Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Dienstag, 22. März 2011

Leipziger Fußbruch - Teil 2 und Schluss

Leipzig, in der Notaufnahme der St. Georg-Klinik, Samstag 1.00 Uhr
Röntgen liegt hinter mir. Die gerunzelte Stirn des Arztes gefällt mir nicht. Nicht nur ein Bänderriss, meint er und tippt auf die Stelle des Bildes, die den Bruch zeigt. Ich bin froh, als er mich nach Hause lässt, oder eben ins Hotel. Vielleicht wird man noch operieren müssen, vielleicht nicht, meint er. Jetzt kann man eh nix machen sondern muss warten, bis die Schwellung zurückgeht. Eingipsen, Rezepte in die Hand, und etwa sechs Kilometer mit dem Taxi bis zur nächsten Apotheke mit Notdienst. Danach ab ins Hotel. Heidrun begleitet mich tapfer und fährt gegen 1:45 Uhr zurück in die Moritzbastei, um die unterbrochene Party fortzusetzen. Tapfer!

Leipzig, im Hotel, Samstag 13.00 Uhr
Organisationsmarathon liegt hinter mir. Nochmal Apotheke, nochmal Klinik, Telefonate mit ADAC, Stornierung von Rückfahrtstickets, Telefonat Krankenkasse ... Abends will ich todesmutig durch Leipzig ziehen, bis dahin gibt's zwei Möglichkeiten. Entweder arbeiten, denn ich habe Exposés dabei und ein Laptop. Aber ich habe auch DVDs mit meiner derzeitigen Lieblingsserie dabei.
Die DVDs gewinnen.

Leipzig, im Hotel, Samstag 19.30 Uhr
Zwei Termine überschneiden sich. Liebe Freunde, die ich auf der Messe treffen wollte, sind extra ins Hotel gekommen, mit zwei supermüden Kindern im Schlepptau. Danach ziehe ich mit den Perry-Leuten in die Stadt, ins Restaurant. Humpelei strengt tierisch an mit den Krücken. Der Fuß schmerzt wenig, aber langsam alle anderen Muskeln ...
Abendessen in der "Grotte" (super-empfehlenswert!) mit den genannten Perrys und Markus Heitz. Später kommt noch Miriam Hofheinz dazu.
Gelungener Abend.

Leipzig, im Hotel, Sonntag 9:30 Uhr
Ich packe langsam meine Siebensachen, die anderen düsen wieder zur Messe. Ich treffe Heidrun noch mal in Aufzug. Und sage zu ihr: "Und danke noch mal für die Nacht." Erst als die Worte draußen sind, merke ich, wie das klingt ... die anderen Leute im Aufzug denken sich wohl ihren Teil. Doch da, ping, schließen sich schon die Aufzugtüren und ich stehe konsterniert im Flur.

Leipzig, Ambulanzwagen, Sonntag 11:10 Uhr
Kann die ADAC-Familie-Plus-Mitgliedschaft nur empfehlen. Vollkommen reibungslos kutschiert mich der ADAC vom Hotel zur Haustür, quer durch Deutschland. Die Heimfahrt ist entspannt und bequem. Ich höre "Sonderberg und Co" (eine meiner beiden Lieblings-Messeneuerscheinungen, von der noch die Rede sein wird hier im Blog) und "Dorian Hunter", schaue mir danach "Supernatural" auf dem Laptop an.

Geheimes kosmisches Medocenter, Montag, 14:45 Uhr
Neue Röntgenbilder. Sieht prima aus. Wenns so bleibt bis nächste Woche, muss nicht operiert werden. Mein Auftrag: Mindestens 26 Stunden am Tag den Fuß hochlegen und schonen. Schwieriger als alles, das Perry je erledigen musste.

Montag, 21. März 2011

Leipziger Fußbruch

Tja, da Facebook das schnellere Medium ist, hat es sich ja schon herumgesprochen, aber wenn ich mir schon den Fuß breche, muss es auch hier ins Blog :-))


Leipzig, in den Kavernen der Moritzbastei, Freitagabend 22.30 Uhr
Gemeinsam mit Heidrun Imo, Dirk Schulz und Marc A. Herren mache ich einen Rundgang durch die Moritzbastei. Bin sehr beeindruckt, war noch nie hier ... und direkt neben einer Bühne, auf der eine Band spielt, nehme ich zwei Stufen auf einmal. Knack. Ich falle erst mal in mich zusammen. Vermutlich schon recht blass um die Nase sage ich zu Dirk, ich muss erst mal aus dem Lärm und der Menschenmasse weg an die frische Luft.

