Neuauflage meiner ausverkauften "Die drei ??? Kids"-Midis "Monster-Trucks" und "Insekten-Alarm" erschienen. Zum Beispiel hier gibt's den Band "Alarmstufe rot!"

Montag, 10. Februar 2014

Ursprüngliches Manuskript des ersten "Die drei ???"-Romans

Eigentlich müsste ich hinter die Überschrift dieses Beitrags nicht nur drei weitere, sondern gleich vier Fragezeichen setzen.
Oder noch mehr.

Ich muss sagen, das ist schon sehr seltsam, was man da liest. Weiß jemand von euch mehr darüber? Mir kommt das eher wie ein wirres Gerede vor, ein Pamphlet eines (*räusper*) seltsamen "Fans". Man beachte die Anführungszeichen.
Aber in der Wunderwelt der Literatur weiß man ja nie.

Die Begründung dafür, diese angebliche Entdeckung anonym ins Internet hinauszuposaunen, ist aber auch wieder seltsam. Oder?

Aber der Reihe nach. Es geht um diesen Beitrag in einem (bezeichnenderweise) neu angelegten Blog:
"Urfassung von 'Die drei ??? und das Gespensterschloss' entdeckt - skandalöse Fälschungen im Text."


Meine Empfehlung: Durchlesen. Nachdenken. Ein Ur-Manuskript des "Gespensterschlosses"?! Na ja, sensationell wäre das schon, das gebe ich zu. Interessant wäre es auch. Und natürlich wird es auch eine "Fassung vor Lektorat" geben, die aber irgendwie auch völlig uninteressant ist. Und die bestimmt keinen kotz-unausstehlichen Justus präsentieren würde. Oder ...
... ach, lest es mal selbst und schaut es euch an. Auf eure Einschätzungen bin ich gespannt.

Ein (etwas ratloser) ???-Autor.

Kommentare:

  1. Es gibt Random House-interne Unterlagen zum Schreibeprozess des ersten Falles, und die legen in keinerlei Weise nahe, dass das "Urmanuskript" des Bloggers authentisch wäre... am Ende ist das nur PR/ein Hinweis für die kommende Tour? ;)
    s. http://diedreifragezeichen.wikia.com/wiki/Arthur-Retan-Briefe

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  2. Klingt erst einmal nicht so, wie man Justus mag, darum lehnt man es ab. Vielleicht gibt es so eine Version, aber sollte man es dann Fälschung nennen? Nein. Ich bin sicher, dass die Änderungen mit dem Autor besprochen wurden und dann ist es doch auch okay.
    Wenn es stimmt, dann sind die Änderungen absolut notwendig gewesen. Die erwähnten Textauszüge lesen sich ja eher nach Enid Blyton, die ihren Hauptfiguren auch durchaus mal einen Befehlston angedeihen lassen konnte. Zumindest, wenn man einigen alten Europa-Hörspielen trauen sollte als Quelle.

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  3. Klingt erst einmal nicht so, wie man Justus mag, darum lehnt man es ab. Vielleicht gibt es so eine Version, aber sollte man es dann Fälschung nennen? Nein. Ich bin sicher, dass die Änderungen mit dem Autor besprochen wurden und dann ist es doch auch okay.
    Wenn es stimmt, dann sind die Änderungen absolut notwendig gewesen. Die erwähnten Textauszüge lesen sich ja eher nach Enid Blyton, die ihren Hauptfiguren auch durchaus mal einen Befehlston angedeihen lassen konnte. Zumindest, wenn man einigen alten Europa-Hörspielen trauen sollte als Quelle.

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  4. Mann, das ist ein Witz!

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    1. Inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass das mehr ist als ein "Witz". Ich werde darüber demnächst noch mal was schreiben. Hm.

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  5. Das ist kein Witz sondern Satire. Denn schon zu Beginn seiner "Analyse" wird es so dargestellt, als wären die ??? echte Menschen und die Berichte über die tatsächlich von Ihnen erlebten Abenteuer die Vorlage der Romane. Es wird also nicht die Abweichung vom Original eines Romanmanuskriptes "skandalisiert", sondern eine Geschichtklitterung durch beschönigte Darstellung der "wirklichen" Ereignisse. Im Grunde verspottet der Schreiber also Leser, für die Romanhandlungen realer erlebt werden als die Wirklichkeit.

    meine ich mal

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  6. Also für mich hören sich die Stellen an, als hätte ein Lektor sie "entschärft" bzw. abgerundet. Denn sie lesen sich durch die Bank besser. Alles nichts was irgendetwas "beweisen" würde oder erklären. Sieht für mich einfach aus, als hätte diese "Urfassung" einiges an Bearbeitung erfahren, wie das halt meist so ist. Man denke nur an The Stand von King.

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