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Donnerstag, 16. Januar 2014

Was würde Karl-Herbert Scheer sagen?

Ob wir (als die heutigen Macher von PERRY RHODAN) uns nicht schämen, weil sich Karl-Herbert Scheer ja im Grab rumdrehen müsste wegen der heutigen Serie, die so unendlich schlecht ist und lieblos gemacht. So las ich es eben irgendwo im Netz.

Da stellte ich mir die Frage: Ja, was würde Karl-Herbert Scheer denken, wenn er jetzt sehen könnte, was PERRY RHODAN heute ist.

Ich vermute, er wäre zunächst mal begeistert, dass "wir" die Serie so lange am Laufen gehalten haben und dass sie immer noch die Nummer 1 im Bereich ist mit Verkaufszahlen, von denen alles rundum im Serien- und SF-Bereich in Deutschland nur träumen kann. (Könnten die Zahlen besser sein? Ja, genau wie seit 50 Jahren, übrigens, und genau wie bei allen Printprodukten von Micky Maus bis zu den großen Wochenzeitschriften jeglicher Art.)

Dann wäre KHS glaub ich ganz nüchtern begeistert darüber, dass "wir" dadurch kräftig mithelfen, dass seine Frau all die Jahre lang ein schönes Einkommen hatte und noch haben wird, solange sie lebt.

Das würde KHS vermutlich denken.

Kommentare:

  1. Vielleicht würde KHS auch denken, was ich denke - dass die Autoren seit Jahren auf immens hohem Niveau schreiben (ich bin seit den 2300ern wieder dabei, vorher bis zu den 1700ern...) und dass mir der aktuelle Zyklus hervorragend gefällt. Eine sehr gute Mischung aus alten Mustern und frischen Ideen. Danke dafür und weiter so!

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  2. So etwas: " ich mochte sie, diese kleinen Wilden. Als sie erkannt hatten, dass Dinge falsch liefen, hatten sie einfach die Ärmel hochgekrempelt, veraltete Ideen über Bord geworfen und Neues gewagt. Das machte ihnen so schnell keiner nach! Neidlos sah ich ein, dass mein Erbe in guten Händen lag. Diese mutigen Wilden würden ihren Weg gehen, ich durfte Stolz darüber empfinden, den richtigen Menschen jenes Erbe überantwortet zu haben."

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  3. Ich denke mal, er wäre stolz darauf, dass seine Nachfolger den Mut haben, ihren eigenen Kopf zu benutzen und ihre Ideen umzusetzen. Denn das ist es, was Autoren in meinen Augen ausmacht: Ideen haben und sie UMSETZEN. Labern kann ja jeder - wie man an unzähligen Forenbeiträgen sieht ;-)

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  4. Bitte lasst euch nicht von manchen ewigen Motzern frustrieren. Ich finde, dass sich das Niveau von den Anfaengen bis heute toll entwickelt hat und lese seit Jahren die verschiedensten Serienteile (Silberbaende, EA, NEO, Sonderbaende,..) mit Begeisterung. Nachdem es zu teuer wurde sich die SB immer nach Australien (unserem Wohnort) schicken zu lassen, sind wir sehr froh, dass ihr auch schon frueh ebooks angeboten habt und damit Vorreiter wart! Danke fuer 100erte spannende Stunden! Bitte macht weiter so!

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  5. Zustimmung.
    Allerdings hätte er NEO gehasst.

