wieder ist.
Recht hat sie. Ein bisschen Klischee muss aber sein. Sonst achten wir ja wirklich auf stimmige Charaktere. Doch, ehrlich!

Antesten? www.zaubermond.de, dort nach Dorian Hunter suchen. Tipps gibt’s hier gerne, wenn jemand etwas wissen will.

Dienstag, 13. Juli 2010

Fahrt zum Autorenseminar und zurück ...


In Gluthitze bin ich am Freitag ins Auto gestiegen – zum Glück nicht in mein eigenes, sondern in das einer Freundin, das eine Klimaanlage besitzt. So kam ich gut zum Bahnhof, von wo aus es weiterging nach Kassel. Zum Autorentreffen DORIAN HUNTER / COCO ZAMIS, zu dem der Zaubermond-Verlag geladen hatte.
Zumindest theoretisch. Das heißt, geladen waren wir auch praktisch, aber der ICE wollte eher theoretisch nach Kassel. Zunächst mal gab's kurz vor dem Ziel eine Vollbremsung mitten im Tunnel, es stank (sorry) wie die Sau ... und die Durchsage kurz darauf war wenig ermunternd: »Wir mussten halten, weil vor uns auf den Gleisen ein ICE liegen geblieben ist. Wir arbeiten daran, wie wir daran vorbeikommen. Das wird wohl etwas Geduld kosten, oder besser gesagt, viel Geduld.«
Toll.
Also rufe ich Oli Fröhlich an, den DORIAN HUNTER- und PROFESSOR ZAMORRA-Autor, der so nett war, mich in Kassel am Bahnhof zu erwarten und mich zu unserem Hotel zu kutschieren. Sollte er vielleicht erst mal wieder zurückfahren? Hm, abwarten. Wir wollten später noch mal telefonieren.
Es ging gut aus: Interessanterweise fuhren wir schon nach etwa fünf oder zehn Minuten weiter. Geht noch, Deutsche Bahn.

Über das Treffen selbst berichte ich das nächste Mal ... nun noch ein kleiner Bericht über die Rückfahrt. Meine und die von Kollege Michael Marcus Thurner.

Meine eigene war recht harmlos. Mittlerweile schrieben wir Sonntag, den 11.07.2010. Ich war früher als geplant zurück am ICE-Bahnhof, nahm einen früheren Zug. Auch nicht schlecht.
Also rief ich während der Fahrt meine Frau an, damit sie mich früher abholen sollte.
Kaum aufgelegt, gibt's eine Durchsage: "Probleme ... blabla ... Leitungsfehler ... etcpp ... Zug wird umgeleitet, wir kommen irgendwann später an. Außerdem halten wir an zwei nicht vorgesehenen Bahnhöfen.«
Also rief ich noch mal meine Frau an, damit sie mich ... tja, irgendwann abholt. Wann, kann ich nicht sagen. Müssen wir später noch mal telefonieren.
Am Ende wurde es dann 18 Uhr, genau die Uhrzeit, zu der ich eigentlich ankommen wollte. Hätte ich mir die Telefoniererei auch sparen können.

Irgendwann am Abend kam dann noch eine Mail von MMThurner – er hatte bis Wien sage und schreibe 12 (!!) Stunden Verspätung. Weil dies-und-das-und-jene-Umleitung. Irgendwo hätte er in einen Steh-Nachtzug (wenn ich das richtig verstanden habe – absurd!) einsteigen sollen*, woraufhin er sich weigerte und schließlich in München auf Kosten der Bahn nächtigte.

Mehr zum Treff, bei dem schöne Sachen geplant wurden, morgen.


*Das erinnert mich daran, wie wir einmal eine Ferienwohnung buchen wollten für 4 Personen und ein Baby und die Dame am Telefon allen Ernstes meinte, die angefragte Wohnung sei besetzt, aber sie könne uns ein 1-Zimmer-Appartment anbieten mit einem Klappbett.


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Montag, 12. Juli 2010

Besuch in der PERRY RHODAN-Redaktion



Nach dem Besuch im Gymnasium fuhr ich erleichtert, dass alles geklappt hat, Richtung Heimat.

Weil ich ohnehin in Rastatt vorbeifuhr, hatte ich meinen Besuch im Verlag angekündigt und fand gleich mal den Bolli und den Neuzugang in der PERRY-Redaktion rauchend vor der Tür vor.