Leipzig, an der frischen Luft vor der Moritzbastei, Freitagabend 23.00 Uhr
Diverse Irrungen später schaue ich mir meinen Fuß an. Die Schwellung ist exorbitant eklig. Klaus Frick kommt just in diesem Moment auch an, sieht mich und gibt mir erst mal seine Jacke. Nicht schlecht, denn es ist saukalt. Allerdings spielt mein Kreilauf etwas verrückt und ich muss mich gleich mal ganz hinlegen. Mit der Jacke des Chefredakteurs, die ich dann gleich mal verschmutze. Hm.

Leipzig, 100 Meter vom Eingang entfernt, Freitagabend 23.15 Uhr
Klaus Frick und Heidrun Imo schleppen mich zu einem Taxi. Auftreten geht gar nicht mehr, nachdem ich vorher noch munter durch die Bastei gelaufen bin. Der Taxifahrer guckt mich entsetzt an: Wird dieser sternhagelvollgesoffene Typ ihm seinen Wagen vollkotzen? Ich beruhige ihn: mehr als 1,5 Mixbier hatte ich nicht geschafft vor dem Knack. Also ab mit Heidrun zur Notaufnahme. Die Arme.

Leipzig, in der Notaufnahme der St. Georg-Klinik, Freitagabend 23.30 Uhr
Ich hänge auf einem Rollstuhl, die Aufnahmedame ruft Heidrun an den Tresen, um ihr die üblichen Fragen zu stellen. Heidrun beteuert, nix zu wissen über Adresse etc. Die Dame etwas verwirrt - bis sich herausstellt, dass Heidrun halt doch nicht mit mir verheiratet ist :-)

Mehr gibt's morgen. Dann sind wir am Samstag - und der beste Eintrag der Zeitleiste folgt dann für Sonntag, 9:30 Uhr, versprochen!!

Mittwoch, 16. März 2011

Neuer Infotransmitter

Den neuen PERRY RHODAN-Infotransmitter habe ich eben verschickt ... ihn gibt's auch hier:

http://perry-rhodan.net/newsletter/16_3_11.html

Leipziger Allerlei

So, nochmal alles durchgehen für den morgigen Aufbruch nach Leipzig.
Terminliste beenden und ausdrucken.
Fahrkarten checken.
Alle Handynummern da, die man so braucht?
Wegbeschreibung zum PERRY RHODAN-Buchmesse-Stammtisch da?
Texte und Expos für die Besprechungen in der Mappe?
Etcetc, peh, peh.

Wunderbar.
Langsam packt mich das Reisefieber.
Und diesmal hab ich mir auch tatsächlich ein bisschen (immerhin) Zeit zur Erholung gelassen. Was in dem FAll heißt, dass zwar neben den Messeterminen alle Abende ausgebucht sind, ich aber immerhin morgens immer recht spät anfange.

Wer mich finden will, dem gelingt das häufig am PERRY RHODAN-Stand. Und ganz sicher zu meinen Signierstunden-Zeiten: Freitag 15-16, Samstag 14-15 und 16-17, Sonntag 12-13 und 14-15.

Außerdem lasse ich mir zwei Veranstaltungen nicht entgehen, die ich rein zum "Privatvergnügen" besuche:

Präsentation der neuen Zaubermond-Hörspielserie "Sonderberg & Co", in der Hörspielarena (oder wie das heißt), am Stand, der dank der historischen Kutsche nicht zu übersehen sein dürfte. Am Samstag um 12 Uhr.

Und eine Veranstaltung zur Hörspielserie "Dorian Hunter", mit Mr. Dorian Hunter (Sprecher), Regisseur, Drehbuchautor und Produzent live vor Ort. Auch in der Hörspielarena, am Sonntag um 15 Uhr.

