Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Einen hab ich noch - Korea und BlackBerry

Interessant finde ich ja, dass mein Blog etliche Male aus Korea aufgerufen wurde - und auch aus der Russischen Föderation.

Und wer sind die drei (in Worten: drei) Leute, die vom BlackBerry aus auf meine Seite zugegriffen haben? Ihr seid die Modernsten :-)

So, jetzt aber endgültig: bis 2011!
VG
CM

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Und nun noch: Ausblick auf 2011

Nach dem obligatorischen Rückblick auf 2011 darf natürlich der Ausblick auf 2011 nicht fehlen.

Weil mir die Kürze gestern gefiel (ha!), nun ebenso kurz. Oder noch kürzer, ich lass mich nämlich gern überraschen und bin sicher, dass da aufregende Dinge noch dicht hinter dem Horizont stehen, von denen ich noch nicht das geringste ahne.

Aber ein paar hab ich schon.

1) 2011 werde ich zum ersten Mal die beiden großen Buchmessen besuchen - Frankfurt und Leipzig. Nach Leipzig wollte ich schon ewig, hab's nie geschafft. Dafür streiche ich (seufz) den Besuch der Fedcon von meiner das-mache-ich-für-gewöhnlich-im-Jahr-Liste. Aber dafür gibt's ...

2) ... den WeltCon im Oktober: PERRY RHODAN wird fünfzig und ist frischer und knackiger denn je! Wird bestimmt eine mördermäßig gute Veranstaltung!

3) Das Jahr beginnt gut (hoffentlich): der erste Perry am Kiosk ist meiner; die 2577, Kosmisches Puzzle

4) Lustig, weil ich mich noch gar nicht so "klassisch" fühle: Ab Ende 2011 gehen glaube ich meine Jerry-Cotton-Romane in die Zweitauflage. Witzig, irgendwie. Ich hab noch nicht genau nachgeguckt, könnte auch erst in 2012 soweit sein.

5) Nach dem Start vor etlichen Wochen, der gut anlief, gehen in 2011 meine Schreibseminar-Wochenenden, die ich für die Volkshochschule Frankfurt gebe, weiter. Mal gucken, wie sich das entwickelt ...

6) Im Herbst 2011 erscheint mein erstes Kinder- und Jugendbuch. Cool. Bis dahin dürften einige weitere fertig sein, schließlich gibt es auch noch 2012 ff.

7) Ich muss jetzt aufhören, aufzulisten, sonst komm ich mit der Arbeit in Verzug und schiebe zuviel in 2011, was noch 2010 erledigt werden kann.

Tschüss, guten Rutsch und all das.
Bis 2011!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Rückblick auf 2010 (kein sentimentaler Quatsch :-))


Uh, wenn ich mir schon einen Weihnachts-Blogeintrag verkniffen hab, so muss doch ein obligatorischer Rückblick 2010 kommen. Und morgen dann gleich ein Ausblick 2011, ha!

Jedweden sentimentalen Quatsch will ich mir aber verkneifen und nur kurz über einige Projekte und Entwicklungen schreiben, die besonders herausragten – aus meiner Sicht.

