Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Freitag, 26. April 2013

"Die Schiffbrüchigen von Ythaq" gehen weiter: Band 10! Neuer Zyklus!

Meine erklärte Lieblings-Comicserie (noch vor den aktuellen Batman-Comics) sind "Die Schiffbrüchigen von Ythaq".
Die Serie ist einfach der Hammer, und natürlich nicht der aller-allergrößte Geheimtipp unter Comicfreunden.
Dennoch glaub ich, dass nicht alle meine Blog-Leser so comicaffin sind, dass sie die Serie kennen.

Und wer sie nicht kennt: Hier meine DRINGENDE Leseempfehlung!
Die Story ist (vor allem in den ersten 5 Bänden, zugegeben) richtig, richtig starke Space-Fantasy mit ordentlichen Rätseln und coolen Charakteren.
Fürs Auge gibt's auch etwas ...
... und damit meine ich nicht unbedingt die beiden sehr leichtbekleideten weiblichen Hauptdarsteller, ähem. Nein: Die Landschaftszeichnungen und die Alien-Darstellungen sind der Hammer, detailreich und phantasievoll ... in allen Bänden sehr gut, aber in den ersten vier oder so (wie soll ich sagen) exorbitant genial. Danach wird etwas detailärmer, finde ich, aber immer noch auf einem sehr, sehr hohen Niveau.

Die Stimmung ist eine Mixtur zwischen Spannung und Witz, zwischen packender Story und netten Charakteren (naja, "nett" nicht immer, etwa wenn ein Schurke mal einem anderen die Knie zertrümmert, dass er nicht wegläuft).

Sehr gut! Wer die Serie gar nicht kennt, dem empfehle ich, Band 1 zu kaufen: "Terra incognita". (Der Link führt zum Angebot bei Osiander.)

Und wer, wie ich, den ersten Zyklus (Band 1-9) gelesen hat, dem ist vielleicht (wie mir eine Zeitlang) entgangen, dass der neue Zyklus mit Band 10 gestartet ist, der den etwas sperrigen Titel "Nehorf-Capitol Transit" trägt. Der neue Zyklus erzählt da weiter, wo der erste aufgehört hat ... mehr will ich dazu nicht sagen, für alle, die den ersten nicht kennen. Aber es geht spannend weiter, ein neues Intrigennetz entspinnt sich.
Ich freu mich auf Band 11.
Und kaufen könnt ihr die Comics u.a., wenn ihr obige Links anklickt ...zu Band 1 und 10.

Mittwoch, 24. April 2013

Alltag beim PERRY RHODAN-Exposé-Schreiben

Heute ist auf der Perry-Homepage ein Textlein online gegangen, das ich zum "Alltag" eines PERRY RHODAN-Expoautors geschrieben habe. Weil diese Logbücher manchmal etwas untergehen bei allen, die "nur" auf die normale News-Leiste schauen, kopier ich den Text einfach mal hierher.
Hier isser:

Wim Vandemaan und ich arbeiten bekanntlich unablässig an weiteren Exposés, aber ich halte an dieser Stelle kurz inne und versuche, eine Momentaufnahme zu präsentieren.

Es liegt schon einige Zeit zurück, als sich auf meinem Schreibtisch eine Menge Projekte in Sachen PERRY RHODAN-Erstauflage stapelten. Na ja, eigentlich ist das der Normalzustand, aber dieser spezielle Fall, den ich nun schildern will, liegt eben bereits einige Zeit zurück ...

Ich beendete gerade mehr oder weniger gemütlich den Roman 2701, während auf meinem Lesestapel bereits die Romane 2704 und 2707 von zwei Kollegen warteten. Die Bände wollten von mir gelesen und kommentiert werden.

Ich versuche dabei darauf zu achten, dass alle Aussagen in den fertigen Skripten mit dem Exposé und den künftigen Planungen zusammenpassen. Denn die Kollegen können zukünftige Planungen natürlich nur so weit kennen, wie die fertigen Exposés vorliegen. In den Köpfen der Expokraten Vandemaan und Montillon ziehen sich die Figuren und Handlungslinien allerdings bereits viel weiter.

Außerdem erstellte ich zu dieser Zeit die sogenannten Endfassungen einiger Exposés bis zur Nummer 2715, das heißt: Diese Expos waren vorher schon von der Handlung her abgestimmt und genehmigt, aber nun hatte Rainer Castor noch sein Argusauge darauf geworfen und Daten ergänzt.

Die müssen von mir eingearbeitet werden, so dass eine »runde« Endfassung entsteht, die dann an die PERRY RHODAN-Redaktion geht und dort noch einmal überprüft wird, ehe die Exposés an die Autoren verschickt werden.