Was ich sonst noch so mache, darüber plaudere ich in diesem Blog nicht. Treffen mit Lektoren und Bestsellerautoren zwecks Geheimprojekten bleiben ... äh, eben geheim :-)

Dienstag, 15. März 2011

Vom Januar zum März ... was sich in 2 Monaten so tut

Lustig, irgendwie. Gerade bin ich im auf folgenden Blogeintrag gestoßen, den ich im Januar verfasst habe (ich zitiere Ausschnittsweise):

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>>>Dann widme ich mich vor allem dem Schreiben einiger Exposés und zweier Romane, die allerdings nicht eilen. Ist ja auch mal schön. Beide haben längst ein ausführliches Exposé und einen schicken Romananfang und müssen nur noch beendet werden. Beide werden in keiner der "Heftromanserien" erscheinen, zu denen ich Romane beisteuere. (In Anführungszeichen, weil man die tollen Zaubermond-Hardcover irgendwie nicht als Heftromane ansehen kann, finde ich ... obwohl es natürlich doch in diese "Ecke" passt. Huch, schon wieder Anführungszeichen.) Einer kommt dieses Jahr im Herbst heraus, an ganz anderer als den "üblichen" Stellen, der andere - weiß nicht. Hoffe, er wird es auch schaffen, das Licht der gedruckten Welt zu erblicken

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Das ist knapp zwei Monate her. Und seitdem?

Der eine Roman ist fertiggeschrieben, hat das Lektorat schon durchlaufen. Ich mache noch ein wenig "Feintuning" nach den Lektoratshinweisen.

Der andere Roman ist auch ein Stück weiter: Ich habe den alten Romananfang gründlich überarbeitet, umgeschrieben und ergänzt ... und übermorgen führe ich in Leipzig ein spannendes Gespräch dazu auf der Buchmesse. Es geht also auch hier weiter ...

Montag, 14. März 2011

Mein PERRY RHODAN 2587 ist da


Während ich gerade noch am Doppelband 2596/2597 arbeite, sind Belegexemplare bei mir eingetrudelt: Mein PERRY RHODAN-Roman 2587.

Er trägt den Titel "Krieg in der Schneise" und erscheint offiziell in vier Tagen. Weil ich dann aber in Leipzig stecken werde und durch die Buchmesse-Hallen wandere, gibt es hier und heute schon einen kleinen Blogeintrag dazu.

Der Untertitel ist, ich gebe es zu, ein wenig reißerisch :-) "Ein Kollaborateur und ein Diplomat - die Apokalypse zieht herauf"

Die ersten Zeilen gefällig?


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"Der Tag, den ich am meisten verfluche, ist auch der Tag, den ich am meisten segne: Es ist der Tag, an dem ich entdeckt habe, dass ich zu eigenen Gedanken fähig bin."
- Milian Cartento, Hyperphysiker im Dienste der Frequenz-Monarchie -

1.
Als der Vernichtungskrieg begann

"Freiheit ist ohnehin eine Illusion", sagte Betty Toufry. "Zumindest für die meisten Lebewesen im Kosmos, die ..."
"Das glaube ich nicht!", unterbrach Eritrea Kush. "Oder besser gesagt

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Ach, ehe ich zuviel verrate, breche ich hier mal ab. Man sieht schon, dass ich mich meiner beiden Lieblingsfiguren im aktuellen Zyklus bediene: Betty Toufry und Eritrea Kush. Betty habe ich im 2580er einen großen Auftritt gegönnt, Eritrea verfolgt mich ja schon seit langem.
Eigentlich geht es aber um ein völlig anderes Thema. Der Fokus rückt vielmehr auf Icho Tolot, den alten Haluter.

Ach, ehe ich zuviel verrate, breche ich hier mal ab. Irgendwie muss ich heute vorsichtig sein :-), immerhin ist dieser Beitrag ja ein Superspoiler, weil soweit ich weiß noch kein Leser den Roman in der Hand hält.
Mal kurz ins Perryforum gucken, ob ...

... ja, sieht ganz so aus. Man spoilert dort noch nicht. Also gilt doppelte Vorsicht :-)

Also widme ich mich wieder dem oben genannten Doppelband. Puh, kurz vor dem Zyklusfinale!! Ich übe schon mal für die Autogrammstunden am Wochenende in Leipzig, wenn mir allzu verräterische Fragen gestellt werden: "Dazu (verständnisvolllächelndemimikaufsetzen) kann ich nichts sagen."