1) Meine beste Veröffentlichung in 2010: Mein Sohn Noah, geboren im März.
2) Die spannendste Entwicklung in 2010, dienstlich gesehen: Vorstoß in den Jugendbuchsektor; Auswirkungen werden ab 2011 sichtbar werden.
3) Dickstes Projekt in 2010: PERRY RHODAN: „Jupiter“, erscheint in ein paar Tagen bei Heyne, ein 1000-Seiten-Klopper, den ich gemeinsam mit den Kollegen Hubert Haensel und Wim Vandemaan geschrieben habe.
4) Die Geschichte, die mich 2010 am meisten bewegte: „Lost“ endete mit Staffel 6 – was für eine irre Story, was für eine geniale Serie.
5) Längstgehegte Projekte in 2010: Ich habe endlich meinen Larry-Brent-Roman „Marmortod“ über die Gründung der PSA geschrieben. Ich habe immer noch nicht mein eigenständiges Thrillerprojekt beendet – aber in 2011, jawoll!
6) Ungewöhnlichstes Manuskript in 2010: Ich habe mit ATLAN-X „Sternenfall der Goldenen“ einen Roman mit groooßen historischen Anteilen geschrieben, für mich verrückt, weil ich historische Romane gar nicht mag. Und verflixt noch eins, es hat Spaß gemacht!
7) Seltsamste Entdeckung in 2010: Ich habe mit „The Walking Dead“ eine Zombie-Serie angeschaut und war begeistert, obwohl ich Zombie-Filme ab-so-lut nicht leiden kann. Nun liegen schon vier Hardcover-Comicsammelbände auf meinem Nachttisch.

So, das war‘s, was mir auf die Schnelle so einfiel. Über einen Blogeintrag darf man ja nicht zu lange nachdenken, sonst ist er nicht mehr authentisch, gell? Es gibt bestimmt noch anderes. Zum Beispiel:

8) Stressigste Buchmesse aller Zeiten – fand in 2010 in Frankfurt statt. Puh, das war heftig. Aber gut!

Jetzt soll‘s aber wirklich genug sein.

Montag, 27. Dezember 2010

Gelesen: Die drei ??? - Der namenlose Gegner


Herrlich, ein wenig in Kindheits- und Jugenderinnerungen zu stöbern.

He, halt! Für alle Spitzfindigen: Ich gebe zu, dass ein Buch, das in 2009 erstmals erschienen ist, bei mir keine KINDHEITSERINNERUNGEN auslösen kann.

Es geht natürlich um die Serie ... eben um die drei Fragezeichen. Justus, Peter und Bob. Die drei Jungs, ohne die Rocky Beach Hort einer unglaublich hohen Kriminalitäsrate wäre. Oder doch zumindest einer unglaublich hohen Rate unaufgeklärter Kriminalfälle und mysteriöser Mystery-Erscheinungen :-)

Wie Tausende anderer auch habe ich als Kind und Jugendlicher die ???-Hörspiele gehört, und ich liebe sie immer noch. ???-Bücher hingegen habe ich nur selten gelesen (Ich erinner mich noch an den "Ameisenmenschen" und den "Doppelgänger", die ich besaß.) Kassetten hingegen hab ich tausendmal gehört. Die Bücher lese ich erst seit einigen Jahren immer mal wieder - vor allem die Klassiker ... und meine Frau hat sich durch eine gesamte Regalwand gelesen :-)

Bei den Kassetten erinnere ich mich aus meiner Kindheit vor allem an zweierlei:

a) der "unheimliche Drache" war so tierisch UNHEIMLICH, dass ich das Hörspiel im Zelt in unserem Garten einfach nicht zuende hören konnte, weil ich mich so gegruselt hab!

b) Der Schrei des seltsamen Weckers - Mann, war der genial!

Aber ich betätige mich gerade mal wieder als Laberheini und schweife ab. Ich will doch was zu dem recht aktuellen Buch "Der namenlose Gegner" schreiben. Autorin ist Kari Erlhoff, die mir - ich geb's zu - erst vor gut zwei Monaten zum ersten Mal richtig aufgefallen ist, nämlich auf der Frankfurter Buchmesse, wo sie ein selbstdesignetes T-Shirt mit der Aufschrift "Rocky Bitch" trug. (Grins!)

