Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Montag, 14. Juli 2014

PERRY RHODAN-Autorenkonferenz, Teil 2: Wer ist Caroline Brandt?

Inzwischen ist sie schon Geschichte, die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz 2014; schön war sie (auch wenn wir auf den berühmt-berüchtigten Bildern, die Kollege MMT auf seine Homepage gestellt hat, zum Teil etwas ... müde aussehen.*)

Heute will ich nur ganz kurz etwas erzählen, ehe ich das nächste Mal auch etwas breiter berichte. Natürlich unterhielten wir uns auch über die ersten Reaktionen, die im Netz so zu finden sind auf die Serie, die aktuelle Entwicklung etc. Eine der Fragen, die sich manche Leser stellen, lautet: "Wer ist diese Caroline Brandt, die PR 2767 geschrieben hat? Eine anonyme Autorin bei PR ...?!"

Zugleich kam anhand der oben erwähnten Bilder eine zweite Frage auf: Warum hat offensichtlich Oliver Fröhlich an der Konferenz teilgenommen?

Die zündende Idee kam von Klaus Frick, der zu mir sagte: "Kommentier doch bei einem Bild von Oli: Das ist Caroline Brandt!" Ob das wohl ganz so ernst gemeint war ...?!

PS: Ja ich weiß, auf die zwei eigentlich brennenden Fragen hab ich nun keinerlei Antwort gegeben ...

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* Bitte auf Michaels Homepage zum 12. Juli runterscrollen.

Samstag, 12. Juli 2014

PERRY RHODAN-Autorenkonferenz, Teil 1

Guten Morgen. Hier erstmal ein paar Fakten - die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz 2014 läuft. Gestern war Anreisetag ...

... für mich hieß das, schon etwas früher nach Karlsruhe zu kommen, denn vor dem Eintreffen der Autorenkollegen habe ich mich schon mit Expo-Kollege Wim Vandemaan und Chefredakteur Klaus Frick getroffen.Wir haben einige Details vor-besprochen und ein paar (vermeintliche) Kleinigkeiten nochmal durchdacht, die wir heute in der großen Runde besprechen wollen. Außerdem natürlich über weitere Ideen und Perspektiven gesprochen.

Danach dient der Anreisetag traditionellerweise dem "freien Austausch", d.h. dem Wiedersehen, Plaudern, Sprechen-über-alles-Mögliche. Das haben wir auch intensiv getan, ich zumindest, und mich mit etlichen Kollegen endlich mal wieder in Ruhe unterhalten, teils über PERRY RHODAN, teils über das sonstige Leben ...
Um 3 Uhr ins Bett ist für mich nix mehr, seit ich die 40 überschritten habe (na ja, ehrlich gesagt, bin ich ein Warmduscher, was Ins-Bett-geh-Zeiten anbelangt, und war's schon immer). Aber wenn man schon mal die Möglichkeit hat, mit allen Kollegen zusammenzusitzen, will man das halt auch ausnutzen. Dumm nur, dass ich um 5:30 Uhr wieder aufgewacht bin. Grummel.

Heute ist der "eigentliche" Konferenztag, ich bin sehr gespannt. Es gibt eine Menge Dinge zu besprechen - Interna, halt. Und wer würde die nicht interessant finden? :-) Mal schauen, worüber ich hier im Blog noch so schwätzen werd

Aber ehe ich mich nun gleich erstmal aufs Frühstück stürze, begebe ich mich in die Niederungen der Dekadenz und nutze die Badewanne, die mein schickes Hotelzimmer im hinteren Haus des Hotels bietet: Schaumbad, ahoi :-)

Donnerstag, 10. Juli 2014

Perry-Autorenkonferenz und "Die drei ???" in 3D in Hamburg

Für mich steht ab morgen nicht nur die PERRY RHODAN-Autorenkonferenz an (über die ich sicher den einen oder anderen Blog-Beitrag bringen werde), sondern nächste Woche geht's für mich auch ab nach Hamburg.

Dort laufen seit Anfang dieser Woche jeweils dreimal in der Woche für insgesamt drei mal drei Monate meine drei "Die drei ???"-Midis als Hörspiel im 3-D-unglaublich-surround-Sound. Einen Satz mit so vielen "Dreiern" hatte ich noch nie geschrieben, hab mir viel Mühe gegeben ...

Hier im Klartext: Ich hab neulich drei kleine Hosentaschenbücher für die "Drei ???" veröffentlicht: "Das Grab der Inkamumie", "... und das kalte Auge", "Der Tornadojäger".

Die sind inzwischen alle vertont worden; und wie! Nämlich als Spezial-3-D-Hörspiele, die ersten der Welt, wenn ich mich nicht irre. Also mit einem schier unglaublichen Surround-Sound. Wenn ich mich nicht irre, mit 68 Spuren, d.h. 68 Lautsprecher werden separat bespielt, das ganze im Planetarium Hamburg. Leider gibts dir dazu nötige Technologie nur dort (und in Jena), weshalb es momentan nur Vorstellungen in Hamburg gibt.

Dreimal die Woche für jeweils drei Monate laufen die Hörspiele dort; den Beginn macht aktuell "Das Grab der Inkamumie".

Ich bin darauf selbst tierisch gespannt, werde nächsten Mittwoch nach Hamburg fahren, um das mal zu erleben. Das will ich mir nicht entgehen lassen ... Die zeitnahen Vorstellungen sind alle ausverkauft, aber wer für die nicht ganz so nahe Zukunft Karten sucht, wird leicht auf der Homepage des Hamburger Planetariums fündig.

Die Hörspiele wird es (natürlich in merklich abgespeckter Audio-Form, ganz klar) ab nächstem Jahr auch als "normale CDs" geben, übrigens. Aber diese 3-D-Sache ist sicher nicht zu toppen. Ich bin sehr, sehr gespannt ...

... aber jetzt erstmal zur PERRY-Autorenkonferenz. Die auch spannend wird. Wenn auch nicht in 3D.

Sonntag, 6. Juli 2014

Die WM - auf meine Art: Wie ich geboren wurde

Wer mich ein wenig privat kennt, weiß eigentlich, dass ich mit Fußball nix, aber auch gar nix anfangen kann. Darum rede ich eigentlich auch nicht drüber. Ich sag immer: "Ich bin schon ein wenig seltsam, mir ist sogar egal, wer Weltmeister wird."

Vielleicht geht das auf die WM im Jahr 1974 zurück. Damals stand Deutschland ja auch recht gut da, um es ein wenig untertrieben zu sagen. Die folgende Geschichte entspricht der Wahrheit.

Meine Mutter war hochschwanger, als am 22. Juni 1974 das erste und einzige WM-Spiel BRD gegen DDR stattfand (was schon irgendwie bizarr ist ... Deutschland gegen Deutschland ...) Wer darüber was wissen will, klickt hier. Das heißt, beim Spiel war sie eben nicht mehr hochschwanger.

Und das kam so. Sie merkte, dass "es losgeht", aber nicht das Spiel, sondern die Geburt. Also rannte mein Vater los, zum Haus meines Großvaters, weil meine Eltern kein Auto besaßen ... dort schnappt sich mein Großvater eben sein Auto und ab ging's ins Krankenhaus (nachdem bei einem kleinen Zwischenstopp meine Mutter eingeladen worden ist, versteht sich ...).

Das mit der Geburt ging nicht ganz so schnell. Und was bekam meine Mutter zu hören? "In einer Stunde muss das Kind aber da sein - dann beginnt das Spiel." Das stell ich mir schon ein wenig stressig vor ... und vielleicht hat sich das ja auf mich übertragen, als ich das Licht der Welt erblickte: "Fußball ist doof ..."