Oder der Klassiker, auf viele Fragen anwendbar, die mit "... oder?" enden: "Ja."
:-)

Ich bin gespannt, was ihr im Kommentarteil zum 87er zu sagen habt!! Haut rein in die Tasten.

Freitag, 11. März 2011

Lektoren in die Fresse - Autoren in die Fresse!

Wer kennt dieses Zitat zum Autoren-Lektoren-Verhältnis? "Lektoren in die Fresse - Autoren in die Fresse!"

Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat. Als ich noch studierte, hieß einmal eine Lehrveranstaltung so :-), sie nutzte dieses Zitat auch. Fachbereich Buchwissenschaften. Leider konnte ich die Veranstaltung nicht besuchen.

Eben mache ich eine Datei auf mit 50 meiner hervorragend ausgearbeiteten Manuskriptseiten. :-)

Es hat noch nicht mal ein "richtiger" Lektor gelesen, sondern "nur" ein (verflixt guter) Testleser. Und der hat sich aus persönlichem Frust über meinen Text hergemacht und mir alles um die Ohren gehauen, was daran hakt, ungeschickt ausgedrückt ist etc.
Aaargh! Es ist bunter als bunt, dank seiner Anmerkungen.

Also - ihm in die Fresse hauen, weil er meinen tollen Text so verunstaltet hat?
Nein. Alles angucken. Dankbar nicken. Das meiste einarbeiten. Und bei manchen Sachen doch bei meiner Version bleiben. Schließlich soll der Herr Testleser auch was haben, wo er denken kann: "Autoren in die Fresse!"

So ist das im Autorenalltag. Und dann: weiter geht's im Manuskript!

Donnerstag, 10. März 2011

Quelle der Inspiration

Der neben mir dampfende Tee nennt sich "Quelle der Inspiration".
Da bin ich aber mal gespannt ;-)

Immerhin schmeckt er. Das dürfte auch das hervorstechendste Merkmal sein. Die Kanne Tee neben dem Computer ist die einzige Chance für mich, ausreichend Flüssigkeit zu mir zu nehmen, ich bin da völlig lax (kann man das so sagen, oder ist das ein pfälzischer Ausdruck? Im Romanmanuskript würde ich es ja gleich wieder löschen.)

Jedenfalls gehe ich jetzt noch mal über die ersten 70 oder 80 Manukriptseiten eines Thriller-Projekts, das jenseits aller Serien liegt.
Irgendwie ist 2011 das Jahr der "eigenen", serienunabhängigen Projekte. Wenn dieses hier auch schon 2009 in den Grundzügen entstand. Hammer!

Und, verflixt, wer hätte das gedacht: Ich strebe eine "eigene" Serie an. Mit einem befreundeten Autor gemeinsam. Also eine halb-eigene Serie. Aber keine im "Heftromanumfeld". Sondern eine mit Harry-Potter-Ausmaßen. Ooookay, alles klar: da werden wahrscheinlich ein paar Millionen verkaufte Exemplare fehlen, wenn unsere Serie dann dermaleinst das Licht der gedruckten Verlagswelt erblickt. Grundsätzlich bin ich aber zuversichtlich.

Wer sich jetzt über das verschwurbelte, nebulöse Nichts-Sagen echauffiert: ich denke mal, dass sich zumindest bald der Schleier über dem "Kinder-und-Jugendroman-Projekt" hebt.
Jawoll!

Und jetzt lass ich mich vom Tee inspirieren. Oder von den ausgedruckten Romanseiten. Mal sehen.

Donnerstag, 3. März 2011

Ungerechtfertigter Doktortitel

Uh - da ist doch tatsächlich jemand über den Suchbegriff "Verfahren bei ungerechtfertigtem Doktortitel" auf meinem Blog gelandet.
Muss ich mir jetzt Sorgen machen?!

;-)

Mittwoch, 2. März 2011

Bald Zaubermond-Neuerscheinungen mit Monti-Anteil

Übermorgen erscheinen die neuen Bücher des Zaubermond-Verlags, www.zaubermond.de.

Das ist für mich immer ein Fest. Jedes Quartal einmal. Prima!

