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Dienstag, 1. März 2011

Sprach- und Tippfehler, das Hirn und die Finger


Ich bin mal wieder in eine seltsame Montillon-Falle getappt.

Wer mich kennt, kennt auch meinen, hm, „Sprachfehler“. Ich bin Pfälzer, und das hört man auch ... vor allem, wenn‘s um saubere „ch“ geht. „Kirche“ und „Kirsche“ klingen bei mir gleich, das krieg ich auch nicht korrekt hin, ohne dann albern überkorrekt zu sprechen.

Nun, damit kann man leben.

Eine lustige Auswirkung aus der Geschichte, ein nettes Histörchen: Mein Sohn sagte in jungen Jahren (naja, so lange ist das ja noch nicht her) immer „Bamm“ zur Kirche. Wegen der Glocken, die er liebte.
Als wir dann mal Kirschen auf dem Tisch hatten, verlangte er gleich: „Bamm essen!“

Aber deswegen schreibe ich gerade nicht. Ich wurde an die Sache erinnert, als ich Korrekturen in mein aktuelles Jugendromanskript eingearbeitet habe. Und zwar trifft es mich tatsächlich manchmal, dass die Dinge, die ich nicht korrekt sprechen kann -- ich auch nicht korrekt schreiben kann.

„Er ist zur Seite gewischen“, mussten mir da Testleser vorhalten. Ups. Ich seh das kaum, dass es falsch ist, weil ichs nicht sprechen und hören kann. Ging mir schon öfters so, bei ähnlichen Worten.
Seltsam, finde ich das.
Gibt es dafür eine psychologische Erklärung? Sind diese Vorgänge verknüpft?

Ansonsten probiere ich jetzt was aus, was ich schon lange wollte. Man muss ja angeblich nur prominente Stichwörter (Schdisswörter? :-)) in die Blogtexte einbauen, und schon schnellen die Zugriffswerte in die Höhe. Normalerweise schreibe ich ja nicht über die allerpopulärsten Dinge.
Aber jetzt starte ich das Experiment.
Worüber kommt der Suchmaschinensucher am häufigsten hierher?

Etwa Guttenberg und seine Dissertation oder gar sein Rücktritt (jaja, ganz aktuell).
Oder ziehen doch die Schlagwörter Sex, ficken, fiXXXen, Titten, Handjob, Blowjob und Gratisporno?
Ich werde die Zugriffszahlen beobachten und berichten. Wahrscheinlich müsste das ja alles gleich in die Überschrift.
ha, ha!
(Und du meine Güte, muss dieser Eintrag nun ab 18 gestellt werden?) ;-))

Kommentare:

  1. Sarah Schückel1. März 2011 um 15:19

    Erst ab 18, wenn das neue Mediengesetz verabschiedet würde ;)

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  2. Die SEO-Wörter müssen auch in den Titel, in die Tags und in die Meta-Tags, damit das in Sachen Zugriffe hilft. :)

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  3. Ha, bäh, und da will ich sie nicht haben ... dann lieber gar nicht. War eh nur'n Gag.

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  4. Okay, mehr Leute über "Guttenberg" als über den Schweinkram. Also ist es doch nicht ganz so hoffnungslos. *stillgrinsend*

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