Der Neuzugang ist übrigens Heidrun Imo, die Nachfolgerin von Björn Berenz, im Bereich Marketing, die sich um solche Sachen wie Ebooks, Internet etcetc kümmert. Jetzt sorgt sie dafür, dass ich Lizenz-Schecks erhalte für Sachen, von denen ich nicht einmal weiß, was es eigentlich ist ("Perry Rhodan Ebooks auf dem Horxelporxeldideldum-Gerät").
Unter anderem muss sich Heidrun immer mit meinen Infotransmittern herumquälen, die Arme, und all die hanebüchenen Fehler herauspfriemeln.
Jetzt stand ich ihr erstmals gegenüber. Kennen lernen ist immer gut. In Mails kamen wir bislang gut zurecht, Aug' in Auge klappte es dann ebenso. Prima!

Kaum in den eigentlichen Redaktionsräumlichkeiten angekommen, packte mich Klaus N. Frick, der Chefredakteur, und zerrte mich in den gefürchteten Keller, in dem die Autoren angekettet werden vor einem Laptop, wenn sie ihre Skripte nicht pünktlich abliefern. Obwohl ich nicht deeeeer Allerpünktlichste bin, entkam ich noch einmal. Vielleicht hatte man Mitleid mit meiner Familie und vor allem dem Baby – so ein kleiner, süßer Kerl macht sich als Verhandlungsbasis immer gut!
Da ich keinen Autoren dort unten abgemagert und jammernd vorfand, glaube ich langsam, diese Spezialfunktion des Kellers ist ohnehin ein Gerücht! Vielleicht wird er tatsächlich nur als Lager/Archiv benutzt. *Grins*

Eine Menge Handschütteln und Plaudereien folgte – irgendwie ulkig, das war das erste Mal, dass ich ohne eigentlichen Grund in der Redaktion war. Sonst gab es immer gewichtige Dinge zu besprechen.
Etwa mein erster Besuch damals: Da stand an, dass ich einen ATLAN schreiben werde.
Oder wir planten PERRY RHODAN-Action.
Solche Dinge.
Aber auch so war es sehr nett! Im Keller staubte ich einen Vurguzz ab – nach all den Jahren wohl nicht mehr trinkbar, aber hübsch im Regal ... das Fläschen, das ich mal hatte, hatte ich dann doch getrunken, ähem, und danach dummerweise weggeworfen.

Zu besprechen gab's dann natürlich doch tausend Sachen. ("Dann-und-dann-werde-ich-wieder-einen-PERRY-für-die-Erstauflage-schreiben-können ®" oder "Auf-das-Expo-für-PR-Extra11-muss-Bettina-Lang-morgen-noch-das-Abgabedatum-schreiben" oder "Hast-du-eigentlich-das-Finale-von-LOST-schon-gesehen" oder andere gewichtige Fragen.)

Im nächsten Blogeintrag werde ich ein wenig über das Autorentreffen zum Thema DORIAN HUNTER / COCO ZAMIS beim Zaubermond-Verlag erzählen. Unter anderem ging's dort um die laut Meinung der derzeit einzigen Serienautorin eigentlich unmögliche Brüste-Form der guten Coco. Tsss ...

Perry und ich im Gymnasium (2)



(Wer dies hier verstehen will, muss auch den letzten Blog-Eintrag lesen ...)

Ich stand also einer Meute aus 120 Zwölftklässlern gegenüber und sprach über PERRY RHODAN, über das Thema Zukunft und die Vorstellung von Gott – vom Fach Religion her.
Gar nicht soooo einfach.

Ein wenig allgemein versuchte ich die Schüler/Innen* aus der Reserve zu locken: Ob es denn vorstellbar wäre, dass in einer Zukunft (sagen wir auf der Erde in 100 Jahren) überhaupt die Vorstellung von Gott noch wichtig sein könnte oder ob angesichts der Entwicklung dies ohnehin in der Bedeutungslosigkeit verschwindet.
Mit einigem Bohren brachte ich dann eine junge Frau dazu, sich zu Wort zu melden. "Nein", sagte sie, "Gott ist jetzt schon bedeutungslos und wird es in einer Zukunft erst recht sein."
Ich hakte nach: "Für dich persönlich oder meinst du, generell für alle?«
"Generell für alle", gab sie sich überzeugt.

Das brachte dann eine weitere Schülerin dazu, ihre Meinung kundzutun, und das war genau das Gegenteil: Gott sei wichtig, und er werde es auch immer bleiben, da könne sich die Zukunft entwickeln, wie auch immer sie wolle.

Woraufhin ich dann fragte (nach dieser schönen Vorgabe zweier völlig entgegen gesetzter Meinungen), ob die Schüler/Innen sich vorstellen können, dass in einer Serie wie PERRY RHODAN – von der sie durch mein unablässiges Plappern sicher eine zumindest diffuse Vorstellung hatten – das Thema Gott in der fiktiven Zukunft auch thematisiert werden könnte. Unabhängig jetzt von der "christlichen" Vorstellung eines Gottes. Gehört dieses Thema auch in Hundert oder Tausend Jahren noch zu einem in sich geschlossenen Bild der Gesellschaft?
NEIN, gab sich jemand überzeugt.