Mittwoch, 2. Juli 2014

Reaktionen auf meine "Brot und Bücher"-Aktion

Seit einer Woche halte ich Funkstille hier im Blog - nun will ich ein wenig über die Reaktionen auf die Brot-und-Bücher-Aktion mit den signierten Büchern erzählen.

Zunächst lief es schleppend an ... doch offenbar hat es irgendwann "Klick" gemacht, als sich die Nachricht über diese und jene Kanäle weiterverbreitet hat.

Sehr schön!

Ich hab nette Kontakte und Mails und Nachrichten bekommen, was mich freut; manche begeisterte Mail, was mich noch mehr freut :-)

Inzwischen haben einige Leute mitgemacht, und heute verschicke ich wieder einige Bücher. Wenn ihr also drauf wartet, könntet ihr morgen was im Briefkasten finden.

Mich freut es, dass es schöne Resonanz gefunden hat. Von zwei kleinen Erlebnissen will ich berichten, stellvertretend für die anderen - ich danke aber erstmal allen, die mitgemacht haben.

Zum einen gab es eine Person, die eins der Bücher bestellt hat ... und kurz drauf nochmal gemailt hat, sie würde für einen Bekannten gern noch eins bestellen, der auch mitmachen will. Fein!

Zum anderen hatte ich heute eine Mail im Kasten, in der jemand fragte, ob er auch mehr überweisen darf, als Spende für "Brot und Bücher". Und ob er durfte ...

Montag, 23. Juni 2014

Signierte ???-Bücher ... Aktion zu "Brot und Bücher"

Hallo allerseits,

nachdem ich gestern einen ruhigen 40. Geburtstag hatte (das, was ich momentan am besten gebrauchen konnte), will ich noch etwas zu "Brot und Bücher" schreiben. Das Interview im letzten Eintrag erklärt euch den Hintergrund.

Ich hatte mir selbst gesagt, als ich mich damit beschäftigt habe - okay, tu was. Meine erste Aktion war, ein wenig bekanntzumachen unter den Leuten, die mir etwas schenken wollen: Schenkt mir nix, bzw. schenkt mir Bargeld, das werde ich an "Brot und Bücher" weiterleiten. Das Schatzkistchen hat auch einige Euros abbekommen, die ich demnächst weiterspende. Sehr schön! Ich kann euch nur empfehlen, mal dasselbe zu machen :-)

Ich will das aber noch ein wenig mehr unterstützen und starte deshalb hier eine Aktion.

Jeder, der das hier liest, hat die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Und zwar so: Jeder von euch kann bei mir ein signiertes "Die drei ???"-Buch kaufen - irgendeins von meinen noch erhältlichen Büchern. Ich werde den vollen Kaufpreis ins Schatzkistchen dazutun, d.h. weiterspenden.
Sinn dieser Aktion: Ihr könnt mitspenden, ohne etwas zu verlieren, weil ihr ja das Buch bekommt.

Hier das Kleingedruckte.
a) Für alle Besorgten: Das wird alles ganz sauber laufen. D.h. ich werde euch eine Rechnung stellen und den Gewinn ganz normal versteuern, das heißt, den ganzen Vorgang ganz normal in meine Steuerunterlagen reinnehmen. Ja, ich weiß, dass ich dann pro Verkauf "drauflege", weil ich ja auch einen Einkaufspreis habe. Aber das ist gut so. So spenden wir quasi beide: Der Käufer und ich auch. (Und ich nutze dazu nur gekaufte Bücher, keine Belegexemplare.)
b) Wer mitmachen will, soll einfach diesen Blogpost kommentieren mit der Angabe, welches Buch er haben will; außerdem brauch ich eure Emailadresse und eine Postadresse. Keine Angst, das wird nicht veröffentlicht, ich müsste jeden Kommentar freischalten und werde das dann einfach nicht machen; d.h. eure Daten sehe nur ich und werde damit auch keinen Schmuh treiben. Dann bekommt ihr eine Email mit einer Rechnung; wenn ich das Geld auf'm Konto habe, schick ich das Buch los an euch. Ihr bezahlt den normalen Kaufpreis plus das tatsächliche Porto. Und der ganze Kaufpreis geht dann an "Brot und Bücher". (Achtung - ich hörte gelegentlich, dass manche nicht kommentieren können, wenn sie den Internet-Explorer nutzen. Dann mit einem anderen Browser versuchen oder mich z.b. auf Facebook kontakten.)

Samstag, 21. Juni 2014

Interview mit Tanja Kinkel zu ihrem Hilfswerk "Brot und Bücher"


Ich habe mit Tanja Kinkel ein "Spezial-Interview) geführt - nicht zu ihren Büchern oder zu ihrer Arbeit als Autorin, sondern zu dem Hilfswerk, das sie mit ihrer Familie gegründet hat: "Brot und Bücher".

Wer mag, kann sich generell hier informieren: www.brotundbuecher.de; ich empfehle, mal einen Blick darauf zu werfen. Schon das Prinzip, dass dort Spendengelder zu 100 % am Ziel ankommen (und alle Verwaltungskosten aus eigener Tasche bezahlt werden), finde ich bemerkenswert.

Danke, Tanja, dass du dir Zeit genommen hast, die Interviewfragen zu beantworten. Welche Schlussfolgerung ich für mich darauf gezogen habe, darüber erzähle ich morgen etwas ... aber erst mal will ich nun Tanja Kinkel selbst zu Wort kommen lassen. 

Wie kam es dazu, dass du mit deiner Familie das Hilfswerk »Brot und Bücher« gegründet hast?

Wir waren einfach nicht mehr damit zufrieden, nur ein, zweimal im Jahr eine Spende zu geben, und wollten kontinuierlich helfen. Außerdem ist es nun einmal so, dass bei großen Organisationen automatisch die Verwaltungen viel Geld verbrauchen, und man nie weiß, wie viel von einer Spende überhaupt beim eigentlich gemeinten Empfänger ankommt. 

Also entschieden wir uns, selbst eine Organisation zu gründen, nur mit Menschen zusammen zu arbeiten, die wir persönlich kennen, und außerhalb des gemeinnützigen Vereins alle irgendwie gearteten Kosten privat zu tragen. Konkret wollten wir von Anfang an mit Schulen zusammen arbeiten – der Titel des Vereins bezieht sich darauf, dass die Kinder in der Dritten Welt, die uns zunächst als Wirkungsort vorschwebte, sowohl Nahrung als auch Bildung brauchen, um ihre Kindheit zu überleben und später als Erwachsene eine Chance zu haben. Durch die Unterstützung von Schulen bei dem Gehalt für Lehrer, für Lebensmittel, für den Umbau, ja den Neubau von Schulen konnten wir dazu beitragen.


Du reist viel, auch in die Gebiete, in denen »Brot und Bücher« aktiv hilft. Was bedeutet es dir persönlich, Menschen in Not zu begegnen? Verändern solche Erlebnisse das eigene Leben?

Es macht einem klar, wie ungeheuer privilegiert wir leben. Ich meine nicht nur finanziell. Für mich war es als Kind immer selbstverständlich, dass meine Eltern mich lieben und beschützen. 

Eines unserer neueren Projekte ist ein Heim für geistig und körperlich behinderte Kinder in Indien, auf die sonst eine kurze und meist lieblose Existenz wartet. Aber man muss gar nicht über die deutschen Grenzen hinausgehen – Brot und Bücher unterstützt schon seit langem das Erich-Kästner-Kinderdorf, das weniger als eine Stunde von meiner Heimatstadt Bamberg entfernt liegt, in dem Kinder, die körperlich und seelisch missbraucht worden sind, in  Familienstrukturen eine neue Heimat finden.