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  6. Er wäre erstaunt, wie viele Telepaten sich inzwischen auf Terra - Sektion: Forum - tummeln.
    Möglicherweise auch entsetzt darüber, dass unter denen auch Nekromantiker hausen,
    die - angeblich - die Stimme der Toten lauschen.
    Empört sicherlich, als Toter von obskurren Interessen Marke Eigennutz instrumentalisiert zu werden.
    Unverzagt vorwärts schreiten, die Zukunft - den Erfordernissen angemessen - zu beschreiben ist der Weg, den ihr als schreibende Erben nicht nur von Scheer, sondern auch Darlton und Voltz geht.
    Honor

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  7. Also wenn sich Karl-Herbert Scheer schon so oft im Grabe rumgedreht hätte, wie man es den Machern von PR schon vorgeworfen hat, dann wäre es ihm wohl ziemlich schwindlig. :))
    Ich bin der Meinung, dass die Serie ein konstant hohes Niveau hält und damit eben auch einen sehr hohen Unterhaltungswert hat. Und genau das ist schließlich ja auch ihre Aufgabe. Die KHS sicher schon damals als wichtigstes Utensil der Serie angesehen hat. Ich glaube nämlich nicht, dass er die Serie, zusammen mit Walter Ernsting, ins Leben rief um irgendwelche besonderen Aussagen und/oder eine wie auch immer anzusehende besondere literarische Leistung zu erbringen. Beiden ging es darum ein erfolgreiches Science-Fiction-Heft am Markt zu platzieren. Dass sich daraus eine so langlebige Serie entwickelt hat, das hat damals niemand voraussehen können. Und dass die Serie heute immer noch so gut am Markt vertreten ist, das würde ihn ganz sicher freuen. So wie du es sagst. Er würde die Serie ganz sicher nicht schlecht reden. Im Gegenteil kann ich mir vorstellen, dass er sich sehr freuen würde.
    Und das wohl auch über NEO. Da gibts keinen Grund für Hass.

    Mir persönlich gefällt auch nicht immer alles. Aber ich bin schließlich auch nicht der Nabel der Welt ;)

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    1. NEO: ja klar, da gibts keinen Grund für Hass, finde ich auch.
      Ich kann jeden verstehen, der sagt: "Mir gefällt NEO nicht." Ist doch okay. Dann soll er NEO eben nicht lesen. Ständig drauf rumzutreten, da seh ich auch keinen Sinn. Mir gefallen auch ganz viele Serien nicht. Dann beschäftige ich mich auch nicht damit. So bin ich halt ....

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  8. Zweifellos wird sich K.H.Scheer nicht um sich drehen, und drehen ... ob der Schreibe der aktuellen Autoren- und Expokratenschaft. Unterhaltung auf einem nieveauvollem Hintergrund wird immer subjektiv bewertet werden. Und jedes Subjekt (Leser) wird seine Meinung auch darüber immer wieder ändern. -- Zwischen den Zeilen der Kritik sollte man doch die Anstöße des Unmuts mancher Leser sehen und diese nicht einfach wegwischen (was hier durch Christoph natürlich nicht gemacht wurde)! --- Ich sehe das vielleicht so: Trotz aller Neuheiten die eine neue Autorenschaft im Neuen Jahrhundert mit sich bringt, sollte doch etwas ernster auf dem Erbe K.H.Scheers aufgebaut werden. Wie ich das meine? Scheer hat doch die kausale Stimmigkeit seiner Szenarien in den Vordergrund gestellt. Dem sollte man wieder etwas mehr nachgehen. Selbst dann wenn die heutige Schreibe ankommt und tatsächlich auch objektiviert gesehen ein vergleichbares Niveau hat.

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  9. Nun ist das alles einmal sehr spekulativ und es herrscht hier sehr viel positives Wunschdenken nach dem Motto - jetzt klopfen wir uns im Geiste einmal mit Karl Herbert Scheer auf die Schulter.

    Karl Herbert Scheer war ein Kind seiner Zeit und ist kein Kind des neuen Jahrtausendens. Ob er diese Entwicklungen gut finden würde oder nicht, ich weiß es nicht. Ich glaube allerdings schon das er sich immer als der geistige Vater und Eigentümer von Perry Rhodan gefüllt hat. Und sicherlich war das Verhältnis zwischen ihm und anderen Autoren auch nicht immer rosarot. Entweder träumen wir von schönen Aussagen die ein Verstorbener heute von unserer Sicht aus machen würde oder wir beginnen damit Perry Rhodan zu erforschen und die Serie ernst zu nehmen.