In den letzten Tagen habe ich also ihren "namenlosen Gegner" gelesen, mit einer schicken Unterschrift auf Seite 3 und einer Autogrammkarte als Lesezeichen. Von der Karte lächelt eine sympathische, coole junge Frau, und als die Karte einmal neben meinem Kopfkissen lag, war ich nur froh, dass meine Frau nicht gerade ins Zimmer kam :-)))

Sympathisch und cool - das sind auch zwei gute Stichworte für das Buch (ja, ja - ich nähere mich dem eigentlichen Thema! Juche!). Die Sprache ist locker und spritzig, und, hm, "jugendlicher", als ich es jemals könnte. Das trifft sehr schön den frischen Stil der Serie, die natürlich auch mit der Zeit gegangen ist. Mir gefällt das, die drei Fragezeichen wirken schlicht und einfach wie folgt: Sie sind im Heute angekommen.

Die Grundidee des Buchs ist einfach super, einer jener Gedanken, die wohl (vermute ich) als Geistesblitz gekommen sind. Damit meine ich die Identität des "namenlosen Gegners". Leider verdirbt der Buchrückentext hier ein wenig die Pointe, die während des Lesens besser gekommen wäre, aber das tut dem Lesegenuss keinen Abbruch - der mitdenkende Leser (und das sind alle, die die ??? lesen, hey, das muss hier mal erwähnt werden!) weiß es natürlich ohnehin gleich, als der Junge ohne Gedächtnis ausgerechnet auf Skinny Norris trifft. Ha, das war super. Ohne den Klappentext wäre halt die Überraschung während des Lesens ... cooler rübergekommen, aber das macht nichts.

Kari Erlhoff bringt diese ganze Verwirrungen gut rüber, und gerade wie sie den guten alten (oder besser gesagt, den bösen jungen) Skinny Norris mit ins Spiel bringt, das macht einfach Spaß.
Kleine Details wie die "Entführung" des Bonsai-Baumes sind super-nett und sorgen für den einen oder anderen Grinser beim Lesen. Und Skinnys Abgang am Ende ist richtig bewegend - sehr gut mir das gefällt. (Oh, eben bin ich ins falsche Franchise gerutscht, viele Grüße von Yoda.)

Würde ich das Buch weiterempfehlen? Ja, klar! Wer mal wieder in die ??? reinschnuppern will und wissen will, wie es heute in der Serie so aussieht, der ist hier gut bedient!

Hier findet man eine schicke Homepage der Autorin, wo u.a. auch einiges zu diesem Buch - und ihren anderen ???-Büchern - zu finden ist: www.kari-erlhoff.de

Ich bin keiner, der gern "negatives" Zeugs über Bücher schreibt (wenn mir was nicht gefällt, les ichs nicht zuende und schreib erst gar nicht drüber), aber damit mir niemand vorwirft, ich sei ein Jubelperser: Wenn ich mir also etwas "Kritisches" aus den Fingern saugen soll, so vielleicht, dass die Spannung am Anfang nur langsam anzieht und der Nachbarschaftsstreit allgemein hätte etwas pompöser abgehen können. Aber der "namenlose Gegner" macht das locker wieder wett. Rundum empfehlenswert! Und ich werde mich im neuen Jahr gleich aufmachen, ein weiteres Kari-Erlhoff-???-Buch zu lesen.

Eins noch: Das Kapitel "Bombenstimmung" trägt einen Titel, der glatt hätte von mir sein können - irgendwie ganz montillonisch :-)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Was ganz anderes: Baby-Blues

Mal was ganz anderes: keine Fantasy, SF, Mystery in Roman, Comic, Film oder Selbst-Verfasserschaft ...

Zur Zeit lese ich "Baby Blues", Band 12, "Die natürliche Unordnung", von Rick Kirkmann und Jerry Scott.
Die meisten werden Susi, Timmy, Babs und Paul - samt Anna - aus der Tageszeitung kennen, die Comic-Strips sind dort weit verbreitet.
Was aber die wenigsten wissen: Rick Kirkmann und Jerry Scott müssen irgendwie eine Kamera bei uns installiert haben. Denn immer wieder bringen sie Szenen, die einfach nur aus unserem Haushalt stammen KÖNNEN! Ja, es geht nicht anders! Die gucken bei uns rein ...