Parallel telefonierte ich einige Male mit Kollege Wim, weil wir das eine oder andere Detail für die Romane ab 2716 zu besprechen hatten und ein besonderes Bonmot für den Band 2725 vorbereiteten. Dass daneben etliche Emails hin und her gingen, versteht sich von selbst.

Unvermutet lieferte Michael Marcus Thurner noch das Manuskript von 2705, das ebenfalls auf meinen virtuellen Lesestapel wanderte. Was bedeutet, dass ich es auf meinen Ebook-Reader schickte, um es darauf gemütlich zu lesen. (Das ist viel schöner als am Computer; und alles ausdrucken will ich nicht, mein Drucker läuft ohnehin heiß dank der Unmenge an verschiedenen Exposé-Fassungen.)

Ach ja ... es galt zu der Zeit bereits, letzte Details im Skript des Jubiläumsbandes 2700 zu besprechen, das eigentlich schon lange beendet war. Aber uns war da etwas aufgefallen ...

Ganz zu schweigen davon, dass ich mit der Redaktion und den Autorenkollegen der Bände 2700 bis 2703 eine spezielle Sonderveröffentlichung plante und mir dazu einige Gedanken machen musste.

Und plötzlich hielt ich inne und staunte darüber, an wie vielen Ecken und Enden der Romane ich konkret arbeitete: Romane über einen Zeitraum von zwanzig Wochen in den unterschiedlichsten Entstehungsphasen. Manchmal galt es nur, einen Blick darauf zu werfen, dann wieder mussten grundlegende Strukturen und Geschehnisse festgelegt werden. Ganz zu schweigen von der Frage, welcher Autor denn welchen Roman schreiben wird.

Eine höchst spannende und kreative Sache einerseits.

Alltag andererseits.

Aber ein Alltag, den ich nicht mehr missen möchte.



Dienstag, 23. April 2013

Mein erstes französischsprachiges Interview

Wow.
Mein Französisch ist richtig gut, ich bin erstaunt.
Wie ich darauf komme? Mir liegt die mit einiger Verspätung erschienene "BASIS" vom November 2012 des Französischen PERRY RHODAN-Fanclubs vor, der auch BASIS heißt ...
Das 52. Fanzine der dortigen RHODAN-Freunde.
Natürlich auf Französisch. Und da findet sich auf den Seiten 4-14 ein Interview mit mir.

Okay ... ich geb's zu: Ich spreche kein Wort Französisch.

Und das trotz meines Künstlernamens, der aber von meiner Frau stammt: Ist ihr Mädchenname, und sie kann auch kein Französisch, wuchs aber ganz nah an der Grenze zum Elsass auf. Oder, um es auf Französisch zu sagen: Auf die Frage "Christian Montillon est un pseudonyme. Pourquoi avoir choisi un nom à consonance francaise?" antwortet der wortgewaltige Sprachenkünstler (mit nicht unwesentlicher Hilfe seines Übersetzers): "C'était tout à fait voulu. Montillon est le nom de jeune fille de non épouse."

Des Rätsels Lösung: Das Interview wurde auf Deutsch geführt und dann übersetzt. Eine sehr spannende Sache für mich, nun das gedruckte Ergebnis in Händen zu halten.

Ich mag die Französischen Fans sehr gern, sie waren auf dem WeltCon vertreten und haben Kontakt zum PERRY-Stammtisch Mannheim seitdem, dem ich ja auch angehöre (wenn ich auch nicht allzu oft dort bin ... leider). In Garching werden sie auch sein, um GarchingCon im Mai. Da kann man sie sich live und in Farbe ansehen, und ihre tolle Materialien.

Wer vorher schon mal schauen mag und mehr Französisch kann als ich:
www.stellarque.com
Dort hab sogar ich mich dank der Bilder zurechtgefunden, es ist ein Stöbern wert.

Und: Antworten auf Emails gibt's auch auf Deutsch, André, der mich interviewt hat, spricht Deutsch. association.basis (at) wanadoo.fr
Wobei das (at) natürlich zu ersetzen ist, logisch.

André hat in einer unglaublichen Fleißarbeit auch meinen NEO 2 "Utopie Terrania" ins Französische übersetzt. Hammer! So habe ich ein Expemplar davon nun in meinem Bücherschrank. (Zur Sicherheit: Das gibt's nicht zu kaufen, ist rein clubintern und unkommerziell.)


Montag, 22. April 2013

PERRY RHODAN nach Band 2700 ...

Die Zeit tickt, die Uhr läuft! (Und darum gleich noch ein Blogeintrag ...)