Was können wir hier in Deutschland, wo es uns (verhältnismäßig) gut geht, in unserem Alltag tun? Also über ein »Ich spende jetzt den Betrag X« hinaus? Ist die Frage nach dem Lebensstil etwas, das soziale Ungerechtigkeit ändern kann?

Vor allem nicht wegschauen oder weghören, wenn einem Armut oder Ungerechtigkeit begegnet, auch, wenn die Versuchung noch so groß ist. Jedes Mal, wenn wir Schlagzeilen von toten Kindern in der Zeitung finden, und jeden zweiten Tag wird nach der offiziellen Kriminalstatistik ein Kind unter sechs Jahren bei uns ermordet, 30.000 Kinder im Jahr missbraucht, fragen sich die Leute, wie es so weit kommen konnte, ohne daß jemand rechtzeitig eingriff.  Das Wegschauen,  in das wir alle, und ich nehme mich nicht aus, leicht verfallen können, bietet einen Teil der Antwort.   

Darüber hinaus kann es oft bereits einen Unterschied machen, sich schlicht und einfach Zeit zu nehmen für andere Menschen. Einer der schönsten Beiträge, die jemand geleistet hat, war kein finanzieller, sondern der Umstand, dass sich ein weltbekannter Sportler wie Dirk Nowitzki, dessen Mentor mein Vater kennt, die Zeit nimmt, wenigstens einmal im Jahr einen Tag mit den Kindern und Jugendlichen im Kästnerdorf zu verbringen. Nun nicht jeder ist täglich im Fernsehen, aber Aufmerksamkeit, Respekt, Anerkennung diesen jungen Menschen zu schenken, sie etwas aus ihrem Alltag heraus zu reißen, das kann eigentlich jeder.


Wo würdest du die Arbeit von »Brot und Bücher« gerne noch intensivieren? Gibt es gerade ein angedachtes Projekt, das dir besonders am Herzen liegt?

Wir fahren immer zweigleisig. Dritte Welt und Deutschland. In der Dritten Welt wollen wir gerade ein Mädchenhaus in einer Schule in Nordost Indien bauen. (Dort gibt es tatsächlich das Matriarchat und das ist einer der Gründe, warum wir uns in dieser Region bevorzugt entscheiden). Gelingt das, dann werden wir diese Schule etwas ausbauen, um so auch mehr Mädchen die Gelegenheit zur Bildung zu geben.

In Deutschland denken wir daran, auf dem vorhandenen Grund des Kinderdorfs Spalierobst pflanzen zu lassen. Die Jugendlichen brauchen immer auch etwas Anleitung zur Arbeit, und das Kinderdorf muss bei unvermeidbaren Kosten entlastet werden. Beides ist mit einer solchen Investition möglich.


Du siehst und erlebst viel an »Armut« und »Elend« in den Ländern, in denen »Brot und Bücher« aktiv ist, Schulen baut oder Kinder begleitet. Schwebt dir als Autorin der »große Roman« vor, der die Lage in einem Gebiet der sogenannten Dritten Welt schildert und ein authentisches Gefühl vermittelt? Oder ist das etwas, das dich als Autorin nicht reizt? Glaubst du, deutsche Leser würden das überhaupt lesen wollen?

Ich glaube, Romane von Autoren der betreffenden Länder zu lesen ist wertvoller als eine weitere Außenseiter-Perspektive aus Europa oder Amerika. Den Stimmen der Menschen dort zuzuhören.  Die beißende Satire „Herr der Krähen“ von Ngugi wa Thiong'o beispielsweise, einem kenianischen Autor, sagt über Korruption und das Leben unter einem Despoten so viel. Aravand Adigas Roman „Der weisse Tiger“   schildert das Indien von heute spannend, packend, und bringt das Heimatdorf des Erzählers (und so viele andere!) auf einen Nenner mit der Beschreibung "Strommasten - unbrauchbar, Wasserleitungen - kaputt und die Kinder - zu dünn und zu klein für ihr Alter, mit zu großen Köpfen, aus denen lebhafte Augen leuchten, so groß wie das schlechte Gewissen der indischen Regierung".


Im Zuge der Arbeit für das Hilfswerk lernst du natürlich viele Menschen kennen. Kannst du von einer Begegnung berichten, die dich besonders beeindruckte oder prägte?

In Tansania begegnete ich einem Massai namens Joe Ole Kwai, der noch als Assistent von Bernhard Grimczek in der Serengeti gearbeitet hatte, und gleichzeitig in zwei Kulturkreisen lebte – in seiner Boma hinter dem traditionellen Zaun aus Dornen, in einem Dorf nicht unweit der Stelle, wo man die ersten Fußabrücke aufrecht gehender Menschen fand, und wo man auch heute noch nicht allzu anders lebt, als es vor Jahrtausenden der Fall war, und andererseits als stellvertretender Direktor der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft, der gelegentlich auch mit kleinen Flugzeugen unterwegs war.  

Er hatte den Stein ins Rollen gebracht, um eine weitere Schule für seinen Stamm zu gründen, und bereits bei der Einweihungsfeier des Gebäudes waren bereits über 400 Schüler vorhanden, die in dem Rohbau unterrichtet wurden. Vom Staat kam keine Hilfe, aber die Massai waren selbst bereit, Ziegen oder Ochsen zu spenden, damit die Schule fertig gebaut und von noch mehr Kindern besucht werden konnte.  Joes strahlendes Gesicht und die Kinder, die sich manchmal zu fünft auf eine Schulbank für zwei Kinder quetschten, 100 in einer Klasse war normal, werden mir unvergessen bleiben. 

Aber Helden wie ihn gibt es immer wieder. Sie zu finden ist die eigentliche Anstrengung und Notwendigkeit, will man sich in Regionen engagieren, welche man selbst nie oder kaum erreicht. Frauen oder Männer, welche ihr letztes Hemd ausziehen würden, ehe sie von dem anvertrauten Geld etwas nehmen. Danach besteht die Aufgabe darin, ihnen das zu geben, was sie verdienen: Respekt, Anerkennung, Unterstützung und Freundschaft, was Lösung und Aufgabe zugleich für dieses Problem ist.

Freitag, 20. Juni 2014

Gelesen: Tanja Kinkel, "Venuswurf"

Zunächst mal: Entschuldigt die kleine Verzögerung - ich wollte das ja schon längst hier eingestellt haben. Jetzt aber!

Wie ich dazu kam, ein für mich sehr untypisches Buch zu lesen, könnt ihr ja in den letzten beiden Beiträgen dieses Blogs schon nachlesen; meine Begegnung und Zusammenarbeit mit der Autorin Tanja Kinkel trägt daran die "Schuld".

"Venuswurf" von Tanja Kinkel.



Der Titel bezieht sich darauf, quasi alles auf eine Karte zu setzen, um es auf ein modernes "Sprichwort" umzusetzen.

Eins rasch vorab - die Autorin wird mich vielleicht schlagen deshalb :-)
Ich mochte die TV-Serie "Spartacus" sehr gern - wenngleich es dort meiner bescheidenen Meinung nach zu viel Sex und zu viel Blut-Gliederabhacken gab. Aber die Intrigen der Figuren waren sehr, sehr gut und spannend.  Und was das angeht, erinnerte ich mich während der Lektüre immer mal an die Serie - auch was den Punkt "Leben als Sklave im Alten Rom - wie war das so" angeht. Sicherlich ist Tanja Kinkel merklich "realistischer", aber das steht auf einem ganz anderen Blatt.
Nur zur Sicherheit: Wer nun Spartacus-artige Blut-und-Sex-Exzesse in der Nebenhandlung erwartet, der wird enttäuscht werden. Zum Glück :-). Wobei das Buch zum Thema "Prostitution" schon einiges zu sagen hat ...