Das Familienalltagsleben (am Beginn der Serie mit der Schwangerschaft, inzwischen mit dem dritten Kind) ist derart treffend in Szene gesetzt, dass man einfach nur staunen kann. Wer ohne Kinder lebt, hält es wohl für übertrieben ... aber NEIN, ist es nicht :-)

Wir lieben die Bücher, lesen sie immer und immer wieder. Und fühlen uns im Alltag immer wieder daran erinnert.

Der neueste Band ist dieser:



Wer die Serie nicht kennt, kann hiermit einsteigen - wenn es im Laufe der Zeit auch immer witziger wird und dieses erste Buch meiner Meinung nach noch mit Abstand am un-witzigsten ist.



Schon Band 2 - "Nächte des Grauens" zeigt überdeutlich, wie gut Kirkmann und Scott Bescheid wissen :-)

(Der nächste Eintrag - schon überfällig - wird dann ein paar Eindrücke bringen über den Roman, der noch auf dem Nachttisch liegt: Die drei ??? - Der namenlose Gegner.

Dienstag, 14. Dezember 2010

PERRY RHODAN-Exposé eingetroffen: Ab in die Badewanne


Juche, schöne Post im Mailkasten (um 10.16 Uhr, wer‘s genau wissen will): Das Exposé für meinen nächsten PERRY RHODAN-Roman.

Damit hatte ich noch gar nicht gerechnet, umso besser. Da hab ich gleich mal alles, an dem ich gerade sitze, liegenlassen und den Drucker angeschmissen.

Noch ehe es ganz ausgedruckt war, eine weitere Mail; diesmal von Dirk Schulz, der das Cover zeichnen wird. Ob ich schon eine Idee hätte, was das Cover zeigen könnte?
Das entlockte mir ein Grinsen, kurzer Mailwechsel: wir kennen das Expo beide noch nicht, sind aber gedanklich schon voll bei der Arbeit.

Danach folgte die Montillon'sche Arbeitsweise. Exposé gedruckt und damit in die Badewanne verziehen. Das mach ich gerne zum Erststudium ... und außerdem tut es meinen vermaledeit verschuppten Ohrmuscheln gut, in warmem Wasser eingeweicht zu werden.

Schon beim ersten Lesen ziehen Bilder und Ideen in mir auf, das ist gut - ist nicht immer so. Das wird eine schöne Arbeitszeit, das merke ich jetzt schon. Da gibt es einige kleine Rand-Anmerkungen, die ich aus dem Stand in einige Seiten Handlung verwandeln könnte. Das Ganze ist ziemlich plastisch.
Fein!
Es gibt einige Haupthandlungsfiguren, mit denen ich schon gearbeitet habe (wie sollte es auch anders sein, jetzt, da sich der Zyklus langsam aber sicher dem Ende nähert), es werden Handlungsfäden fortgesponnen, zu denen ich selbst in Romanen die Grundlage gelegt habe. Wunderbar.

Doch jetzt wird das Exposé erst einmal ein klein bisschen Winterschlaf halten, ehe es zu einem Roman verwandelt wird. Ich widme mich noch einigen anderen Sachen. Oder ... naja ... vielleicht könnte ich ja "nebenher" schon mal genauere Planungen anstellen und/oder die eine oder andere Szene schreiben ... Spaß machen würd's schon.

Ansonsten finde ich‘s gerade erstaunlich, wie viele Sätze man schreiben kann, ohne auch nur das Geringste zu verraten. Gefällt mir.

Montag, 13. Dezember 2010

Dorian Hunter 28 zum zweiten

So, nach einem unruhigen Wochenende, während dem ich zu gar nix kam: nun die Fortsetzung.

