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Dienstag, 17. Juni 2014

Rund um PERRY RHODAN 2757: Wie ich Tanja Kinkel traf

Während einer Buchmesse habe ich für gewöhnlich etwa einundelfzig Termine. Die meisten sind toll. Der, über den ich nun etwas schreiben will, war ganz ungeplant und vielleicht der, über den ich im Nachhinein am meisten nachgedacht und am meisten darüber gesprochen habe.

Ich stand also am PERRY RHODAN-Stand herum während der letzten Frankfurter Buchmesse (vielleicht hatte ich auch irgendetwas zu tun, das weiß ich nicht mehr), als Chefredakteur Klaus Frick mich am Ärmel zupfte und mich zu einer Frau führte, die gerade den Stand besuchte.

Das war (keine große Überraschung jetzt) Tanja Kinkel, bekannt als Bestsellerautorin überwiegend historischer Romane. In den Wochen vor der Buchmesse hatte ich mir schon mit Klaus Frick und meinem Exposékollegen Hartmut Kasper / Wim Vandemaan den Kopf zerbrochen, denn Frau Kinkel hatte zugesagt, einen PERRY RHODAN-Gastroman zu schreiben. So konnte ich ihr - umgeben von der üblichen Messehektik und hunderten flanierenden Menschen - ein wenig erzählen über den Roman, den sie schreiben könnte.

Im Gespräch stellte ich fest, dass sie sich in Sachen RHODAN weit besser auskannte, als ich geglaubt hatte. Sehr schön! Der geplante Roman gefiel ihr vom Thema her gut; er ließ ihr einen großen Freiraum und brachte ein faszinierendes Thema.

Medusa nämlich, die Welt, die einst zum Sonnensystem gehört haben soll, und die der russische Mulitmilliardär Viccor Bughassidow sucht. Und der Roman hätte am Ende mit einer faustdicken Überraschung aufgewartet.

"Medusa"? Richtig. Wie mittlerweile bekannt ist, behandelt Tanja Kinkels PERRY RHODAN-Roman ein völlig anderes Thema. Deshalb auch das "Hätte". Denn das hat sich inhaltlich alles verschoben. Medusa wird als Thema kommen ... aber später.

So wechselten Tanja Kinkel und ich nach der Buchmesse nochmal eine Menge Emails, in denen wir über die Kultur der Tefroder sprachen und über die Figur des Vetris-Molaud, der sich zum ... hm, sagen wir mal, Diktator der Tefroder aufgeschwungen hat. Zum neuen Meister der Insel. Frau Kinkel entwickelte dabei herrliche kulturelle Details; mehr über all das findet sich im Interview auf www.perry-rhodan.net, auf das ich gestern schon hingewiesen habe.

Nochmal zurück zur Buchmesse. Als wir uns verabschiedeten, bat mich Frau Kinkel, ein Foto von ihr unter dem überlebensgroßen Perry Rhodan der Messestand-Außenwand zu schießen. Das machte sie mir gleich noch sympathischer.

Doch, ich hatte gleich ein gutes Gefühl und wusste: Das wird ein prima Gastroman. Erscheinen wird er übrigens in dieser Woche - als PERRY RHODAN 2757, "Das Sorgenkind".

Und in mir war das Interesse geweckt. Ich bestellte mir also einen ihrer historischen Romane, obwohl ich historische Romane ja so gar nicht mag. (Okay, Vorurteil, aber so ist's halt.) Wie ich "Venuswurf" las, darüber will ich morgen etwas im Blog schreiben.

Nur eins jetzt schon: Während der Lektüre wuchs mein Interesse an der Schriftstellerin Tanja Kinkel immer mehr, und ich beschäftigte mich ein wenig mit ihr als Person. Daraus wuchs ein Plan für meinen vierzigsten Geburtstag und ich bat sie schließlich um ein zweites Interview, in dem es so gar nicht um ihre Bücher gehen sollte. Das gibt's übermorgen hier im Blog, und wer sich für den Menschen "hinter den Romanen" interessiert, kann schon mal gespannt sein.

PS: Was das mit meinem vierzigsten Geburtstag zu tun hat, darauf gibts auch bald eine Antwort, hier im Blog.

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