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Dienstag, 13. Juli 2010

Fahrt zum Autorenseminar und zurück ...


In Gluthitze bin ich am Freitag ins Auto gestiegen – zum Glück nicht in mein eigenes, sondern in das einer Freundin, das eine Klimaanlage besitzt. So kam ich gut zum Bahnhof, von wo aus es weiterging nach Kassel. Zum Autorentreffen DORIAN HUNTER / COCO ZAMIS, zu dem der Zaubermond-Verlag geladen hatte.
Zumindest theoretisch. Das heißt, geladen waren wir auch praktisch, aber der ICE wollte eher theoretisch nach Kassel. Zunächst mal gab's kurz vor dem Ziel eine Vollbremsung mitten im Tunnel, es stank (sorry) wie die Sau ... und die Durchsage kurz darauf war wenig ermunternd: »Wir mussten halten, weil vor uns auf den Gleisen ein ICE liegen geblieben ist. Wir arbeiten daran, wie wir daran vorbeikommen. Das wird wohl etwas Geduld kosten, oder besser gesagt, viel Geduld.«
Toll.
Also rufe ich Oli Fröhlich an, den DORIAN HUNTER- und PROFESSOR ZAMORRA-Autor, der so nett war, mich in Kassel am Bahnhof zu erwarten und mich zu unserem Hotel zu kutschieren. Sollte er vielleicht erst mal wieder zurückfahren? Hm, abwarten. Wir wollten später noch mal telefonieren.
Es ging gut aus: Interessanterweise fuhren wir schon nach etwa fünf oder zehn Minuten weiter. Geht noch, Deutsche Bahn.

Über das Treffen selbst berichte ich das nächste Mal ... nun noch ein kleiner Bericht über die Rückfahrt. Meine und die von Kollege Michael Marcus Thurner.

Meine eigene war recht harmlos. Mittlerweile schrieben wir Sonntag, den 11.07.2010. Ich war früher als geplant zurück am ICE-Bahnhof, nahm einen früheren Zug. Auch nicht schlecht.
Also rief ich während der Fahrt meine Frau an, damit sie mich früher abholen sollte.
Kaum aufgelegt, gibt's eine Durchsage: "Probleme ... blabla ... Leitungsfehler ... etcpp ... Zug wird umgeleitet, wir kommen irgendwann später an. Außerdem halten wir an zwei nicht vorgesehenen Bahnhöfen.«
Also rief ich noch mal meine Frau an, damit sie mich ... tja, irgendwann abholt. Wann, kann ich nicht sagen. Müssen wir später noch mal telefonieren.
Am Ende wurde es dann 18 Uhr, genau die Uhrzeit, zu der ich eigentlich ankommen wollte. Hätte ich mir die Telefoniererei auch sparen können.

Irgendwann am Abend kam dann noch eine Mail von MMThurner – er hatte bis Wien sage und schreibe 12 (!!) Stunden Verspätung. Weil dies-und-das-und-jene-Umleitung. Irgendwo hätte er in einen Steh-Nachtzug (wenn ich das richtig verstanden habe – absurd!) einsteigen sollen*, woraufhin er sich weigerte und schließlich in München auf Kosten der Bahn nächtigte.

Mehr zum Treff, bei dem schöne Sachen geplant wurden, morgen.


*Das erinnert mich daran, wie wir einmal eine Ferienwohnung buchen wollten für 4 Personen und ein Baby und die Dame am Telefon allen Ernstes meinte, die angefragte Wohnung sei besetzt, aber sie könne uns ein 1-Zimmer-Appartment anbieten mit einem Klappbett.


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Kommentare:

  1. Grins. Ich war am Freitag in einem überfüllten Zug, in dem die Klimaanlage zwar nicht ausfiel, aber gut in die Knie ging: die rollende Sauna gewissermaßen.

    Trotzdem fahre ich gern Bahn.

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  2. Ich ja auch. Immer wieder. Meistens erholsamer als mit dem Auto. Und wenns klappt, kann man zwischen Mannheim und Kassel glatt 2 oder 3 Romanseiten schreiben :-)

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