Mit Band 28 liegt also der Zyklusabschluss "meines" ersten Dorian-Hunter-Zyklus vor. Er begann noch ohne meine Beteiligung, und entwickelte sich immer mehr in eine komplexe Richtung, in der die Figuren und ihre Charakterentwicklung dominant wurden. Lucinda Kranich etwa. Oder auch Typen wie George Morales und Phillip, der Hermaphrodit (von dem ich immer noch nicht ohne nachzugucken weiß, mit wie vielen "l" und "p" er sich eigentlich schreibt, und nachgucken werde ich jetzt nicht ...).

Am Ende von Band 28 ist alles anders. Dazu sag ich verständlicherweise mal nicht so viel, nur vielleicht eins: es gibt kleine Fäden, die sich in den Nachfolgezyklus ziehen. Das Expo zu Band 29 ist längst draußen, die Autoren (bzw. der Autor und die Autorin) sind natürlich an der Arbeit. In der Schwarzen Familie gibt es eine neue Situation, doch Dorian bleibt kaum Zeit, sich darum zu kümmern. Das Unheil schlägt - auf besondere Art - mitten bei ihm zuhause zu ...

Auf Reaktion zum Zyklusende bin ich gespannt. Die Sache mit Asmodi I ... da frag ich mich: wie kommt das an? Und: Typen wie Lucinda fragen sich das auch :-)))

Freitag, 10. Dezember 2010

Montillon/Morlar'sche Neuerscheinung: Dorian Hunter 28 (zum ersten!)


So gut wie neu erschienen: Dorian Hunter 28, "Der ewige Dämon", ein schickes Hardcover im Zaubermond-Verlag.

Ein Buch, das es in sich hat - der Abschluss des "Höllenplagen"-Zyklus, der 7 Bände umfasste ... und der für die Serie einen Wendepunkt darstellt. Ja, doch, kann man so sagen.

Der erste Teil, das 22. Buch "Baal" erschien noch gänzlich ohne meine Beteiligung, dann kam es gerade am Beginn des neu gestarteten Zyklus zu einem folgenschweren Gespräch zwischen Verleger Dennis Ehrhardt und mir.
In einer netten Restaurantkneipe in Hamburg, übrigens. Ich war dort, weil ich an Hörspielaufnahmen für die Hunter-Serie teilgenommen hatte. Eigentlich nur als Gast, aber es wurde eine Sprecherrolle draus, ha: ich spreche den legendären Freak Nummer 3 (glaub ich), in Folge 7 ... ein Satz ist von mir zu hören, aber das dauerte lange, bis der im Kasten war. Eine super Erfahrung.

Äh - ich schweife ab. Zurück zur Kneipe. Man hatte den Buchzyklus gestartet, ohne exakt zu wissen, wie es weitergehen sollte. Als Dennis und ich die Kneipe verließen, stand fest, dass ich ab sofort (Buch 23) die Exposés für die Serie schreiben solle. Als erstes schmiss ich sämtliche vorhandenen Ideen über den Haufen - nicht weil sie schlecht waren, sondern weil sie nicht meine waren.

Ich bog mir alles so hin, wie es meiner Art entsprach (Buch 23 und 24 sind da ein bisschen ein Übergang), ab 25 spätestens ist die ganze Art der Exposéführung "Montillon". Das mag einem gefallen oder nicht.
Mir gefällt's :-)

Der Zyklus entwickelte sich rasant und stringent auf einen Höhepunkt zu, der die ganze Serie verändert: eben in Buch 28.
Asmodi I ist ja bekanntlich wiedererstanden, aber - tja, er starb als jämmerliche Kreatur, weil das ganz und gar nicht so lief, wie er wollte ... und doch kündigt Lucinda Kranich großmütig an, dass er auf einem Sabbat auftauchen wird.

Somit nimmt - fällt mir gerade auf - eine Handlung ihr Ende, die im 12. Roman der Heftserie ihren Anfang fand ... der just aktuell als Hörspiel erschienen ist! "Das Mädchen in der Pestgrube", darüber wird in ein paar Tagen hier auch etwas zu lesen sein.