Das Buch spielt im alten Rom und behandelt einige historische Ereignisse; den Sturz der Augustus-Enkelin Juli(ll)a vor allem. Warum das eingeklammerte Doppel-L, das kann jeder leicht erfahren, der das Buch liest. Ein historischer Roman, also. Für mich sehr untypische Lektüre. Und ich mochte das Buch auch nicht ... ich liebte es.

Die Autorin versteht es hervorragend, die Charaktere dermaßen lebendig zu gestalten, dass man einfach wissen MUSS, wie es ihnen ergeht, dass man an ihrem Schicksal Anteil nimmt. In diesem Buch war das für mich die Figur der Zwergin Andromeda oder Tertia oder ... nun, sie hat viele Namen, verliehen jeweils vor allem von einem nicht ganz unbekannten Dichter der alten Zeit, der auch eine prominente Rolle spielt im Buch - Ovid nämlich.

Im Roman entstehen ganz nebenbei die "Metamorphosen" des berühmten Dichters, ein Werk, von dem die meisten wenigstens schon einmal gehört haben dürften. Das ganze ist aber keinesfalls "literaturwissenschaftlich trocken" serviert, sondern höchst lebendig - und präsentiert dadurch auch Tanja Kinkels Version, wie es dazu kommen konnte, dass ein derart bekannter und zu seiner Lebzeit schon geachteter Dichter in die Verbannung geschickt werden konnte.

Ich will nicht viel über den Inhalt des Romans erzählen - wie gesagt, riss mich die Figur der Zwergin völlig mit und machte die historische Kulisse für mich sehr lebendig. Auf den ersten Seiten ist sie gerade von ihrem Vater in die Sklaverei verkauft worden und wird nach Rom geschafft; gekauft wird sie von einem Freigelassenen (sozusagen einem Ex-Sklaven), der eine Garküche besitzt, in der er (mehr oder weniger heimlich) ein Bordell führt.

Kein sonderlich schönes Lebensumfeld für unsere Zwergin, und die Schilderungen sind z.T. auch ein ganz klein wenig derb, aber stets "sauber" und mit Anstand geschrieben. Wohl, wie es eben so zuging, in einem römischen Bordell. Dort endet Andromedas Lebenslauf aber noch lange nicht. Sie setzt bald auf ihren "Venuswurf", genau wie eine Frau ganz, ganz anderer Herkunft: Eben die Enkelin des Princeps, des mächtigsten Mannes in Rom: Augustus. So wird sie in die ganz große Politik des Römischen Reiches hineingezogen.

Nebenbei erfahren wir sehr viel aus dem Alltagsleben in alten Rom, die Hintergründe sind sehr intensiv recherchiert; das geht vom Fäkalieneimer bis hin zum "Standardgewürz" der Zeit, für das es im sehr interessanten Anhang an den Roman auch gleich das Rezept gibt - mit folgendem Hinweis: "Wenn sie dann eine hässlich-graue Flüssigkeit mit grünen Punkten vor sich haben, sind Sie sehr nah am Original. Guten Appetit!"

Der ganze Anhang ist übrigens auch toll - von gestrichenen Szenen bis hin zu Hintergrundinfos und einem sehr kenntnisreichen, klugen Interview.

Lektüre für alle, die einen interessanten, lebendigen, spannenden Blick in eine andere Zeit werfen wollen - von Sklaven, Frauen, Bordellen, Dichtern und großer Politik im alten Rom.

Hier gibt's das Buch.

In meiner Tanja-Kinkel-Woche geht's morgen weiter mit dem bereits angekündigten Spezialinterview mit der Autorin, in dem es (fast) gar nicht um ihre literarische Arbeit geht. Danach ist auch jeder bereit zu verstehen, was das ganze mit meinem 40. Geburtstag zu tun hat :-)

Dienstag, 17. Juni 2014

Rund um PERRY RHODAN 2757: Wie ich Tanja Kinkel traf

Während einer Buchmesse habe ich für gewöhnlich etwa einundelfzig Termine. Die meisten sind toll. Der, über den ich nun etwas schreiben will, war ganz ungeplant und vielleicht der, über den ich im Nachhinein am meisten nachgedacht und am meisten darüber gesprochen habe.

Ich stand also am PERRY RHODAN-Stand herum während der letzten Frankfurter Buchmesse (vielleicht hatte ich auch irgendetwas zu tun, das weiß ich nicht mehr), als Chefredakteur Klaus Frick mich am Ärmel zupfte und mich zu einer Frau führte, die gerade den Stand besuchte.

Das war (keine große Überraschung jetzt) Tanja Kinkel, bekannt als Bestsellerautorin überwiegend historischer Romane. In den Wochen vor der Buchmesse hatte ich mir schon mit Klaus Frick und meinem Exposékollegen Hartmut Kasper / Wim Vandemaan den Kopf zerbrochen, denn Frau Kinkel hatte zugesagt, einen PERRY RHODAN-Gastroman zu schreiben. So konnte ich ihr - umgeben von der üblichen Messehektik und hunderten flanierenden Menschen - ein wenig erzählen über den Roman, den sie schreiben könnte.

Im Gespräch stellte ich fest, dass sie sich in Sachen RHODAN weit besser auskannte, als ich geglaubt hatte. Sehr schön! Der geplante Roman gefiel ihr vom Thema her gut; er ließ ihr einen großen Freiraum und brachte ein faszinierendes Thema.

Medusa nämlich, die Welt, die einst zum Sonnensystem gehört haben soll, und die der russische Mulitmilliardär Viccor Bughassidow sucht. Und der Roman hätte am Ende mit einer faustdicken Überraschung aufgewartet.

"Medusa"? Richtig. Wie mittlerweile bekannt ist, behandelt Tanja Kinkels PERRY RHODAN-Roman ein völlig anderes Thema. Deshalb auch das "Hätte". Denn das hat sich inhaltlich alles verschoben. Medusa wird als Thema kommen ... aber später.

So wechselten Tanja Kinkel und ich nach der Buchmesse nochmal eine Menge Emails, in denen wir über die Kultur der Tefroder sprachen und über die Figur des Vetris-Molaud, der sich zum ... hm, sagen wir mal, Diktator der Tefroder aufgeschwungen hat. Zum neuen Meister der Insel. Frau Kinkel entwickelte dabei herrliche kulturelle Details; mehr über all das findet sich im Interview auf www.perry-rhodan.net, auf das ich gestern schon hingewiesen habe.

Nochmal zurück zur Buchmesse. Als wir uns verabschiedeten, bat mich Frau Kinkel, ein Foto von ihr unter dem überlebensgroßen Perry Rhodan der Messestand-Außenwand zu schießen. Das machte sie mir gleich noch sympathischer.

Doch, ich hatte gleich ein gutes Gefühl und wusste: Das wird ein prima Gastroman. Erscheinen wird er übrigens in dieser Woche - als PERRY RHODAN 2757, "Das Sorgenkind".

Und in mir war das Interesse geweckt. Ich bestellte mir also einen ihrer historischen Romane, obwohl ich historische Romane ja so gar nicht mag. (Okay, Vorurteil, aber so ist's halt.) Wie ich "Venuswurf" las, darüber will ich morgen etwas im Blog schreiben.

Nur eins jetzt schon: Während der Lektüre wuchs mein Interesse an der Schriftstellerin Tanja Kinkel immer mehr, und ich beschäftigte mich ein wenig mit ihr als Person. Daraus wuchs ein Plan für meinen vierzigsten Geburtstag und ich bat sie schließlich um ein zweites Interview, in dem es so gar nicht um ihre Bücher gehen sollte. Das gibt's übermorgen hier im Blog, und wer sich für den Menschen "hinter den Romanen" interessiert, kann schon mal gespannt sein.