Ich breche hier einmal ab ... und bin gespannt, was die Blogleser zu diesem Thema denken, auf PERRY RHODAN bezogen oder auch ganz allgemein. In den Kommentaren sag ich gern noch mal was dazu.

Das soll ein kleiner Einblick sein, natürlich gab's noch viel mehr, aber ich will hier keine Romane schreiben. Sonst komm ich mit JUPITER nicht voran, dem PERRY RHODAN-Taschenbuch, zu dem ich einen klitzekleinen Beitrag in der Länge von drei Heftromanen leisten muss/will/darf. Dazu demnächst sicher mehr.

Und den Blogeintrag zum anschließenden Besuch in der Redaktion gibt's direkt im Anschluss auf einer Extra-Seite. Weiterlesen!
Bis gleich.

* Ist das politisch korrekt so? Mir egal. *pfeif*

Mittwoch, 7. Juli 2010

PERRY RHODAN-Vortrag im Gymnasium und Besuch im Verlag (1)



Gestern in aller Frühe (für einen Schriftsteller, dessen Söhne Sommerferien haben, viel zu früh ... 7.30 Uhr!) ins Auto: es ging nach Freudenstadt, knapp 200 Kilometer von mir entfernt.
Auf der letzten Frankfurter Buchmesse hatte mich ein Lehrer angesprochen, ob ich nicht mal in seine Schule kommen würde.
Gesagt, getan!

Interessanterweise war das Fach nicht etwa Deutsch ... sondern Religion. Dort wird das Thema "Zukunft" behandelt, und Herr Ganzhorn als kreativer Perry-Leser und Religionslehrer war zuversichtlich, dass man doch mal die Perspektive erweitern könnte. Eben auf PERRY.

Fanden wir alle gut.

Seine Schule ist übrigens ein Wirtschaftsgymnasium, die Eduard-Spranger-Schule in Freudenstadt. Sehr lustig: Als ich den Termin der Perry-Redaktion mitteilte, kam doch tatsächlich heraus, dass es sich dabei um die ehemalige Schule unseres Chefredakteurs Klaus N. Frick handelt. Sachen gibt's.
Zuerst wollte ich ein paar peinliche Fotos von KNF auftreiben, die ihn auf der Abifeier o.ä. zeigen ... vielleicht mit Punkfrisur und/oder sonstigen Abnormitäten ... aber ich habs dann doch sein lassen. Schließlich will ich's mir mit ihm nicht versauen, ähm.

So erwarteten mich 120 Zwölftklässler. Sehr cool. Der Schulkomplex hat insgesamt etwa 3000 Schüler – ziemlich anders als bei uns im Dorf, wo die Grundschule meiner Söhne insgesamt weniger als 50 Schüler hat. Aber das nur am Rande.

Die jungen Leute lachten schon mal herzlich, als ich mit meiner Schlappmütze und den kurzen Hosen antanzte – schließlich wollte ich demonstrieren, dass ich kreativ arbeite. Die Referenten sind dort für gewöhnlich Anzugträger aus Sparkassen etc. Da war das Eis gleich mal gebrochen.

Ich stellte ein wenig unsere Serie vor. Das Ergebnis war durchaus ernüchternd: 2 Leute hatten schon mal von PERRY RHODAN gehört. Puh! Das war zu meiner Zeit auch noch anders, geschweige denn eine Generation über mir.
Zum Vergleich: Star Trek die Fernsehserien kannten etwa 40 Schüler(innen), Star Trek den neuen Kinofilm eine Handvoll ... und Star Wars so gut wie jeder.

Mehr zum Inhalt des Geschehens und zum anschließenden Besuch im Verlag gibt's morgen. Also: wiederkommen und weiterlesen!

Montag, 5. Juli 2010

Kommentare, Gymnasium und Fragen



So kann's einem gehen, wenn man ein Blog beginnt. Man schaltet "Kommentare müssen geprüft werden" ein, um Spam zu vermeiden, und guckt dann voller Spannung immer mal, ob es inzwischen Kommentare auf den ersten Beitrag hin gegeben hat.
Dass man diese dann erst mal freischalten muss, klingt schon logisch, gell?