Aber weil mir dieser Blog-Eintrag zu lang wird, vertröste ich auf morgen, dann geht's weiter :-)

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Noch ein zehn-Sekunden-Beitrag: FRINGE STAFFEL 2

Da müssen noch 10 Sekunden geopfert werden!

Angekommen: Fringe, Staffel 2, auf DVD - juche!



Und demnächst gibt's wieder vernünftig lange Textbeiträge hier im Blog.

10-Sekunden-Beitrag zwischendurch

Roman fertig schreiben ... keine Zeit für was anderes ... keine Gedanken übrig ...

:-)

Montag, 6. Dezember 2010

Neu erschienen: "Feuerrose", ein Zamorra-Hardcover


So, zur ersten der aktuellen Zaubermond-Hardcover-Neuerscheinungen ...

"Feuerrose" heißt das inzwischen schon 36. Professor-Zamorra-Buch. Geschrieben haben es Christian Schwarz und ich gemeinsam; und es handelt sich um die Fortsetzung des 19. Buchs, "Das dunkle Kind", ebenfalls von uns beiden. Wie sollte es anders sein.

Wobei "Fortsetzung" nicht ganz so direkt zu verstehen ist. Wir greifen die Hauptfigur auf, sagen wir es so. Und wir lösen einige Rätsel.

Das Buch gibt's auf www.zaubermond.de, dort gibts auch das schicke Titelbild zu sehen ... nämlich hier, wenn ihr weit genug nach unten scrollt. http://www.zaubermond.de/zaubermond_shop.html?cat=8&shopmenu=info

Mit Christian Schwarz und seiner Frau sind meine Frau und ich befreundet, das macht die Zusammenarbeit umso schöner. Dennoch kommen wir nicht sooo oft zum Telefonieren und Besuchen, wie wir's gern hätten. Da war die Zeit des gemeinsamen Schreibens an dem Buch schon eine Ausnahme. Meine Frau grinste schon, als Christian zum x-ten mal anrief und wir wieder eine Stunde besprachen, wie's weitergehen sollte.
Ich höre heute noch den Jubelschrei, als wir uns dem Ende näherten. Ein Jauchzer, wie er im Buche steht. Christian war gerade in der Zeitungsredaktion unterwegs (sein, hm, Hauptberuf, wie einige vielleicht wissen). Was seine Kollegen wohl gedacht haben? Egal.

Hier ein Zitat aus dem Prolog. Der Epilog gefällt mir ja noch besser, aber den kann ich aus verständlichen Gründen nicht abdrucken. Zamorra-Leser werden Augen machen. Jawollja.

"Feuerfall"
Eine Legende der Brarktanen

In jenen Tagen, als sich das Universum aus dem Nichts schälte, das LUZIFER und andere ausatmeten, gerann der böse Hauch zu einer eigenen Dimension. Sie verformte sich ständig und verändert sich bis heute, weil auch der Drachenatem im Wind wehnt und stets neue Formen annimmt.

Seht nur nach oben. Seht die Wolken, wie sie ziehen.

Doch ihr habe nicht nach den Wolken gefragt, sondern nach ihnen. So will ich euch berichten, wie sie entstanden:
Wie Feuer fielen sie aus dem Nichts. Sie brannten nicht und doch entflammten sie. Sie bildeten sich dort, wo die Urkräfte aneinander rieben. Ohne sie wären das Universum und seine zahllosen Welten wieder erloschen, wie es zuvor schon millionenfach geschehen ist.

Doch diesmal war es anders. So kam es, dass sie die Mächte in ein fragiles Gleichgewicht brachten. Die Waage gerann zu Materie, die Quelle ebenso, die Hölle der Unsterblichen und so vieles mehr, das ihr weder wisst noch wissen müsst. Selbst der große Asmodis wurde ausgespuckt vom Schoß der Wehen, mit denen die Hölle entstand. Er zappelte im dunklen Dämonenblut und mit ihm der dunkelhelle Zwilling.