PS: Was das mit meinem vierzigsten Geburtstag zu tun hat, darauf gibts auch bald eine Antwort, hier im Blog.

Montag, 16. Juni 2014

Start meiner Themenwoche "Tanja Kinkel"

Guten Morgen, allerseits.

Ich hole hiermit diese Internetseite aus dem Tiefschlaf :-)

Es gibt eine Menge Sachen, über die ich in den nächsten Tagen und Wochen schreiben will. Also geht mein Blog mit neuem Enthusiasmus wieder an den Start, sozusagen.

Ich beginne ab morgen mit einer Serie von Beiträgen zum Thema bzw. zur Person "Tanja Kinkel". Natürlich war mir der Name schon länger bekannt - "ja, diese Bestsellerautorin von historischen Romanen." Aber gelesen hatte ich sie nie, und ich hatte keine Ahnung, dass sie wesentlich vielseitiger ist ... Das hat sich geändert; ausgelöst durch unsere Zusammenarbeit im Zuge ihres PERRY RHODAN-Gastromans. Dabei durfte ich sie ein wenig kennenlernen.

Dazu will ich morgen ein wenig schreiben, außerdem eins ihrer Bücher kurz vorstellen, das ich gerade gelesen habe (das nächste wartet schon, aber erst nach einer Novelle aus ihrer Feder); außerdem habe ich ein exklusives Interview mit ihr geführt, das nicht ihre Arbeit als Schriftstellerin in den Vordergrund rückt ... dann soll's noch eine kleine Aktion geben.

Wer sich schon mal einlesen will, dem empfehle ich (ganz un-stolz) das Interview, das ich mit ihr für die PERRY RHODAN-Homepage geführt habe.
Schaut mal hier!

Mittwoch, 23. April 2014

"Rette die drei ???" vor fast drei Wochen in Göttingen ...

Uff, es ist fast drei Wochen her, dass ich im Auftrag der "drei ???" in Göttingen war zum rette-die-drei-fragezeichen-Treffen.
Ich wollte schon längst geschrieben haben, wollte aber auch noch mit einer der Teilnehmerinnen mailen; nur kamen die Mails aus unerfindlichen Gründen zurück (ist ja schon fast unheimlich).

Franzi, wenn du das liest, meld dich also nochmal bei mir, ich kann dich nicht erreichen.

Das Treffen selbst war super gemütlich und schön, und überschaubar: Eine feine, kleine Gruppe aufrechter Recken und Reckinnen :-) haben sich in Göttingen am Hauptbahnhof versammelt.

Vor allem Franzi war gut im Verdächtigungen aussprechen; wer könnte der Rufmörder sein?

Hugenay? Immerhin hat er mit dem Thema "Kunst / Künstler" zu tun, und irgendwie ist so eine Fälschung auch ein Kustwerk. Aber diesen Gedanken haben wir rasch verworfen.

Natürlich kam rasch ein Typ wie Skinny Norris ins Spiel. Aber ich glaub, der kann das nicht. Franzi wandte zurecht ein: Im 100er hat er ja auch clever die ??? aufgesplittet.

Sascha dachte eher an ein "Talente verbinden" und überlegte, obs die beiden gemeinsam sein könnten.

Ha, sogar der Name "Christoph Dittert" kam ins Spiel - alles ein Ablenkungsmanöver von mir. Also, ich muss doch sehr bitten !!!!! Auch für Albert Hitfield (der Name fiel auch) lege ich meine Hand ins Feuer.

Vielleicht, hieß es, könnte es Morton sein, weil er quasi immer raus ist aus der Serie. Uff.

Jedenfalls waren wir usn auch einig: Die drei ???, die es selbst getan haben, um ihre Fans zu testen, kommen nicht in Frage. So gemein sind die nicht.

Inzwischen ist viel passiert in Sachen rette-die-drei-fragezeichen.
Die Homepage quillt über, es wird fleißigst kommentiert.
Schaut mal nach: www.rette-die-drei-fragezeichen.de

Dienstag, 1. April 2014

"Rette die drei Fragezeichen"-Treffen in Göttingen am 4. April mit mir ...

Die Jagd nach dem Rufmörder bei www.rette-die-drei-fragezeichen.de läuft ... die Informationen nehmen zu. Albert Hitfield ist nach Deutschland gekommen, die drei Fragezeichen selbst haben ihren Besuch angekündigt ...

... und warum? Um den gemeinen Rufmörder zu erwischen, der übelst über die drei Detektive herzieht! Die Hinweise mehren sich, dass der Rufmörder mit der Live-Tour der Hörspielsprecher durch Deutschland zieht - also stets dort ist, wo "Phonophobia" aufgeführt wird.

Der nächste für mich erreichbare Termin ist in GÖTTINGEN ... am 3. April. Ich habe die Show zwar schon gesehen, aber das lass ich mir nicht entgehen: Ich schau sie mir nochmal an. Ich fand sie ohnehin großartig. Vielleicht entdeckt mich ja einer von euch dort. War gar nicht einfach, die Reise noch zu organisieren.

Aber wichtiger noch: Am nächsten Vormittag, also am Freitag, den 4. April, möchte ich euch gern treffen ... auf dass wir gemeinsam fachsimpeln, wie wir den Rufmörder erwischen können! Ich werde um 10 Uhr am Hauptbahnhof in Göttingen sein, genauer am Vorplatz, im Bereich des Haupteingangs .... sicher erkennbar an ???-T-Shirt und Co, vielleicht wedele ich auch mit einem ???-Buch oder so.

Wer in der Stadt ist, vielleicht weil er die Show am Vorabend gesehen hat, weil er eh in Göttingen wohnt oder weil er extra anreist: Ich freu mich, euch zu treffen! Hoffentlich werden wir eine muntere Truppe. (Mal sehen, ob ihr mir die Bude einrennt bzw. den ganzen Bahnhof füllt.)

Wir sammeln uns ab 10 Uhr, und dann suchen wir uns ein Plätzchen. Schwätzen über den Rufmörder, über die ??? und ... mal sehen. Langweilig wird's uns bestimmt nicht. Wir können uns auch weitere Schritte überlegen, wie wir den Kerl erwischen können. Ich habe sicherlich einen Rucksack voll Beweistütchen dabei mit schicken ???-Gummiarmbändern.

Ich freu mich auf euch!

(PS: diese Aktion gehört zu www.rette-die-drei-fragezeichen.de. Wer damit jetzt gar nichts anfangen kann: Einfach auf die Homepage gehen und dort nachlesen, was bisher geschah. Die Akte ist prall gefüllt ...)

((PPS: ACHTUNG: DAS IST KEIN APRILSCHERZ!!! ES IST ZUFALL, DASS ICH DAS AM 1. APRIL POSTE!))

Mittwoch, 12. März 2014

Mein Buchtipp im aktuellen "Dein Spiegel"

Puh, fast vergessen: Im aktuellen Heft des "Dein Spiegel" findet sich ein Buchtipp von mir. Eigentlich ein winziger Text, gerade mal eine halbe Spalte auf Seite 48 - aber ich lege ihn trotzdem allen nahe, die mein Blog lesen.

Denn das Buch ist gut.

Echt.

Ich stelle sehr knapp (und natürlich zielgruppenorientiert für die jungen Leser des "Dein Spiegel") das Buch "Die Geisterverschwörung: Mara deckt auf" von Susanne Mittag vor.
Der Roman hat mir echt Spaß gemacht, und die kleine Vorstellung zu tippen, ebenfalls.