Ich muss mich doch erst mal an die Handhabung eines solchen Blogs gewöhnen, so einfach es im Grunde genommen auch ist. Heute ist übrigens ein guter Tag für mich, um Neues zu entdecken: Der Hirnkasten funktioniert, weil es nicht gar so heiß ist, und ich habe trotz drei Monate altem Baby eine ruhige Nacht hinter mir. Den Still-Einsatz meiner Frau um 3 Uhr habe ich glatt überschlafen. Hm.

In diesem Sinne: Dank an alle Kommentatoren!

Der Bericht über den Vortrag am Gymnasium folgt selbstverständlich - aber der findet erst morgen statt. Ich bin da sehr gespannt, wie es laufen wird. 120 junge Erwachsene aus der 12. Klasse, von denen die allerwenigsten PERRY RHODAN kennen. Puh. Irgendwie muss ich die alle aus der Reserve locken. Werde ich schon schaffen.

Das Gymnasium ist übrigens in Freudenstadt, wo ich vor Ewigkeiten zuletzt war; ich kenne von der Stadt nur und ausschließlich das Panoramabad (und gewaltige Schneeberge, an die ich mich erinnere.) Und nun schreibt mir der Lehrer, der mich eingeladen hat, dass ich am besten am Panoramabad parken soll. Na also, das geht schon gut los!

Heute geht erst mal ein neuer "Infotransmitter" rund, die kostenlose Infomail rund ums Perryversum, von mir stets mit Herzblut verfasst und mit dem einen oder anderen lockeren Spruch garniert. Manchmal mit gelungenen Sprüchen, manchmal mit albernen. Ist gar nicht so einfach, sich immer etwas Witziges auszudenken, wenn man eben was Witziges aufs Papier bringen muss. Nunja, der heutige Starter-Gag mit der Vurguzzela lag ja nahe :-)

Und weil es hier um Kommentare und Kommentatoren geht: Wenn sich PERRY RHODAN-Leser hierher verirren (was ja schon geschehen ist) ... was interessiert euch? Was wollt ihr wissen? Vielleicht verrate ich es ja ...

Sonntag, 4. Juli 2010



Ein Anfang ... ich bin selbst gespannt.

Ob ich ein Blogger werde, der sein Blog regelmäßig pflegt? Wer weiß ... zu berichten gäbe es jedenfalls genug.

Einige werden über meinen Twitteraccount hierher finden (twitter.com/ChristMontillon), andere auf wasweißichfürverschlungenen Wegen. Demnächst sollte ich vielleicht eine Meldung auf die PERRY RHODAN-Homepage bringen und diese gleich im Infotransmitter zweitverwursteln. Mal schauen, ob mir das gelingt.

Aber nicht nur um Perry soll's hier gehen, sondern um alle meine Projekte. Manchmal ist so eine Twitternachricht einfach zu kurz, um alles Wichtige (und Unwichtige und vermeintlich Wichtige) darin zu bringen. Meistens tippe ich dort ohnehin mehr als die erlaubten 140 Zeichen und kürze und kürze. Recht gut für die Arbeit eines Schriftstellers, der so gezwungen ist, alle Laberei und alle Füllwörter rauszuschmeißen. So schult man heute seinen Stil ...

Dieser erste Blogeintrag dürfte verhältnismäßig langweilig ausfallen, weil er auch als Test dient; ich bin in technischen Dingen ziemlich unbedarft, was ja perfekt dazu passt, dass ich Science Fiction-Autor bin. Äh ... soll heißen, ich muss mich während der Schreiberei nicht unbedingt mit realer Technologie herumschlagen. Nochmal äh: wahrscheinlich ist "Technologie" ohnehin das falsche Wort. Nicht gerade rühmlich für einen Science Fiction-Autor. Oder einen Autor überhaupt. Verwendet falsche Worte. Tsssss!

Aktuell habe ich die Arbeiten am PERRY RHODAN Band 2556 abgeschlossen, der den hübschen Titel "Im Innern des Wunders" tragen wird. Und ich wundere mich, dass ich tatsächlich ein Blog eröffnet habe. Hätte ich vor kurzem auch noch nicht für möglich gehalten.
Da bin ich gespannt, wer sich wie hierher verirren wird. Kommentare ausdrücklich erwünscht!

Worüber ich demnächst schreiben werde: Ein Schulbesuch in Freudenstadt: Vortrag vor 120 Zwölftklässlern. Dort werde ich übermorgen sein.

Ein Autoren-Treffen steht dann am Wochenende an – erst eine "Privatbesprechung" mit Oliver Fröhlich zu unserem geplanten nächsten PROFESSOR ZAMORRA-Buch, dann trudeln alle anderen DORIAN HUNTER- und COCO ZAMIS-Autoren (und natürlich die Autorin nicht zu vergessen ...) ein.

Für heute soll's genug sein.