Was wie Feuer vom Himmel fiel, trieb lange umher, ehe es sich niederließ. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet ein Brarktane es fand. Oder dass es sich, um der Wahrheit die Ehre zu geben, von einem Brarktanen finden ließ.

Ja seht nur! Wer klug ist und Ohren hat zu hören, der höre!


(So, das sei mal genug. Weiter geht's für alle, die das Buch kaufen. Tja. )

Freitag, 3. Dezember 2010

Start der "Zaubermond-Woche": Drei Montillon-Neuerscheinungen!


Soeben fiel mir das Paket ins Haus - bzw. der Postbote überreichte es meiner Frau ganz anständig. Darin stecken die aktuellen Neuerscheinungen des Zaubermond-Verlags.

Doch ehe ich dazu komme, eine kurze Episode, die mir gerade einfällt, wo ich von "fallenden Paketen" schwätze. Es ist schon eine Weile her, als es klingelte, damals wohnte ich noch zur Miete im ersten Stock. "Ein Paket für Sie", hörte ich über die Sprechanlage, und drückte den Summer. Öffnete die Tür. Der Paketbote kam die Treppe hoch, stolperte und sagte (ungelogen!): "Ups!" - Ich guckte auf seine Jacke, sah, dass er bei UPS angestellt war und meinte nur: "Sie nehmen Ihren Job aber ernst." Fand er witzig. Ich auch :-)

So, zurück in die Gegenwart.
Das Zaubermond-Paket kommt viermal im Jahr, und ich öffne es eigentlich immer sofort. Diesmal stecken gleich drei Bücher drin, die u.a. meinen Namen auf dem Cover tragen. Das schmeichelt dem Ego, jawollja!

Es sind dies:

Das neue Professor-Zamorra-Buch, Hardcover Nummer 36: "Feuerrose", von meinem lieben Kollegen und Freund Christian Schwarz und mir.

Das Torn-Hardcover 31, "Die Bestie von Shanghai", von mir nach Motiven des genialen Serienerfinders Michael J. Parrish alias ... äh, nein, den Realnamen schreibe ich hier nicht, har, har!

Außerdem Dorian Hunter Buch 28, "Der ewige Dämon", gemeinsam mit Peter Morlar, der den Löwenanteil des Textes geschrieben hat, aber immerhin stammen die Expos zu den beiden Teilromanen von mir ... und die haben's als Zyklusfinale absolut in sich. Das ist Sprengstoff pur, explosiver als das Dynamit, das in dem alten Schiff auf der Lost-Insel lagerte.

Zu allen drei Büchern folgen in Kürze eigene Blogeinträge. Da gibt's immer ein paar Hintergrund-Geschichtchen zu erzählen.

Und jetzt schaue ich mir nicht die neuen Bücher an, nein, nein, sondern schreibe an meinem aktuellen PERRY RHODAN weiter!

(Aber eins noch: eine Zaubermond-Produktion ist auch das neue Hunter-Hörspiel 12, "Das Mädchen aus der Pestgrube", das ich vorgestern gehört habe - super! Auch dazu bald einen eigenen Blog-Eintrag. Nennen wir es doch ... "Zaubermond-Woche")

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Beim Schreiben höre ich ... David Garrett

Dass ich beim Schreiben ein Soundtrack-Hörer bin, ist nichts Neues.

Aber ich habe mal wieder was Neues gefunden.
Klasse!



David Garrett gilt als der "schnellste Geiger der Welt", und: he, ich mag eigentlich keine Geigenmusik. Aber das hier ist einfach großartig.
Was soll ich sagen? Groß-ar-tig!

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Zunächst war da ein großes leeres X (Teil 2)


Weiter geht's!

Worum geht’s? Um eine Odyssee durch unwirtliches Land vor 3000 Jahren auf See-, Wüsten-, Gebirgs- und Luftwegen. Um rätselhafte, sehr plastisch-schockierende Morde. Um ...