PERRY RHODAN Band 2700 wird bald erscheinen, Mitte Mai natürlich, und der Band wird (unter anderem) auf dem Garching-Con präsentiert, wo ich auch sein werde und auf der Bühne irgendwas darüber erzählen soll. Mal überlegen, was ich preisgeben kann und will. Oder muss :-).

Eine sehr spannende Sache, wie jedesmal beim Jubiläumsband, finde ich; nur war's für mich natürlich noch nie so spannend wie diesmal, markiert der Band doch auch den Beginn meiner Zeit als Expoautor, mit Hartmut Kasper alias Wim Vandemaan zusammen.

Vorher treffe ich Hartmut nochmal, auch Klaus Frick und Co und den Autor des Jubi-Bandes Andreas Eschbach; auf der Pressekonferenz zu dem Band nämlich, und am Tag vorher im Hotel. Wo und wann das sein wird, sag ich nicht, um die Groupies von Andreas nicht anzulocken. Oder so. Da freu ich mich drauf.

Mit Andreas Eschbach hab ich für diesen Tag einen unverschämten Tausch angeleiert: Er gibt mir eins seiner dicken "Herr aller Dinge"-Bücher signiert (ich freu mich auf die Lektüre), ich geb ihm dafür ein im Verhältnis kleines ???-Büchlein. Tja ...

Heute habe ich einige Homepage-Meldungen gelesen, die demnächst online gehen werden und (endlich?) etwas Inhaltliches verraten werden; ich konnt's mir dann nicht verkneifen, selbst noch eine zu schreiben, um noch etwas zu teasern. Das kommt alles in den nächsten paar Wochen, noch vor Erscheinen des Bands 2700 online.

Wer wissen will, wie der Alltag eines PR-Expoautors aussieht, den vertröste ich auf das "Logbuch", das ich für die Homepage geschrieben habe und das sicher diese Woche noch online geht. "Roman-Spagat" heißt es.

Also: immer mal die Augen offenhalten, es warten einige Infos ...

Ein herrlicher Dokumentarfilm: "Babys"

Ich habe ungefähr 1000 Dinge aus meinem Schriftstellerleben, die ich hier im Blog mitteilen möchte, nachdem ich schon wieder so furchtbar lange nichts geschrieben habe.
Damit beginne ich aber erst morgen.
Heute will ich eine Empfehlung geben, die ganz anders ist als das, was ich sonst so empfehle.

Ich habe einen herrlichen Dokumentarfilm gesehen ... den besten, den ich kenne, wenn ich die Perry-Rhodan-Doku (aus Befangenheit) mal außen vor lasse.

"Babys" stellt das erste Lebensjahr von vier Babys dar ... einem, das in San Francisco geboren wird, einem aus Tokio, einem aus Opuwo (in Namibia) und einem aus Bayanchandmani in der Mongolei.

Vier völlig unterschiedliche Lebensbedigungen, wobei San Francisco und Tokio sich noch am meisten ähneln. Das Baby aus der Mongolei lebt in nicht ganz ärmlichen, aber uns ziemlich fremden Verhältnissen, das aus Namibia durchaus ärmlich.

Welches das glücklichste Kind ist, fragt man sich aber schon...

Völlig ohne Kommentare, sprechen die Bilder für sich (weshalb man die O. m. U.-DVD-Version völlig problemlos kaufen kann - es wird kein einziger Kommentar abgegeben, und was die Personen sprechen, ist absolut nebensächlich).
Oft wird immer bei derselben Tätigkeit umgeblendet: Etwa das Waschen der Babys. Unter der Dusche ... in einem Zuber ... oder die Mutter leckt das Gesicht ab und spuckt den Dreck weg.

Grandiose Landschafts- und Tieraufnahmen gibts obendrein. Wenn Ziegen einfach mal über das Baby hinweglaufen ... wenn ein Hahn auf die Liegefläche hüpft ...

Herrlich auch die Spielgewohnheiten.

Ein Film, der wie im Flug vergeht und man hinterher nur denkt: "Und wir glauben, unsere Art zu leben ist das Maß der Dinge."
Für jeden SF-und-PERRY RHODAN-Fan eigentlich Pflicht. Oder für jeden Menschen.
Man muss auch kein Baby- oder Familienfan sein, es ist total interessant, zuzusehen.

Klare Empfehlung!
Gibt's z. B. hier! (Nochmal der Hinweis: Ich verlinke zu Osiander - toller Service und ebenso schnell und portofrei wie Amazon, wie ich aus eigenem Erleben zu berichten weiß. Oder noch portofreier ... gibt's bei Amazon 9,99 Euro-DVDS portofrei? Konto ist ruckzuck eröffent, lohnt sich.)

Ach ja ... und die erwähnte PERRY-Doku gibt's hier ...