    Ich bin für das letztere!

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    1. Ich nehme die Serie ernst, weshalb ich für sie arbeite ...

      KHS: Was er WIRKLICH denken würde, weiß keiner - ich vermute allerdings etwas, wie andere auch.
      Und wenn er noch leben würde, hätte er sich "weiterentwickelt", das ist ganz klar - man hat zu seiner Zeit anders geschrieben als heute. Jeder Autor geht mit der Zeit, auf die eine oder andere Weise.
      IN weiteren 50 Jahren wird PERRY RHODAN, wenn es die Serie dann noch gibt, auch ganz anders sein als heute.

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  10. Bei allen Planeten, lasst euch doch nicht kirre machen von einzelnen Kritikern, die sich anscheinend einen Spaß daraus machen, euch auf mögliche empfindliche Punkte „abzuklopfen“!!!
    Einen toleranteren Menschen als „Handgranaten-Herbert“, der die Größe hatte, einen William Voltz großzügig zu fördern – einen Autor, der wohl das genaue Gegenteil von ihm selbst war - , findet man nicht alle Naselang.
    Ich finde eure Arbeit großartig, bin vom aktuellen Atopen-Zyklus total begeistert. Bitte lasst euch von einzelnen Angriffen nicht zu unfairen Reaktionen hinreißen, die nicht an die Öffentlichkeit gehören. (KHS’s Gattin und ihr Einkommen).
    - Ein Fan, der treuer Leser der Originalserie ist und auch dem Parallelprojekt Neo aufgeschlossen gegenübersteht. -

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    1. Hallo, danke für deinen Kommentar! Du sprichst etwas an, das ich wichtig finde - nämlich: Du hast recht, wenn du sagst, dass das Einkommen von KHS's Gattin nicht in die Öffentlichkeit gehört. Ich werde mich hüten, hier Zahlen zu nennen (die ich eh nicht genau kenne, geht mich auch nix an, ist mir auch egal soweit). ABER: DASS sie ein Einkommen hat, finde ich gut. Das ist auch ein ganz normaler Vorgang, das ist auch ganz klar, weil sie die Urheberrechte ihres Mannes geerbt hat und deshalb am Verkauf seiner Romane verdienen soll.
      Wenn ich mir vorstelle, ich würde weit vor meiner Frau sterben, wäre ich froh zu wissen, dass meine Frau noch jahrelang/bis zu ihrem Tod ein schönes Einkommen hat.

      Gut, dass du auf die Toleranz im Sinne von KHS/William Voltz hinweist. Finde ich klasse.

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    2. Ach ja, und: ich lasse mich sicher nicht irre machen von einzelnen Kritikern, die ...

      Ich lese hin und wieder gern alles, was ich so im Netz finde über Perry - manches ist hilfreich, manches prima, mit manchem kann ich nix anfangen, manches ist sicher Unfug. Der Gedanke "Was würde KHS denken, wenn..." war für mich interessant, wenn auch die Schlussfolgerung, wie sie gezogen wurde, für mich Unfug ist. (Ich bin in dem Forum, in dem die Aussage kam, nicht mehr angemeldet; darum habe ich hier im Blog etwas dazu gepostet, weil ich den Gedanken interessant fand.)

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  11. Das mit der Toleranz bei Karl Herbert Scheer sehe ich völlig anders!

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  12. Werner Fleischer6. Februar 2014 um 20:13

    Wer wirklich einmal Karl Herbert Scheers "Tolereanz" kennenlernen möchte der sollte sich das Fanzine Liquid Sky 45 besorgen oder die Tonaufnahme des dort vorhandenen Interviews das üdiger Schäfer und Matthias Hoffmann 1990 mit ihm geführt haben. Die gibt es mit wenig Geld beim TCE.
    Karl Herbert Scheer war ein Mensch wie jeder von uns mit Fehlern und Schwächen, aber sicherlich kein Heiliger

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