Natürlich präsentiere ich den Band in meiner Identität als "Die drei ???"-Autor, logo. Das macht mich ja quasi irgendwie zu einem Fachmann für Kinder- und Jugendbücher. Irgendwie zumindest.

Echt, das Buch ist super. Lest die Vorstellung, der "Dein Spiegel" ist eh ein tolles Heft für Kinder.

Konkret: Es ist die Ausgabe 03/14, die mit "Pssst, geheim!" titelt und noch am Kiosk ausliegen dürfte. 

Dienstag, 25. Februar 2014

PERRY RHODAN digital - bald die komplette Serie!

Wahnsinn.

Es ist echt Wahnsinn, wie rasch die Digitalisierung der PERRY RHODAN-Serie vorangeht; sprich: wie schnell neue PERRY RHODAN-Ebooks erscheinen. Und damit meine ich natürlich nicht die jeweils aktuellen Romane - klar, die gibt es parallel zum Erscheinen im Print, daran hat man sich längst gewöhnt.

Nein, ich spreche von den "alten" Romanen, den "alten" Zyklen. Nicht mehr lange, und alle 27XX Romane werden als Ebook käuflich erhältlich sein, jeweils entweder einzeln oder im Zyklus-Paket. Ist schon irre.

Aktuell rattern die Infos auf der PERRY RHODAN-Homepage nur so runter: Dieser Zyklus ist nun als Ebooks erhältlich, jener Zyklus ist nun als Ebook erhältlich. (Und endlich auch der Großkomplex Thoregon - der Zyklus, den ich selbst in Ebookform gewartet habe. Aber das nur am Rande.)

Bald also kann man sich jede beliebige Nummer mit ein paar Klicks laden. Wenn ich dran denke, wie ich selbst immer bestimmte Nummern gesucht hatte ... Hammer, echt.

Mir fällt da ein Anekdötchen ein. Ein paar Jahre ist es her, dass ich mit Klaus Frick zusammensaß - er damals natürlich schon Chefredakteur, ich schon Teamautor, ich glaube noch relativ frisch. Ebooks waren ein "ferner liefen", um das sich viele Verlage noch gar nicht scherten - PERRY RHODAN war schon fleißig dabei. Die Verkäufe waren mit den heutigen Umsätzen nicht zu vergleichen - dennoch gab es hin und wieder Schecks über soundsoviele verkaufte Ebooks, mit denen der Autor dann in die Pizzeria gehen konnte. Gute Sache! (Inzwischen sieht das ganz anders aus - so viele Pizzen kann ich gar nicht essen, und meine Familie auch nicht, dass ich die Urheberrechts-Ebooks-Schecks in italienische Teigkreise einlösen könnte ... :-))

Jedenfalls saßen KNF und ich zusammen; ich glaube, im asiatischen Restaurant in der Nähe des Verlags. Und man bedenke: Ebooks waren ein "ferner liefen", ein winziges Nebengeschäft. Und KNF sagte mir: "Ich träume davon, dass man einiges Tages jeden PERRY RHODAN-Roman als Ebook im Netz kaufen kann. Wenn jemand sagt: 'Ich will Heft 923', dann kann er den downloaden."
Und ich dachte so: "UNMÖGLICH! Das ist UNMÖGLICH."

Nun ist's bald soweit. Nur noch ein paar Wochen, schätze ich, dann kann man genau das tun: Jeden beliebigen PERRY als Ebook kaufen. Nix mit UNMÖGLICH. Vielleicht war ich zu nüchtern. Vielleicht war KNF ein Träumer.

Aber: Die Zeiten waren anders, damals. Vor so wenigen Jahren ...

Dienstag, 18. Februar 2014

Neuauflage meiner "Die drei ??? Kids"-Minibücher

Schon seit einigen Tagen ist eine sehr schöne Neuauflage von 2 meiner "Die drei ??? Kids"-Midis erhältlich. Die vier Minibücher sind einige meiner liebsten Veröffentlichungen - im Herbst 2012 erschienen und danach ruckzuck ausverkauft ...
Es waren damals vier Titel: "Monster-Trucks", "Astronaut in Gefahr", "Das Geheimnis der Marabus" und "Insekten-Alarm".
Die vier ersten Beiträge, die ich für die ??? geschrieben habe, übrigens (auch wenn die "Geheimnisvollen Botschaften" vorher erschienen sind).

Nun sind zwei dieser ausverkauften Büchlein neu erhältlich - in Form eines schicken Sammelband, der den Titel "Alarmstufe rot!" trägt und auf dem neu designeten Cover eine hübsche Zusammenstellung alter Motive zeigt. "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" gibt's also wieder zu kaufen. Juchu!

Gerade "Monster-Trucks" kam (wie sollte es anders sein) bei unzähligen Jungs super an, wenn ich Lesungen in Schulen gehalten habe - ich habe zwar nie aus diesem Buch gelesen, aber weil es auf dem Tisch stand, hörte ich oft: "Das hab ich gelesen!", "Das war cool" und Ähnliches.

Hier gibt's den tollen Sammelband - als Hardcover erschienen für 7,99 und damit interessanterweise teurer als damals die beiden Minibändchen, die je 2,99 gekostet hatten :-). Aber dafür ist's auch ein tolles Hardcover und den Preis allemal wert - zwei Kids-Romane wären sonst viel teurer, und mal ehrlich: Die Mini-Taschenbücher hatten eine Spottpreis :-)))))



Montag, 17. Februar 2014

Angebliches Originalmanuskript zum vierten: DER VERLAG REAGIERT

Ich hab angekündigt, mehr zu erzählen über das angebliche Originalmanuskript des ersten Falls der "drei ???". Dass wohl mehr dahintersteckt.

Das tut es auch. Aber auf ganz andere Weise, als bisher gedacht.

Ich mach nicht viel Worte. Ich verweise auf die offizielle Homepageseite des Kosmos-Verlags zu diesem "spezialgelagerten Sonderfall ..."

www.rette-die-drei-fragezeichen.de

Los geht's.

Sonntag, 16. Februar 2014

Angebliches Originalmanuskript, zum dritten: Übel

So, die "Spuernase" hat zum dritten Mal zugeschlagen, und ich kommentiere erneut - zum letzten Mal. Nach allem, was ich inzwischen hinter den Kulissen erfahren habe, steckt mehr dahinter. Ich sage nächste Woche mehr dazu.

Der neue Eintrag auf www.spuernase.tumblr.com jedenfalls bringt in bereits gewohnter Manier weitere angebliche Zitate aus dem angeblichen Originalmanuskript des ersten "Die drei ???"-Romans " ... und das Gespensterschloss". Kann ja jeder nachlesen, der es will.

Auf Facebook und Co. wird munter diskutiert und auch gelacht. Gut so. Diesen Typen auszulachen, kann nichts schaden. Oder?

Donnerstag, 13. Februar 2014

Neues vom "angeblichen Originalmanuskript" der drei ???

Ha, die sogenannte "Spuernase" hat wieder zugeschlagen. Der anonyme Blogger (oder: Feigling?) bringt weitere Zitate aus dem angeblichen Originalmanuskript des ersten "Die drei ???"-Falls "... und das Gespensterschloss". Dieses besitzt er ja. Angeblich. Ich glaub's ihm nicht.

Diesmal hat er sich nicht Justus Jonas vorgenommen, um ihn schlechtzumachen, sondern widmet sich einer der beliebtesten Figuren: Skinny Norris. Warum ist Skinny so beliebt? Weil er eben der Erzfeind unserer drei Helden ist. Weil er immer fies ist, aber doch kein absoluter Schurke.

Anders im angeblichen Originalskript. Dort ist Skinny eher sympathisch, bzw. wird von den ach-so-üblen drei ???, v.a. natürlich Justus, runtergeputzt.