Ach, halt, unterbrechen wir hier kurz.

Ich schrieb also den Prolog des enMAXB. Und irgendwie gefiel mir der Text schon, aber das gewisse Etwas fehlte. Also tippte ich den letzten Satz des Prologs, den nun leider nur derjenige lesen kann, der das Taschenbuch in der Hand hält und den ich hier auch nicht verrate. Ich verfasste diesen Satz spontan, quasi aus einer Inspiration heraus, die null und nichts mit dem Exposé zu tun hatte, und die den weiteren Verlauf des gesamten Buches radikal beeinflussen würde.

Da geriet ich schon ins Schwitzen. Aber mir gefiel das so gut, dass ich es erst einmal ließ. Und weiterschrieb. Diese Farbe - grün -, die ich da ins Spiel brachte, bestimmte das komplette Geschehen mehr und mehr. Ich war selbst verblüffend oft verblüfft (oh, welch absonderliche Wortwahl), wie exakt das alles zusammenpasste und sich mehr und mehr zu einem Gesamtbild fügte.

Die Mordgeschichte (der Thrilleranteil, sozusagen) nahm dadurch eine Wende, die weitere Recherchen nötig machte. Und mir öffneten sich ganz erstaunliche Möglichkeiten ... die schließlich für mich den größten Reiz der ganzen Arbeit ausmachten. Mit welcher Freude fand ich da dieses Pulver, das ...

Aber lassen wir das.

Den Henna-Abend vor der (historisch stimmigen) Hochzeit halte ich für mit das Beste, das ich bislang geschrieben habe. Eingedenk dessen, dass Selbsteinschätzung ein garstig Ding ist, das auch nach hinten losgehen kann. Andere mögen es nicht so gut finden.

Das Skript wuchs rasch, und die Buchmesse in Frankfurt nahte. Mein Ziel war: Ich schicke den gesamten Roman vor dem Messestart in den Verlag und gebe ihn in die treuen Hände von Sabine Kropp. Doch wie das so ist mit Zielen, ging das daneben. Also wagte ich ein völlig neues Erlebnis - oh Wunderwelt des Autorendaseins: Tagsüber nahm ich an der Buchmesse mit 1000 Terminen, Treffen und Besprechungen teil ... am Abend und am frühen Morgen werkelte und feilte ich noch am Manuskript. Was umso besser ging, weil die Rückmeldungen der Redakteurin zu dem, was sie bisher gelesen hatte, sehr positiv waren.

So muss das gehen!

Ihr gefiel die Stimmung des Buchs ebenso wie so manche Kleinigkeit ... etwa der Titel des oben erwähnten Prologs: »Wer zündet die Sterne an?« Bald macht im Roman die Rede vom »Sternanzündemann« die Runde - auch so ein, hm, inspiriertes Detail, das sich perfekt harmonisch in das Gesamtbild der Story einpasste. (Und das wiederum von einem Kinderlied inspiriert wurde, das zu der Zeit oft auf unserer Baby-CD lief, die wir dem jüngsten Montillon-Spross vorspielten. Nur dass mein Sternanzündemann samt seiner Feuerhand nicht mehr sonderlich Baby-geeignet ist, wie ich schon zugeben muss.)

Und da Marc A. Herren in Frankfurt auch zugegen war, konnte ich gleich noch das Ende des Romans mit ihm abstimmen; denn ich wollte es leicht gegenüber der Vorgabe abändern. Marc passte das alles wunderbar, sodass er trotz der kleinen Verschiebungen und Ergänzungen mit seinem Band drei perfekt anschließen kann.

Nun bin ich sehr sehr sehr gespannt auf das fertige Taschenbuch, das bald (noch im November!) erhältlich sein wird ... das erste Nicht-Kneifel-Zeitabenteuer unseres Lieblingsarkoniden.