Ab 4.3. sind die neuen Bücher zu haben, an etlichen war ich beteiligt:

MACABROS 7, "Der Dämonenschwarm des Tausendfältigen", stammt von mir. Jedesmal cool, das altehrwürdige Pseudonym "Dan Shocker" benutzen zu dürfen, und sich Titel auszudenken, die auch von Dan Shocker stammen könnten. Dieser klingt cool. Hier glaub ich erstmals offiziell der Titel von Band 8: "Shab Sodds Lügenträume". Das alles ist so herrlich bizarr!!

DORIAN HUNTER 29, "Höllenkoma". Hier stammen die Exposés von mir, die Romane von Susanne Wilhelm und Catalina Corvo. Ein HUNTER-Hardcover, das damit erstmals in der Historie von 2 AutorINNEN geschrieben wurde. Gerüchteweise stammen die Expos von Christina Montillon :-)

PROFESSOR ZAMORRA 37, "Der Blutkompass". Stammt zur Hälfte von Oliver Fröhlich, zur Hälfte von mir. Und ist (tief durchatmen) wohl der letzte Zamorra-Text aus meiner Feder. Ein toller Abschluss, wie ich finde.

TORN 33, "Doppelgänger". Ohja, hier stammt das Exposé von mir, nach einer Grundidee von Michael J. Parrish, dem genialen Serienschöpfer. Mit dem ich auf der Leipziger Buchmesse über die Bände 34 und 35 sprechen werde ...

Auch sonst gibt es noch schicke neue Bücher in der Frühjahrsauslieferung von Zaubermond. Vielleicht sind die Nicht-Monti-Bücher sogar die besseren? Wer weiß, wer weiß ... ;-))

Dienstag, 1. März 2011

Sprach- und Tippfehler, das Hirn und die Finger


Ich bin mal wieder in eine seltsame Montillon-Falle getappt.

Wer mich kennt, kennt auch meinen, hm, „Sprachfehler“. Ich bin Pfälzer, und das hört man auch ... vor allem, wenn‘s um saubere „ch“ geht. „Kirche“ und „Kirsche“ klingen bei mir gleich, das krieg ich auch nicht korrekt hin, ohne dann albern überkorrekt zu sprechen.

Nun, damit kann man leben.

Eine lustige Auswirkung aus der Geschichte, ein nettes Histörchen: Mein Sohn sagte in jungen Jahren (naja, so lange ist das ja noch nicht her) immer „Bamm“ zur Kirche. Wegen der Glocken, die er liebte.
Als wir dann mal Kirschen auf dem Tisch hatten, verlangte er gleich: „Bamm essen!“

Aber deswegen schreibe ich gerade nicht. Ich wurde an die Sache erinnert, als ich Korrekturen in mein aktuelles Jugendromanskript eingearbeitet habe. Und zwar trifft es mich tatsächlich manchmal, dass die Dinge, die ich nicht korrekt sprechen kann -- ich auch nicht korrekt schreiben kann.

„Er ist zur Seite gewischen“, mussten mir da Testleser vorhalten. Ups. Ich seh das kaum, dass es falsch ist, weil ichs nicht sprechen und hören kann. Ging mir schon öfters so, bei ähnlichen Worten.
Seltsam, finde ich das.
Gibt es dafür eine psychologische Erklärung? Sind diese Vorgänge verknüpft?

Ansonsten probiere ich jetzt was aus, was ich schon lange wollte. Man muss ja angeblich nur prominente Stichwörter (Schdisswörter? :-)) in die Blogtexte einbauen, und schon schnellen die Zugriffswerte in die Höhe. Normalerweise schreibe ich ja nicht über die allerpopulärsten Dinge.
Aber jetzt starte ich das Experiment.
Worüber kommt der Suchmaschinensucher am häufigsten hierher?

Etwa Guttenberg und seine Dissertation oder gar sein Rücktritt (jaja, ganz aktuell).
Oder ziehen doch die Schlagwörter Sex, ficken, fiXXXen, Titten, Handjob, Blowjob und Gratisporno?
Ich werde die Zugriffszahlen beobachten und berichten. Wahrscheinlich müsste das ja alles gleich in die Überschrift.
ha, ha!
(Und du meine Güte, muss dieser Eintrag nun ab 18 gestellt werden?) ;-))