Es ist schon ein bisschen lustig. Oder ... fast. Eher traurig. Was denkt sich so ein Typ, der anonym so etwas behauptet?

Wahrscheinlich sucht er Aufmerksamkeit. Und ja, ja, ich gebs zu: ich geb ihm diese Aufmerksamkeit. Weil ich es so skurril finde.
Es bloggen auch schon andere Leute über das Thema, etwa zwei meiner Kolleginnen, die über mich auf dieses seltsame Thema gestoßen sind. Sie beurteilen es ganz unterschiedlich, aber eins ist klar: Sympathien für "Spuernase" haben sie nicht. Hat wohl keiner.

Schaut mal bei Kollegin Andrea Bottlinger, die (ganz AB-like) Zombies ins Spiel bringt.
Und bei Uschi Zietsch alias Susan Schwartz, die seltsame "Fans" ja gut kennt.

Ich finds einfach interessant. Wer im Netz weitere Äußerungen dazu findet, soll mich bitte drauf hinweisen. Das Kommentarfeld ist offen (ich muss dort freischalten, werde es aber unzensiert tun - nur echten Spam filtere ich aus.)

Montag, 10. Februar 2014

Ursprüngliches Manuskript des ersten "Die drei ???"-Romans

Eigentlich müsste ich hinter die Überschrift dieses Beitrags nicht nur drei weitere, sondern gleich vier Fragezeichen setzen.
Oder noch mehr.

Ich muss sagen, das ist schon sehr seltsam, was man da liest. Weiß jemand von euch mehr darüber? Mir kommt das eher wie ein wirres Gerede vor, ein Pamphlet eines (*räusper*) seltsamen "Fans". Man beachte die Anführungszeichen.
Aber in der Wunderwelt der Literatur weiß man ja nie.

Die Begründung dafür, diese angebliche Entdeckung anonym ins Internet hinauszuposaunen, ist aber auch wieder seltsam. Oder?

Aber der Reihe nach. Es geht um diesen Beitrag in einem (bezeichnenderweise) neu angelegten Blog:
"Urfassung von 'Die drei ??? und das Gespensterschloss' entdeckt - skandalöse Fälschungen im Text."


Meine Empfehlung: Durchlesen. Nachdenken. Ein Ur-Manuskript des "Gespensterschlosses"?! Na ja, sensationell wäre das schon, das gebe ich zu. Interessant wäre es auch. Und natürlich wird es auch eine "Fassung vor Lektorat" geben, die aber irgendwie auch völlig uninteressant ist. Und die bestimmt keinen kotz-unausstehlichen Justus präsentieren würde. Oder ...
... ach, lest es mal selbst und schaut es euch an. Auf eure Einschätzungen bin ich gespannt.

Ein (etwas ratloser) ???-Autor.

Donnerstag, 6. Februar 2014

Ein Wort zu Atlan ...

Ich geb's zu, es wird mehr als ein Wort. Es werden ein paar Absätze.

Atlan ist wohl die Figur, die in der aktuellen PERRY RHODAN-Serie am meisten vermisst wird. Er spielt schon lange nicht mehr mit. Sehr lange.

Aber: Er wird im laufenden Zyklus eine unverzichtbare Rolle spielen. Ohne ihn geht nix! Das wird sich in den Romanen nach 2750 relativ bald zeigen.

Es gibt, wenn ich das richtig sehe, ein Hauptgerücht, was die Figur Atlan angeht, das munter diskutiert wird.

Es lautet sinngemäß: "Atlan kommt als ein anderer wieder" oder "Er ist völlig verändert".

Die Wurzel dieses Gerüchts liegt (vermute ich) bei einer Äußerung, die ich während des Garching-Cons im Mai letzten Jahres von mir gegeben habe. Wenn ich mich recht entsinne, sagte ich: "Atlan kommt ein wenig äußerlich verändert wieder". Den genauen Wortlaut kenne ich natürlich nicht mehr ... vielleicht gibts ja eine Videoaufzeichnung auf dem Convideo, das hoffentlich bald erhältlich sein wird :-)

Daraus wurden die wildesten Spekulationen; ich las mehrfach, dass er vielleicht schon längst mitspielt, eben als andere Figur.  (Was angeblich auch ein Offizieller gesagt haben soll, was ich mir aber nicht erklären kann: Ich denke nicht, dass das jemand gesagt hat, weil es Unsinn wäre ... aber das ist nur mein Wissensstand, vielleicht hat tatsächlich jemand was Missverständliches gesagt, das weiß ich nicht.) Vielleicht ist er Viccor Bughassidow, las ich; und ähnliche Spektulationen.

Das sind ins Kraut geschossene Spekulationen. Ich zielte in Garching echt auf eine winzige (!) körperliche Veränderung ab, die aber einige Bedeutung/Andeutungskraft haben sollte. Mittlerweile hat sich der Plan so geändert (es ist ein halbes Jahr her), dass er vielleicht überhaupt nicht äußerlich verändert zurückkommen wird.

Eine kleine (vielleicht unbedachte) Äußerung von mir ... viel darüber geredet ... und ein riesenhaft spekuliertes Luftschloss ist entstanden. Interessant. Mir machen die Spekulationen sogar Spaß - aber jetzt dachte ich, ich muss mal was Klärendes dazu sagen.

Was zählt: Atlan kommt. Und er ist unverzichtbar in diesem Zyklus.

Donnerstag, 23. Januar 2014

PERRY RHODAN: Ein (vielleicht seltsames) Thema: Viererblöcke

Vielleicht ist das für viele Leser dieses Beitrags ein sehr seltsames Thema, weil sie gar nicht wissen, was das ist*: Ich will kurz was zu den "Viererblöcken" schreiben.

Früher war die Handlung bei PERRY RHODAN in Viereretappen geordnet - danach kam (meistens) ein Handlungsschauplatzwechsel. Warum das gemacht wurde? Es hatte viele Gründe, die jeder, der sie wissen will, ergoogeln kann.

Für manche Foristen-Fans waren diese Viererblöcke ein Grund des steten Ärgers, weil sie viele Nachteile darin gesehen haben. Dennoch wurde das System jahrelang angewandt ...

... bis es mit Band 2700 "gekippt" wurde. Warum? Ganz einfach. Kollege Wim Vandemaan und ich als Exposéautoren fanden es für unsere Art der Arbeit nicht förderlich/dienlich. Also haben wir mit der PERRY RHODAN-Redaktion Vor- und Nachteile abgewogen und das System geändert. Das ist das ganze Geheimnis.

Ist das nun "besser" als vorher? Für die Art, wie Wim und ich arbeiten, ja. Es entspricht unserem Denken, es nicht auf diese Art zu organisieren. (Wir organisieren es aber sehr wohl, nur auf eine ganz andere Art und Weise.)

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* Das macht nix, wenn ihr das nicht zuordnen könnt. Ich könnte mir vorstellen, dass Leute, die sich z.B. von Facebook hierherklicken und nicht in einschlägigen Foren unterwegs sind, mit dem Begriff nix anfangen können.

Freitag, 17. Januar 2014

Heute erscheint mein "Die drei ???"-Hörspiel "... und die brennende Stadt"

Juche, Rocky Beach schlägt wieder zu!

Das Hörspiel zu meinem Buch "Die drei ??? und die brennende Stadt" ist heute erschienen! Brandaktuell erhältlich ... und ich habe es selbst noch nicht gehört. Aber heute ist's auch für mich soweit. Ich bin sehr auf die Umsetzung gespannt. Das Buch ist vor etwa anderthalb Jahren erschienen, und ich kann mich noch gut an die Arbeit daran erinnern.

Auf eure Meinungen bin ich gespannt - bringt das Kommentarfeld unten zum Kochen!
Für mich ist's ja das zweite ???-Hörspiel nach einem meiner Bücher. (Und in wenigen Wochen wird meine erste ???-Kurzgeschichte als Hörspiel rauskommen.)

Ein kribblig-spannendes Gefühl.

Wer's noch nicht hat und dieses Blog unterstützen mag, bestellt hier:

 "Die drei ??? und die brennende Stadt"

https://media.osiander.de/LIBRI/covers/000/887/254/003/EN_000887254003625.JPG

Aus gegebenem Anlass: Ich verlinke seit einiger Zeit nicht mehr zu Amazon, sondern zu einer "kleineren", echten Buchhandelskette namens Osiander, die auch einen super Onlineservice bietet. Ich weiß: Die meisten von euch haben dort kein Onlinekonto und vielleicht auch keine Lust, sich extra eins anzulegen. Aber: Ich bin auch dort, ich verlinke dorthin aus Überzeugung, es gibt keine Nachteile, es wird kein Schmu mit den Daten betrieben, der Versand ist kostenfrei, und meiner Erfahrung nach genauso schnell wie beim Versender, der mit "A" anfängt. Und verflixt nochmal, wo es eine der Osiander-Buchhandlungen gibt, liefern sie Bestellungen sogar per Fahrradkurier aus! Wenn das nicht klasse ist!

Donnerstag, 16. Januar 2014

Was würde Karl-Herbert Scheer sagen?

Ob wir (als die heutigen Macher von PERRY RHODAN) uns nicht schämen, weil sich Karl-Herbert Scheer ja im Grab rumdrehen müsste wegen der heutigen Serie, die so unendlich schlecht ist und lieblos gemacht. So las ich es eben irgendwo im Netz.

Da stellte ich mir die Frage: Ja, was würde Karl-Herbert Scheer denken, wenn er jetzt sehen könnte, was PERRY RHODAN heute ist.

Ich vermute, er wäre zunächst mal begeistert, dass "wir" die Serie so lange am Laufen gehalten haben und dass sie immer noch die Nummer 1 im Bereich ist mit Verkaufszahlen, von denen alles rundum im Serien- und SF-Bereich in Deutschland nur träumen kann. (Könnten die Zahlen besser sein? Ja, genau wie seit 50 Jahren, übrigens, und genau wie bei allen Printprodukten von Micky Maus bis zu den großen Wochenzeitschriften jeglicher Art.)

Dann wäre KHS glaub ich ganz nüchtern begeistert darüber, dass "wir" dadurch kräftig mithelfen, dass seine Frau all die Jahre lang ein schönes Einkommen hatte und noch haben wird, solange sie lebt.

Das würde KHS vermutlich denken.

Montag, 6. Januar 2014

Taxifahrender PERRY RHODAN-Leser

Ich dachte gerade (von einem ganz anderen Ausgangspunkt her) an eine kleine Geschichte, die mir vor einigen Jahren in Hamburg widerfahren ist. :-)

Ich war in der Stadt, um an Hörspielaufnahmen teilzunehmen - DORIAN HUNTER, um genau zu sein. Ich hab mir das alles mal anschauen dürfen, wie so ein Hörspiel entsteht, d.h. wie das mit den Sprechern läuft. War klasse, aber darum soll's hier und heute nicht gehen.

Danach stieg ich ins Taxi, um zum Flughafen zu fahren (feudal, gell?). Ich sah gerade noch, wie der Fahrer etwas seitlich in die Tür steckte. Einen Heftroman, den er gerade gelesen hatte. Das sieht man ja auch selten. Also lugte ich an ihm vorbei zum Heft ... und konnte tatsächlich einen altbekannten Schriftzug sehen: PERRY RHODAN, stand da. Mehr war leider nicht zu erkennen.

Also frag ich ihn, welchen Perry er gerade liest. Er zog ihn hervor - und das war tatsächlich einer meiner Romane. Na, das war ein großes Hallodri! Da waren wir beide verblüfft, er aber noch mehr als ich.

Sonntag, 5. Januar 2014

Zuerst den Titel im Kopf: "die drei ??? und der gefiederte Schrecken"

Letzten Sommer (oder wars schon im Frühjahr?) ging's mir zum ersten Mal so, dass ich plötzlich einen Titel im Kopf hatte - als allererstes bei einem Projekt. Kein Inhalt dazu, nix.

So legte ich mir eine Datei an, die eigentlich nur diesen Titel beinhaltete: "Die drei ??? und der gefiederte Schrecken".
Die Wortzusammenstellung gefiel mir gut. Es klang geheimnisvoll, es passte gut zur Serie. Find ich.

Es dauerte Monate, bis auf einem völlig anderen Weg ein Inhalt dazukam und ich dachte: DARAUS muss ich ein ???-Buch machen. Nur hatte dieser Inhalt irgendwie so rein gar nichts mit dem Titel zu tun. Das war eine Herausforderung.

Dann dauerte es nochmal viele Wochen, bis die zündende, verbindende Idee kam.

Das Buch wird noch in 2014 erscheinen (der Programmplatz für mich war noch vor dem Titel da, übrigens) - und es wird, wie es momentan aussieht, tatsächlich so heißen. Kann sein, dass wir es noch ändern, aber wahrscheinlich nicht. Die Vorversion des Covers, die ich schon gesehen hab, finde ich superschön.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Arbeit an PERRY RHODAN 2750

Ein markanter Wendepunkt im aktuellen Zyklus ist natürlich Band 2750 - wir arbeiten in der Exposégestaltung schon lange darauf hin, meist ein wenig "unter der Oberfläche". In den gerade aktuellen Bänden wird es etwas deutlicher ...
... aber das wird man (sprich: der Leser/die Leserin) eigentlich erst in der Rückschau merken, wenn er/sie nach der Lektüre von 2750 die vergangenen Romane Revue passieren lässt.

WAS in Band 2750 passiert, wissen wir schon lange; das genau "wie" ist etwas anderes. Am Expo feilen wir gerade - bzw. momentan liegt es auf meinem virtuellen Schreibtisch, nachdem die Datei zuletzt bei Kollege Wim Vandemaan lag. Es wird noch einiges diskutiert werden in den nächsten Tagen, ehe die Endversion des Exposés an den Autor geht. Der auch schon lange feststeht.

Ich werde heute und/oder morgen einige Zeit mit dem Band 2750 verbringen, bzw. mit der exakten Endplanung. Ich bin selbst gespannt ...

Mittwoch, 1. Januar 2014

Mein erster Satz 2014

Ausgelöst durch einen Facebook-Eintrag des hochgeschätzten Kollegen Oliver Fröhlich hab ich eben nachgeschaut, was der erste Satz war, den ich 2014 geschrieben habe.

Oli hat ein Silvester der anderen Art gefeiert: Er hat ins neue Jahr einen Roman geschrieben und war schon im Vorfeld gespannt, welcher Satz der erste in 2014 sein würde.

Ich hab mich vor 10 Minuten hingesetzt und mein aktuelles Manuskript geöffnet, um ein bisschen weiterzuschreiben (nachdem ich die letzten 10 Tage quasi nix gearbeitet habe, nur so nach einer Woche Urlaub im Allgäu am 30.12. und 31. 12. ein bisschen, aber da war ich ein wenig krank ...)

Der erste Satz war in meinem Fall Teil einer Überarbeitung des gerade aktuellen Skripts. Er lautet:

Kein Wunder, denn ein Monster kannte für gewöhnlich keine Angst ... 

Ob der so bleibt, bis ich das Skript abgebe und das dann am Ende gedruckt wird? Mal sehen.

Frohes neues Jahr euch allen!